Ich halte von diesem Browser-Faschismus absolut gar nichts. Die Entwicklung, überall für den FireFox zu werben (@RK: das richtet sich jetzt nicht gegen dich persönlich) finde ich nicht wesentlich besser, als auf seine Seite "Optimiert für Microsoft Internet Explorer" zu schreiben.
Letztendlich ist es doch so, dass es den Otto-Normaluser kein bisschen interessiert, ob sich sein Browser an geltende Standards hält oder nicht, solange alle Seiten korrekt angezeigt werden. Und wenn man heutzutage IE verwendet, dann ist genau das der Fall.
Ich denke man sollte einsehen, dass es die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen ist, welchen Browser er/sie verwenden möchte. Natürlich hat Microsoft durch seine Monopolstellung da einige Vorteile, das will ich gar nicht leugnen, aber diese Monopolstellung lässt sich durch "Propaganda" auch nicht aus dem Weg räumen.
Ich denke, wenn FireFox und Co. einige wirkliche Innovationen hervorbringen, und es Microsoft versäumt, hinterherzuziehen, werden die Leute auch bereitwillig wechseln.
Momentan sieht es aber genau andersherum aus. Die wirklichen Innovationen (IFRAMES, XMLHTTPRequest, Inline Editing, etc.) kommen meistens aus dem Hause Microsoft.
Das finde ich sollte man anerkennen. Natürlich hat der IE einige Macken, und die in manchen Bereichen schlechte Standardkonformität ist ein echtes Manko, aber es ist kein schlechter Browser und wer ihn gerne benutzen möchte, sollte sich deswegen nicht schlecht fühlen müssen.
Harry Hunt
Bekennender FireFox UND Internet Explorer User.