Hi Leute
Als ich diesen Thread mal ganz durchgelesen hab, und das war nicht einfach, hat's mir den Magen schon ein- bis zweimal umgedreht.
Ich weiss ja auch nicht, aber was hier teilweise für Aussagen ausgesrochen wurden...Da fasst sich selbst ein DAU an den Kopf.
Nun zu mir.
Ich benutze einen den IBM Laptop "Thinkpad T21". Das Modell ist inzwischen an die 7 Jahre alt. Aber ich habe schon jedes OS zum laufen gebracht und auch auf fast keine Software verzichten müssen. Der Laptop hat damals einen Wert von 6000 SFR. Das sind umgerechnet 8000 DM bzw. 4000 Euro.
Die Thinpad-Laptops von IBM sind deshalb so kostenspielig, da sie sehr stabil laufen und das auch lange.
Ich hatte noch nie so wenige Abstürze, Hang-Ups wie auf diesem Notebook. Hier ist es eindeutig die Hardware welche einfach von bester Qualität ist.
Ich benutze weiter M$'s OS "Windows XP". Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, bis auf dass, dass es zu viele Prozesse und zu viele Jobs im Hintergrund ausführt, wovon der User gar nichts mitbekommt, bis zu dem Punkt, dass Programme Schwierigkeiten damit haben (eingebaute Firewall etc.).
Davor hatte ich 4 Jahre lang "Windows 2000 Prof. " und war sehr zufrieden. Windows ME lernte ich nie kennen. Einen Stock höher in unserem Einfamilienhaus, steht ein 2 Jahre alter PC, mit einem damaligen Wert von 1500 SFR, 1150 DM, 1390 Euro.
Auf diesem PC habe ich nun zwei Partitionen. Auf der einen läuft "Windows 2000" und auf der anderen "RedHatLinux". Beide laufen einwandfrei, einzig Win 2000 hat pro Monat ungefähr 3-4 Hang-Ups.
So, nun mach ich mal n bisschen weiter

.
Wo war ich...? Ahja....ok.
RedHatLinux hat bisher keinen totalen Hang-Up des ganzen Systems, jedoch blieben einige Programme ab und zu während der Laufzeit stecken und hingen sich auf. Da Apple's PC's bzw. Mac auf UNIX basieren, sehe ich bei jenem OS das gleiche Syndrom (kein totaler Hang-Up, sondern nur einzelne Programme).
Info: Ich spreche hier von meinen Erfahrungen mit den Mac-PC's, welche wir in der Schule rumstehen haben (2-3 "Power Mac G4" und der Rest, das sind insg. ca. 50 PCs, davon 10 eMacs und 40 (wie heissen die Dinger scho wieder?!), so Tischlampen-ähnliche Teilers ^^, OS-mässig haben alle Mac OS X drauf).
Was ich von Crashtests halte...
Wenn man ein OS aufgrund seiner Fähigkeit ein bestimmtes Spiel auszuführen beurteilt, soll man das tun.
Wenn man ein OS allg. mit einem einzigen Programm testet und danach das OS beurteilt, soll man das auch tun.
Ich meine bloss, PCs wurden früher zu
Arbeitszwecken entwickelt. Gamen ist eine Vergewaltigung des OS.
Auch einfach mal einen Film rendern zu lassen, und danach zu sagen wie gut das OS ist, ist sinnlos. Gerade bei der Rechenstärke eines PC's, kommt es immer noch hauptsächlich auf die
Hardware drauf an.
Ob ein OS gut oder schlecht ist, kommt
immer auf den Verwendungszweck des Betrachters drauf an.
Bleistifte: Will man einen Server unterhalten, eignen sich OS' wie Linux oder Mac, will man jedoch nur Texte schreiben (Sekretärin etc.), Briefe, Reden o.ä. eignet sich Windows besser. Muss man mit Grafiken arbeiten, ist es sinnvoller sich einen Apple-PC zuzulegen mit Mac drauf. Ist man jedoch nicht so bewandert im Bereich PC, eignen sich vielleicht einige der HomeEditions von Windows (
Klick-Bedienung).
Nun kann man auch in den OS der einzelnen Hersteller unterscheiden (ME, XP, Win98, Win95, <= OS X,...). Aber auch hier stellt sich die Frage in welchem Sinne möchte man den PC oder Server benutzen.
Ich möchte nicht abstreiten, dass es wirklich bei manchen Betriebssystemen Mängel hat, welche andere nicht haben.
Doch, ob ein Betriebssystem gut oder schlecht ist, kann man erst sagen, wenn man damit seine Erfahrungen gemacht hat.
Das ist eigentlich die Message hinter dem ganzen Geschwafel.
Was ich von Microsofts Sicherheitslücken halte...
Ich denke, die Sicherheitslücken Microsoft sind keine Programmier
fehler.
Vielmehr, ist es die breite Menge, die diese Lücken entdeckt und nutzt. Dies ist aber auch nur möglich, durch dass heute 95% (Schätzwert, stützt sich jedoch auf Artikel von heise.de)aller Pc-User Windows benutzen.
Es ist das Try-and-Error-Prinzip. Es gibt Freaks, welche den ganzen Tag vor dem PC sitzen und alle möglichen Programme auf den PC loszulassen um zu testen wo eine Sicherheitslücke ist. Teilweise (heute leider jedoch nur noch vereinzelt) werden diese Programme auch selber geschrieben.
achja...So langsam hab ich glaub den Faden verloren, suche ihn gerade...Ahja, gefunden!
Gut, dann mal weiter. Ist nicht mehr viel, keine Angst!
...Je länger es Linux gibt, desto mehr wird es an Popularität gewinnen.
Die Folgen davon sind eben, dass immer es immer mehr solcher "Freaks" (s. o.) geben wird. Dadurch, dass dieses OS auch noch OpenSource ist, steigt die Gefahr, dass immer mehr Leute (Script Kiddies, Cracker, "Hacker"(!= Geeks)) in das System, v.a. den Source, Einblick gewinnen und mit diesem Wissen einfacher ihre Kindergartenhafte Lüste ausleben können, da sie den Source genau kennen. So könnte Linux eines Tages unsicherer werden als Windows. Da Linux der Kernel Unix' ist (oder andersrum?), könnten auch MAC-Systeme davon befallen werden.
Aber ist dir nicht einmal aufgefallen, dass es so gut wie keine Viren/Trojaner/Würmer für Unix Systeme gibt?
Ja! Tatsächlich gibt es fast keine Sicherheitslücken in den OSs MAC, UNIX etc....
Wieso? Ganz einfach... OpenSource bedeutet, dass sich "jeder" in die Konsole einklinken kann und den Source sieht.
So sinkt auch die Möglichkeit, dass Sicherheitslücken übersehen werden, da 1 Mio. Augen einfach mehr sehen als die paar 1000 Augen, welche Microsoft eingestellt hat.
So wird sich das wahrscheinlich in der Waage halten, da auch bestehende Sicherheitslücken schneller geschlossen werden können.
Als Unterstreichungen dieser Aussagen möchte ich nur folgendes sagen. In den Anfängen der PCs, standen riesige Server in riesigen Hallen von Universitäten, Forschunglabors, etc. Alle von IBM. Diese Server funktionierten einwandfrei. Es gab keine Probleme. Dann kam der
Personal
Computer...
Mit diesen Worten beende ich meine Ausführung. Danke für die Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüssen
jeko