bine
Lounge-Member
Interessant.
Kind schreit, weil es etwas will, was es nicht darf, Eltern ist es peinlich vor den anderen Leuten und wollen die Situation schnell beenden. Weil die anderen Leute stehen bleiben und schauen und tuscheln. Guck mal die/der da, hat ihr/sein Kind aber überhaupt nicht im Griff. Kein Wunder wenn aus den Kindern von heute nichts mehr wird.
Elternteil knallt dem Kind eine. Ist das Kind noch nicht abgehärtet, wird es sofort verstummen. Peinlich und ein großer Schmerz für seine Seele ist es auch gewesen so vor allen Leuten.
Tja und was machen denn nun die Leute? Sie schütteln mit dem Kopf und sagen Guck mal, der/die hat aber gar keine Nerven. Schlägt sein Kind und dann noch in aller Öffentlichkeit. Anzeigen sollte man den/die.
Ich meine, das Einzige was immer den Eltern hilft, die Grenzaustestungen ihrer Kinder schlaglos zu überstehen ist wie hier auch schon öfter gesagt wurde, Grenzen setzen durch konsequente Maßnahmen, die möglichst mit dem Thema etwas zu tun haben sollten.
Viele Sozialpädagogische Beispiele im Umgang mit Problemsituationen sind nur am Rande praxisbezogen. In der Praxis geht es doch ein bisschen anders. Und im Endeffekt ist es Nervenstärke ob Backpfeife oder nicht.
Allerdings ist allein die Auseinandersetzung mit der Theorie, immer wieder ein Ansporn, an sich zu arbeiten, damit man eben nicht auf Gewalt zurückgreift.
Man kann natürlich immer alles in alle Richtungen übertreiben. Und es kommt dazu, das es in der Erziehung Trends gibt, die meist über den großen Teich hier herüberschwappen. Da gilt mal, total antiautoritäres 68er gehabe, um nur ja der Persönlichkeit alle Freiheit zu lassen, was für das Kind einen totalen Verlust der Rückenstärke bedeutet. Mal gilt, Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet, wir können doch nicht alles durchgehen lassen.
Die beste Methode, die ich versuche, wohlgemerkt versuche, zu praktizieren, ist die TripleP-Methode. Das hört sich zwar an wie geplante Erziehung und Emotionen kann man nicht planen. Jedoch sind die Lösungsansätze aus dieser Methode immer wieder eine Quelle, die mich dazu bewegt, eine Veränderung herbeizuführen.
Es ist nämlich so, daß die Kinder von Geburt an, diverse Entwicklungsschübe durchmachen, die in den ersten Lebensjahren bereits sehr genau vorhersehbar sind. Das ganze äußert sich dann so, daß das Kind unausgeglichen und quengelig wird, ist es ein älteres Kind, wird es frech und aufsässig. Zunächst merkt man als Erwachsener gar nicht warum, sondern man reagiert nur darauf. Meckert immer mehr herum, das Kind wird noch quengeliger, oder die emotionale Stimmung wird so aufgeschaukelt, das das Kind geschlagen wird.
Nun, das Kind hat es sich nicht ausgesucht, das ihn solche Entwicklungsschübe überfallen, bei denen es gar nicht weiß ob es Fisch oder Fleisch heißt.
Also, wenn man mal wieder merkt, es ist soweit, und das kann auch mal ne Woche dauern bis man das merkt. Dann sollte man als Erziehungsperson mal wieder den Erziehungsratgeber rauskramen und ein bißchen Theorie in den Kopf nehmen, diese bewußt anwenden. Dem Kind verstärkte Aufmerksamkeit zukommen lassen und zwar ganz geplant. Schon hat man die Kette durchbrochen und dem Kind und sich geholfen. Schläge würden nur ein weiteres aufschaukeln der emotionalen Lage hervorrufen. Außerdem werden Kinder gegen Schläge relativ immun. Man gewöhnt sich halt daran. Von etwas abhalten wird es die Kinder nicht. Eher im Gegenteil wird Trotz dadurch nur gefördert.
Es kommt auch sehr darauf an, wie man seine eigene Kindheit erlebt hat, ob man später als Eltern bereit ist zu schlagen oder nicht. In der Kindheit eingeprägte Verhaltensmuster lassen sich nicht beseitigen, aber beherrschen, wenn man denn will.
Theorien, Erziehungsratgeber, Selbskritik, Lösungssuche schön und gut; für Jene, die sich damit auseinandersetzen wollen/können. Leider gibt es viele Leute, die haben gar nicht die soziale Intelligenz und daraus resultierend auch nicht den Willen, sich überhaupt kritisch mit ihrer Handlungsweise auseinanderzusetzen. Das ist schlimm.
Na ja, ich könnte jetzt bis zum Sankt Nimmerleins-Tag hier weiterschreiben, mach jetzt aber mal nen break.
Zusammenfassend ist es einfach wichtig, dem Kind ein Beispiel vorzuleben. Das ist nicht leicht. Wir wollen ja schließlich auch tun und lassen was wir wollen. Außerdem klare Grenzen setzen und sich nicht genieren mit einem oder zwei schreienden(en) Kind(ern), die man fest an der Hand hält ein paarmal die lange Schlange an der Kasse bis zum Ende abzuwarten, scheiß was darauf was die Leute denken. Aber mein Kind schreit nach dem dritten Mal nicht mehr rum, weil es weiß, wenn ich nein sage, dann kriegt es auch nix.
(Boah, gelogen, gelogen. Kommt auch aufs Kind drauf an. Sie versuchen es doch immer wieder, meine jedenfalls und fragen tausend mal. Muß ich nur immer schön weiter Konsequent bleiben. Aber ich bin ja ne Mutter, also gilt die Devise Ausnahmen bestätigen die Regel
) Rein pädagogisch schon verloren, aber ich liebe meine Kinder. Und ich verlier auch niemals die Nerven, weil ich bin ja schließlich Mutter und kein Mensch.
Wird hier eigentlich angezeigt, wann man die zulässige Anzahl der Zeichen eines Postings überschritten hat?
Na ich schick mal ab jetzt.
Kind schreit, weil es etwas will, was es nicht darf, Eltern ist es peinlich vor den anderen Leuten und wollen die Situation schnell beenden. Weil die anderen Leute stehen bleiben und schauen und tuscheln. Guck mal die/der da, hat ihr/sein Kind aber überhaupt nicht im Griff. Kein Wunder wenn aus den Kindern von heute nichts mehr wird.
Elternteil knallt dem Kind eine. Ist das Kind noch nicht abgehärtet, wird es sofort verstummen. Peinlich und ein großer Schmerz für seine Seele ist es auch gewesen so vor allen Leuten.
Tja und was machen denn nun die Leute? Sie schütteln mit dem Kopf und sagen Guck mal, der/die hat aber gar keine Nerven. Schlägt sein Kind und dann noch in aller Öffentlichkeit. Anzeigen sollte man den/die.
Ich meine, das Einzige was immer den Eltern hilft, die Grenzaustestungen ihrer Kinder schlaglos zu überstehen ist wie hier auch schon öfter gesagt wurde, Grenzen setzen durch konsequente Maßnahmen, die möglichst mit dem Thema etwas zu tun haben sollten.
Viele Sozialpädagogische Beispiele im Umgang mit Problemsituationen sind nur am Rande praxisbezogen. In der Praxis geht es doch ein bisschen anders. Und im Endeffekt ist es Nervenstärke ob Backpfeife oder nicht.
Allerdings ist allein die Auseinandersetzung mit der Theorie, immer wieder ein Ansporn, an sich zu arbeiten, damit man eben nicht auf Gewalt zurückgreift.
Man kann natürlich immer alles in alle Richtungen übertreiben. Und es kommt dazu, das es in der Erziehung Trends gibt, die meist über den großen Teich hier herüberschwappen. Da gilt mal, total antiautoritäres 68er gehabe, um nur ja der Persönlichkeit alle Freiheit zu lassen, was für das Kind einen totalen Verlust der Rückenstärke bedeutet. Mal gilt, Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet, wir können doch nicht alles durchgehen lassen.
Die beste Methode, die ich versuche, wohlgemerkt versuche, zu praktizieren, ist die TripleP-Methode. Das hört sich zwar an wie geplante Erziehung und Emotionen kann man nicht planen. Jedoch sind die Lösungsansätze aus dieser Methode immer wieder eine Quelle, die mich dazu bewegt, eine Veränderung herbeizuführen.
Es ist nämlich so, daß die Kinder von Geburt an, diverse Entwicklungsschübe durchmachen, die in den ersten Lebensjahren bereits sehr genau vorhersehbar sind. Das ganze äußert sich dann so, daß das Kind unausgeglichen und quengelig wird, ist es ein älteres Kind, wird es frech und aufsässig. Zunächst merkt man als Erwachsener gar nicht warum, sondern man reagiert nur darauf. Meckert immer mehr herum, das Kind wird noch quengeliger, oder die emotionale Stimmung wird so aufgeschaukelt, das das Kind geschlagen wird.
Nun, das Kind hat es sich nicht ausgesucht, das ihn solche Entwicklungsschübe überfallen, bei denen es gar nicht weiß ob es Fisch oder Fleisch heißt.
Also, wenn man mal wieder merkt, es ist soweit, und das kann auch mal ne Woche dauern bis man das merkt. Dann sollte man als Erziehungsperson mal wieder den Erziehungsratgeber rauskramen und ein bißchen Theorie in den Kopf nehmen, diese bewußt anwenden. Dem Kind verstärkte Aufmerksamkeit zukommen lassen und zwar ganz geplant. Schon hat man die Kette durchbrochen und dem Kind und sich geholfen. Schläge würden nur ein weiteres aufschaukeln der emotionalen Lage hervorrufen. Außerdem werden Kinder gegen Schläge relativ immun. Man gewöhnt sich halt daran. Von etwas abhalten wird es die Kinder nicht. Eher im Gegenteil wird Trotz dadurch nur gefördert.
Es kommt auch sehr darauf an, wie man seine eigene Kindheit erlebt hat, ob man später als Eltern bereit ist zu schlagen oder nicht. In der Kindheit eingeprägte Verhaltensmuster lassen sich nicht beseitigen, aber beherrschen, wenn man denn will.
Theorien, Erziehungsratgeber, Selbskritik, Lösungssuche schön und gut; für Jene, die sich damit auseinandersetzen wollen/können. Leider gibt es viele Leute, die haben gar nicht die soziale Intelligenz und daraus resultierend auch nicht den Willen, sich überhaupt kritisch mit ihrer Handlungsweise auseinanderzusetzen. Das ist schlimm.
Na ja, ich könnte jetzt bis zum Sankt Nimmerleins-Tag hier weiterschreiben, mach jetzt aber mal nen break.
Zusammenfassend ist es einfach wichtig, dem Kind ein Beispiel vorzuleben. Das ist nicht leicht. Wir wollen ja schließlich auch tun und lassen was wir wollen. Außerdem klare Grenzen setzen und sich nicht genieren mit einem oder zwei schreienden(en) Kind(ern), die man fest an der Hand hält ein paarmal die lange Schlange an der Kasse bis zum Ende abzuwarten, scheiß was darauf was die Leute denken. Aber mein Kind schreit nach dem dritten Mal nicht mehr rum, weil es weiß, wenn ich nein sage, dann kriegt es auch nix.
(Boah, gelogen, gelogen. Kommt auch aufs Kind drauf an. Sie versuchen es doch immer wieder, meine jedenfalls und fragen tausend mal. Muß ich nur immer schön weiter Konsequent bleiben. Aber ich bin ja ne Mutter, also gilt die Devise Ausnahmen bestätigen die Regel
Wird hier eigentlich angezeigt, wann man die zulässige Anzahl der Zeichen eines Postings überschritten hat?
Na ich schick mal ab jetzt.
Zuletzt bearbeitet: