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[DISKUSSION] Linux vs. Windows

Welches OS nutzt du?


  • Umfrageteilnehmer
    7
AW: Linux oder Windows??

@Albu, hab mir gestern mal awesome drauf gemacht und muss sagen: gefällt mir. kein sieht zwar nicht so schön wie unity aus, ist aber schnell, lässt sich gut bedienen (nachdem man das manual gelesen hat) und läuft auch wunderbar mit meinem 2. bildschirm. heute nehme ich noch einige einstellungen vor (gtk theme sieht echt nicht gut aus und für einige programme will ich schneller aufrufen).
 
AW: Linux oder Windows??

Naja :)

Wenn man gerne im Vollbild arbeitet sicherlich.

Aber für jemanden der es gewohnt ist Fenster anzuordnen, zu verschieben, und Dateien zwischen den Anwendungen mit Drag&Drop hin und her zu ziehen nicht. Aber ein interessantes Konzept :)

Leider stürzt gleich die erste Anwendung ab. Totem meldet eine Speicherzugriffsfehler :eek: wenn ich ihn im Terminal starte.

Und wo finde ich im Menü den Thunderbird?

EDIT: Das mit Totem lag nicht an awesome. Ich hab vorhin eine Fernbedienung eingerichtet, die Totem steuern soll. Klappt auch hervorragend. Mit der ollen Fernbedienung von 'nem Aldi Rechner aus dem Jahre 2003, kann ich jetzt den Rechner steuern. Nur hatte ich eben beim testen von awesome lircd nicht gestartet, was zu dem oben genannten Fehler führte.
 
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AW: Linux oder Windows??

Wenn man gerne im Vollbild arbeitet sicherlich.

Aber für jemanden der es gewohnt ist Fenster anzuordnen, zu verschieben, und Dateien zwischen den Anwendungen mit Drag&Drop hin und her zu ziehen nicht. Aber ein interessantes Konzept :)
awesome unterstützt verschiedene Fenster-Platzierungs-Algorithmen. Alles als Vollbild darzustellen ist da nur eine Möglichkeit, daneben gibt es auch noch diverse Rasterungen oder eben die freie Platzierung. Letztere ist bei mir der Normalfall. Umgeschaltet wird mit Windows+Space. Zu erkennen ist der aktuelle Modus in der rechten oberen Ecke (die weiße Ding da)

Und wo finde ich im Menü den Thunderbird?
Wie gesagt wird das Menü nicht wirklich von den Installationsprogrammen (synaptic, Software Center, usw.) berücksichtigt, man muss sich seine Programme also selbst in das Menü eintragen. Was aber immer geht ist Windows+R, welches das Starten eines beliebigen Programmes oder Scriptes erlaubt (ähnlich wie Alt+F2 im alten Gnome und KDE oder Start->Ausführen von Windows). Minimalistisch wie das ganze System ist, ploppt nach Win+R kein Fenster auf, sondern in der Titelleiste erscheint neben den Zahlen für die virtuellen Bildschirme ein unscheinbares "Run: " mit einem nichtblinkenden Cursor. Die Eingabezeile unterstützt die Verwendung von Tab zum Ergänzen der Befehlszeile (ähnlich wie von Bash gewohnt, allerdings iteriert die Befehlszeile durch alle möglichen Vorkommen, sprich bei Eingabe von google und Tab kommt zuerst google-chrome und drückt man nochmal Tab erscheint googleearth, usw.).
Ich selbst war bislang immer zu faul das Menü manuell zu erweitern, ich nutze es überhaupt nicht. Wenn ich ein Programm starten will, dann kenne ich i.d.R. den Namen und damit kann man es über die Run Funktion auch abrufen. Für Programme, die spezielle Parameter brauchen, schreibe ich meist sowieso ein kleines Script, so dass es für den Aufruf wieder nur ein kurzer Befehl ist.

Wenn man weiß, dass man bestimmte Programme nach dem Einloggen immer braucht, und diese nicht immer von Hand starten will, der kann sich diese als quasi Autostart in die Konfigurationsdatei von awesome eintragen (natürlich händisch).
 
AW: Linux oder Windows??

Okay, ich hatte mich jetzt eigentlich die ganzen letzten Wochen drauf eingestellt zu Ubuntu zu switchen. Hier gibt es ja scheinbar ein paar Leute, die nicht ganz so davon überzeugt sind. Ich glaube, ich werde mich da jetzt noch weiter einlesen. Bin jetzt etwas verunsichert.

Natürlich kommt es auf die individuellen Ansprüche an. Wenn ich mir diesen Vergleich von den Nutzungsoberflächen ansehe, bin ich mir auch nicht viel sicherer. Ich denke, es spielt eigentlich keine Rolle, ob ich Wechsel oder nicht. Es wäre zu einem großen Teil eh eine Überzeugungssache, weil ich über die Jahre wirklich nicht zum größeren Windowsfreund geworden bin und Apple für mich auch keine Alternative ist, weil ich Pragmatiker bin. Dieser Kommentar spricht mir regelrecht aus der Seele. Vielen Dank dafür, Frankfurter Allgemeine Zeitung, auch wenn du mir meistens zu hoch bist :D

Naja, vielleicht sollte ich mich sowieso erstmal auf relevanteres konzentrieren. Ich habe einen ganzen Urlaub für die Großfamilie zu planen und im Augenblick weiß ich noch gar nicht, wie dieser aussehen soll. Ich stöber schon länger, aber ich bin immer noch nicht schlüssig, wo es hingehen soll. Das Problem bei meiner Familie ist auch, dass wirklich jeder einzige seine eigene Präferenz bzw. Abneigungen hat. Irgendwelche Vorschläge, wo für jeden etwas dabei ist (und kommt mir nicht mit Frankreich).
 
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AW: Linux oder Windows??

Ich würde das so pauschal nicht sagen.

Ubuntu 11.xx geht einen Weg weg vom Desktopsystem hin zu kleiner Computern (Netbooks, Smartphones) und anderen Bedienkonzepten, als das klassische Fensterkonzept, was ich seit Jahrzehnten von Windows gewohnt bin und womit ich arbeiten kann. Vielen geht es aber anders. sie schliessen erst ein Fenster, bevor sie ein neues öffnen, sie lassen alle Anwendungen grundsätzlich im Vollbildmodus laufen und kennen sowas wie Drag&Drop zwischen Anwendungen nur rudimentär (wenn überhaupt) - für diese Personengruppe ist Unity optimal und innovativ.

Da diese Leute auch, weder an den Einstellungen rumschrauben wollen noch können, wurden auch diese konsequent wegrationalisiert. Im Menü Systemeinstellungen sind nur noch eine handvoll sinnvoller Anwendungen. "Früher" (also bis 10.xx bzw. sogar 11.04) gab es noch dutzende Programme um dein System einzustellen, anzupassen und zu Überwachen. Diese musst du dir jetzt mühsam zusammen suchen, wenn es überhaupt geht.

Also wenn du jemand bist, der auf ein schönes Desktopbild steht und auch möglichst sonst nichts dort haben willst. Der Anwendungen immer im Vollbild benutzt. Und überhaupt Fenster weder verschiebst, noch in der Größe änderst, dann wirst du mit Unity vermutlich glücklcih werden. Mir hat's am Anfang auch gefallen.
 
AW: Linux oder Windows??

o.0 ich schließe fast keine Fenster, habe auch hin und wieder 3 fenster nicht im vollbild und benutze dnd. Es gibt noch einige Bugs und die Performance ist auch nicht das wahre aber davon abgesehen ist Unity ein sehr tolles Desktopsystem.
 
AW: Linux oder Windows??

Es geht aber dann nicht auf deine Benutzungsweise ein. Ich kann mich nur wiederholen, alles was damit zusammenhängt wurde entweder verkleinert oder ist ganz verschwunden. Es gibt nur noch einen virtuellen Rahmen, den du treffen musst, wenn du ein Fenster bewegen oder verändern willst. Auch die Linien zwischen den Panels in einer Anwendung z.b. Thunderbird, sind nur noch 1 Pixel breit und lassen sich auch nicht verändern, zumindest habe ich nichts gefunden. Die Scrollbalken wurden schmaller gemacht (oder ist ganz dieser kastrierten Scrollbar gewichen). Die Taksleiste ist weg.

Daneben hatte ich jetzt mehrere Totalabstürze, mein DVD Brenner funktioniert nicht mehr (vor wenigen Tagen ging's noch Tadellos, gestern habe ich 3 CDs und eine 1 DVD verbrannt, die alle nicht lesbar waren), den Drucker hab ich noch gar nicht ausprobiert, den musste ich damals als ich unbuntu installiert hatte, mit ein paar Tricks aktivieren (es gab keine 64bit Version) und Unitiy hat mir Programme deinstalliert (Shotwell).

Für ein System, das mir jetzt seit Monaten "aufgedrängt" wurde ein mieses Bild. Bei den Ubuntutusers heißt es jetzt oft, "du hättest es nicht tun sollen" oder "selber schuld wenn du eine Beta Version installierst" - was mir aber nicht bekannt war.

Wie auch immer die Woche werd ich mich dann mit Debian auseinandersetzen, das sollte meinem Bedürfnissen besser entgegen kommen.

EDIT: Das Forum auf ubuntuusers wird im Moment von Fehlermeldungen und Hilfe Anfragen förmlich geflutet, nicht nur ich habe also Probleme
http://forum.ubuntuusers.de/forum/installieren-aktualisieren/
 
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AW: Linux oder Windows??

Wie nutzt du denn DnD?

Nach deiner Bemerkung hab' ich's mal wieder ausprobiert. Ich kann keine Datei aus dem Nautilus in Geany werfen, nur wenn irgendwo auf dem Desktop das Geanyfenster bzw. die Arbeitsfläche sichtbar ist, kann ich die Datei da drauf werfen.

Werfen auf den Launcher geht im Moment gar nicht (er wird abgedunkelt wenn ich da eine Datei drüber ziehe). Ich kann mich aber erinnern, dass das mal ging.

Heute morgen war ja wieder ein update da und meine Verzweiflung läßt mich alles installieren was Erleichterung verspricht :) - Wobei aber schon der Neustart Ewigkeiten dauerte, dann war zuerst nur eine von vier Arbeitsfläche vorhanden (bei Druck auf SUPER-S), das Fenster der ersten Anwendungen hinterliess Spuren auf dem Desktop, wenn man es verschob. Anwendung geschlossen -> Super-S -> die Arbeitsflächen waren da -> Anwendung gestartet -> wieder nur eine Arbeitsfläche .... Naja, nach ein paar Versuchen ging es mal irgendwann.

Aber sowas sollte man ganz klar als Beta kennzeichnen und nicht auf den Anwender loslassen. Wenn ich eine Oberfläche hätte testen wollen, hätte ich mir das nicht auf meinen Arbeitsrechner gemacht.
 
AW: Linux oder Windows??

Bei dir scheint etwas so ziemlich am Arsch zu sein. Bei mir tritt kein von dir genannter Fehler auf; weder auf meinem Desktop PC noch auf meinem Netbook von daher komme ich mit Ubuntu 11.10 gut zurecht. Was mich noch stört:
* mehrere Bildschirme sind ziemlich sinnlos
* Tastenkombinationen funktionieren nicht während dnd (vor allem alt+tab)
* fenster verschieben und alt+tab fühlen sich langsam und schwerfällig an
 
AW: Linux oder Windows??

ist schwerer weil alt+tab bei dnd nicht geht aber einfach beim Drag auf die Anwendung im Launcher und es sollten alle Fenster der Anwendung angezeigt werden. Dann über das entsprechende Fenster fahren und wieder warten :/
würde viel einfacher mit alt+tab sein...
 
AW: Linux oder Windows??

Seltsam, das geht bei mir nicht? bei mir wird der Launcher grau und egal wie lange ich warte nichts passiert.

Aber egal, es hat keinen Wert. Eben hatte ich wieder einen Totalabsturz. Der Drucker geht nicht und auch die anderen Oberflächen (XFCE, LDXE) lassen sich nicht zufriedenstellend konfigurieren. Ich werd wohl alles neu Installieren. Zumal mir der Update auch noch alle Perl Pakete gelöscht hat, die ich installiert hatte und auch diverse Programme wurden entfernt, da kann ich auch gleich neu anfangen. Mann Oh Mann, das ist wohl eine Erfahrung, die man machen muss, niemals ein Update machen, auf einem Produktivsystem.
 
AW: Linux oder Windows??

Ich nutze KUbuntu 11.10 zwar erst seit ein paar Tagen, aber die von genannten Probleme/Bugs kann auch ich nicht nachstellen. Bei mir läuft alles reibungslos (Hoffentlich bleibt das auch so :D), allerdings habe ich auch keine Upgrade gemacht (Hast du eins gemacht?), sondern direkt 11.10 installiert.
 
AW: Linux oder Windows??

mh, ja, richtig. Ich installiere auch das System immer neu. Der Update-Button soll, vor allem in der Vergangenheit, schon für viele Probleme gesorgt haben...
 
AW: Linux oder Windows??

Also ich habe bislang immer den Weg mittels Upgrade beschritten. Lediglich einmal habe ich das (Ubuntu-) System komplett neu aufgesetzt, das war beim Wechsel von 32bit auf 64bit (da gibt es keine Möglichkeit zum Upgrade) - das ist aber schon ein paar Jahre her. Davor hatte ich Debian (sowohl auf dem Intranet Server, als auch auf dem Desktop), aber irgendwie waren mir dann mit der Zeit die Pakete zu alt, die ganzen neuen, interessanten Sachen musste man sich irgendwie zusammensuchen oder selbst kompilieren, deswegen bin ich dann irgendwann zu Kubuntu gewechselt. Mit KDE 4.0 und dem Wegfall von KDE 3.5 bin ich dann bei awesome wm gelandet, weil KDE 4 mir zwar schon teilweise zusagte, aber auch manche Sachen mir nicht gefielen, außerdem lief es zumindest am Anfang auch nicht wirklich gut auf meinem Rechner - was vermutlich zum Teil an der Upgrade Problematik lag, da sind sicherlich einige Einstellungen und Altlasten aus KDE 3.x Zeiten die vom Upgrade-Script nicht berücksichtigt / bereinigt wurden oder Pakete die beim Upgrade ausgelassen werden, bei der Neuinstallation aber dabei sind, usw.

Insgesamt kann ich sagen, dass es bislang noch nicht ein Upgrade gab, bei dem es nachher nicht irgendwelche Probleme gab. Neben der KDE Problematik (die hauptsächlich zu Lasten von KDE geht, wobei Ubuntu hätte die unfertige Version auch nicht unbedingt ins Programm nehmen müssen), wurde zwischenzeitlich der Grafiktreiber auf nouveau umgestellt, der zwar ganz nett ist (vor allem die Möglichkeit ohne Verzögerung zwischen Textkonsole und X-Windows umzuschalten), aber zum Zeitpunkt der Umstellung, bzw. bis heute keine vernünftige 3D Unterstützung besitzt. Was zur Folge hatte, dass man plötzlich keine Spiele mehr starten konnte - also starten schon, aber da die 3D Grafik durch die CPU berechnet wurde, war das ein sehr ruckeliges Vergnügen mit Frameraten im unteren einstelligen Bereich. Erst das manuelle Umstellen auf den Nvidia Treiber hat die Situation verbessert.

Andere Beispiele sind nicht bootende Kernel, Probleme mit dem Soundsystem (aktuell [11.04] blockiert ein im Browser geladener Flash Player die Soundausgabe des Systems, so dass man keine Filme/Videos mit mplayer oder vlc angucken kann, man muss erst den Flashfilm entladen, dann geht es plötzlich), usw.

Ob eine Neuinstallation diese Probleme reduziert / umgangen hätte, wird man vermutlich nie erfahren ;)

Der Unterschied zwischen System neu aufsetzen und Upgrade dürfte der sein, dass man bei einer Neuinstallation weiß, dass man alles neu einstellen, .conf kopieren, Software Pakete neu auswählen muss, usw. Bei einem Upgrade weiß man das vorher nicht so genau, denn das Meiste wird zwar übernommen und funktioniert, aber irgendwelche Haken und Ösen gibt es dann doch, und man muss sich mit Problemen auseinandersetzen die Neuinstallierer nicht haben.
Bei beiden kommt dann noch hinzu, dass man sich mit den neuen Softwareversionen anfreunden muss.

Ein Wechsel von Ubuntu zu Mint oder Debian ist im Grunde wie eine Neuinstallation. Da die Systeme sich sehr ähneln (wegen der Debian-Wurzeln) dürfte sich für den Admin nicht viel ändern, die Dateien und Verzeichnisse sind höchstwahrscheinlich fast vollständig an den selben Positionen zu finden. In wie weit man aber seine Config-Dateien aus dem /etc oder /home Verzeichnis mitnehmen kann, hängt dann allerdings von den einzelnen Programmversionen ab, die dann je nach Alter bestimmte Optionen noch nicht oder nicht mehr unterstützen könnten. Es kann auch sein, dass die Gnome / KDE Einstellungen des Altsystems dazu führen, dass sich die erwünschte Verbesserung nicht einstellt (das kann man gfs. mit einem frischen, neuen Benutzeraccount überprüfen).
Sinnvollerweise macht man vorher ein Backup (zumindest von /home und /etc) oder nutzt gleich eine neue Platte.
 
AW: Linux oder Windows??

Ja, ich habe "drüber gebügelt" wie man früher so schön sagte.

Ich gehe davon aus, dass manche Probleme daher kommen, z.b. das Rythmbox Problem, das das Programm nicht mehr mehrere Verzeichnisse scannen kann, kommt vom Wechsel von gconfig zu dconfig (ich nehme an, das hat etwas mit dem Sprung von Gnome2 auf Gnome3 zu tun). Und das die Perl Module - die ich mir z.T. mühsam zusammen gebaut hatte - weg sind.

Aber die Problem beim Arbeiten mit Fenstern, es kommt z.T. zu Fehldarstellung und Totalabstürzen, sind schon seltsam. Keine Ahnung ob da mit dem Grafiktreiber zusammenhängt, vorher war es einer von Nivida, der ist jetzt weg.

Wenn ich aber, in einer Konsole einen unitiy --reset mache, dann sind die dortigen Meldungen schon ein Hinweis, dass das System einfach nicht fertig ist. Es erscheint mehrmals so was wie "dieser Fehler hätte nicht passieren dürfen, bitte melden sie den Bug" (Sinngemäß).

Im Moment sichere ich das /home Verzeichnis, was dank USB2 mehrere Stunden dauert. Ob die Sicherung von Systemeinstellungen in /etc (bzw. ich las, dass auch /usr/local und /opt gesichert werden könnten) sinnvoll ist, bzw. ob ich dann mit den Daten etwas anfangen kann, weiß ich noch nicht. Aber das wichtigste sind die Daten im /home Verzeichnis.

Das ärgerliche ist meiner Meinung nach, dass der Aktualisierungsverwaltung mich seit einem halben Jahr darauf hinwies, dass es eine neue Version von Ubuntu gibt und mit einem klick sich die Installation anstossen läßt. Aber nirgendwo gabe es einen deutlichen Hinweis, dass das System noch nicht fertig ist.

Letztlich habe ich das früher auch nicht anders gemacht. Ein neues Windows wurde immer komplett neu aufgesetzt. Ich wäre nicht auf die Ideee gekommen, es "drüber zu bügeln". Da ich aber Windows XP 7 Jahre ohne solche Maßnahmen im Einsatz hatte, war ich wohl etwas nachlässig. Unter Windows95 war die regelmäßige Neuinstallation noch normal.

Was die Sicherung angeht, was wäre ein "gescheite Sicherung"?
Ich habe bisher merhmals im Monat das /home Verzeichnis gesichert, ich wüßte aber nicht, wie mich vor den Folgen eines update schützen soll?

Wenn ich am Wochenende dann die Neuinstallation starte, werde ich aber auf jeden Fall berichten wie es gelaufen ist. Jetzt muss ich mich erst mal mit tar beschäftigen um zu kontrollieren, um die Backups auch i.O. sind. Ich liebe den Terminal :)
 
AW: Linux oder Windows??

Aber die Problem beim Arbeiten mit Fenstern, es kommt z.T. zu Fehldarstellung und Totalabstürzen, sind schon seltsam. Keine Ahnung ob da mit dem Grafiktreiber zusammenhängt, vorher war es einer von Nivida, der ist jetzt weg.
Den kann man ja wieder nachinstallieren, das ist einer von den einfacheren Bugfixes...

Ansonsten kann man zur Kontrolle auch mal einen neuen Desktopbenutzer anlegen, dann kann man ausprobieren, ob die Probleme am eigenen Benutzeraccount liegen oder es ein grundlegendes Problem ist.
 
AW: Linux oder Windows??

Das ist nun eine schöne Eigenschaft von Linux, es gibt immer wieder neue Möglichkeiten zu entdecken :)

Da mir aber unity an sich nicht so zusagt (wobei da, bei gnome3 auch meine Zweifel habe) und es noch eine Reihe anderer Unstimmigkeiten gibt, versuch ich einfach mal mein Glück mit Debian.
 
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