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Webmaster-Aufstand gegen alte Internet Explorer

Bei deinem Beispiel wird der IE7 aber meistens unterstützt (bei Win 2000 nicht, weil der IE7 auf Win 2000 einfach nicht gut läuft) und gegen eine Zusatzinstallation spricht das auch nicht.
Aber ohne Druck von außen werden die Unternehmen sich nie umstellen (und da die Sicherheitsrisiken anscheinend kein groß genuger Druck sind...).
 
In der Regel haben in Unternehmen aber in Fragen der Software, auch der Browsersoftware, nicht die Mitarbeiter das Sagen. Die EDV-Abteilung - die 'Profis' eben - gibt vor, was bei wem auf den Rechner darf. Und die müsste dann Richtlinien erlassen, welcher Browser zu welchem Surf-'Vergnügen' zu nehmen ist. Normalerweise darf man als Mitarbeiter nicht einfach ein Programm auf seinem Rechner installieren. Und ich glaube auch, die meisten Arbeitnehmer interessiert es nicht die Bohne, welchen Browser sie nehmen. Und sie würden für miserabel dargestellte Websites auch immer die Seiteninhaber als verantwortlich ansehen.
 
Schon klar.
Aber wenn von den Mitarbeitern die ganze Zeit kommt: "Da war schon wieder eine Meldung, dass wir einen veralteten/unsicheren Browser verwenden und die Seite sah' auch ganz anders aus als bei meinem Rechner zuhause." Werden sie ev. doch was ändern.
Ich sag' ja nicht, dass man sich gar nicht um den IE6 kümmern muss, aber wenn der Aufwand einfach zu groß ist reicht meiner Meinung nach so eine Meldung.
 
Da kennst du die IT Abteilugen in den Firmen nicht ;-) Die sind Götter und lassen sich nix sagen. Du musst dich mit ihnen immer gut stellen, am besten nie nerven weil sonst verhungerst du wenn du mal was von ihnen willst ;-)
 
Ja - kenn' ich zum Glück nicht. Aber solche Kommunikationsprobleme in einer Firma muss die Chefetage lösen.
 
Yep! Und hat innerhalb von 24 Std. bei Google Alerts gleich einen Treffer generiert... ;)
(ich weiß schon was ich tue)
 
Ich hab mal folgenden Einwand dazu.

Angenommen Oma und Opa Müller haben vom Sohnemann nen gebrauchten PC bekommen. Auf dem läuft noch per Altinstallation IE6. Die beiden sind gerade mal froh, dass sie auf ein blaues Dings da klicken und dann in der weiten Welt des Internets landen können und alles finden, was das Herz begehrt. Kurzum, sie haben weder Kenntnis noch Interesse sich um Updates zu kümmern. Ganz zu schweigen davon, dass es ziemlich viele gibt, die rein gar nichts mit englischen Begriffen anfangen können.
Klar wissen wir davon - und viele andere Leute auch - dass alles eben immer moderner wird - sich das "Computerwachstum" von Jahr zu Jahr verdoppelt und erneuert. Aber ich möchte mal sagen, dass einige eben den PC nutzen, weil man im Internet surfen kann und haben gar nicht die Kenntnis von Sicherheitslücken und diversen Darstellungsproblemen. Ich selbst zählte mich auch dazu noch vor einiger Zeit.

Man kann also nicht erwarten, dass alle Leute sich immer umfassend informieren. Man denke nur (ich schwenke jetzt mal ein wenig ab) an diverse Nachrichten über Menschen, die andauernd trotz bekannter Warnungen auf kostenpflichtige Seiten hereinfallen und dort Abos abschließen. Die Verbraucherzentralen sind voll davon.

Soll die Internetgemeinde wirklich keine Rücksicht mehr auf diese Menschen nehmen? So sehe ich das nämlich.

Klar - ein Fenster mit entsprechendem Hinweis - aber es gibt auch noch Leute, die solche Hinweise gar nicht verstehen und stark verunsichert werden.

So meine bescheidene Meinung .....
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Denkanstoß Liz - ich muss zugeben, dass ich in diese Richtung noch gar nicht gedacht habe.
Wenn solche Nutzer zur Zielgruppe der Seite gehören (ich denke hier z.B. schauen recht wenige solcher unbefleckten Surfern vorbei) muss man das sicherlich berücksichtigen... aber dann muss man auch noch ganz andere Dinge bedenken.
 
Eben ...

ich hab da einige Erfahrungen mit "anderen" Usern. Sie möchten einfach nur im Internet sein. Auch hab ich mich lange mit barrierefreien Websites beschäftigt, da kommen noch ganz andere Sachen hinzu.

Kurzum: Man kann und sollte doch niemanden ausgrenzen. Denn das passiert, wenn derjenige gar nicht damit umzugehen weiß.

Mich stören schon lange diese ganzen englischen Begriffe - nicht wegen mir selbst - ich google danach. Ich muss aber auch sagen, dass ich kein Schulenglisch habe (besonderer Umstände wegen). Aber ältere Menschen z.B. wissen nicht mal, wie manche Begriffe ausgesprochen werden.

Also wenn man solche Dinge aufführt, wie Meldungen für Updates - sollte man auch an entsprechende verständliche Erklärungen denken. Kein "normaluser" kann etwas anfangen damit - wie: Updaten Sie Ihren Browser, sonst werden Inhalte nicht richtig dargestellt - wer weiß denn schon, wann etwas richtig dargestellt ist. Wie gesagt, ich spreche von den sogenannten NormalUsern - die einfach nur surfen wollen. Selbst mit bestimmten Icons - wo angeboten wird, dass man die Schrift größer machen kann - wissen diejenigen erstmal nichts anzufangen ......... usw. usw.

Und die wenigsten dieser Menschen haben jemanden dabei, der alles erklären kann.

Ich kenn ja diese ganzen Dinge mit den Hacks für die älteren IEVersionen, angepasste Stylesheets usw. es ist für uns umständlich - das schon - trotzdem müssen wir alles bedenken. Aus der Erfahrung heraus mit barrierefreien Websites ist das inzwischen zu einer Riesenwulst geworden - nach Lösungen zu suchen und nicht nur, weil manche ältere IEs verwenden.
 
Ich hab mal folgenden Einwand dazu.

Angenommen Oma und Opa Müller haben vom Sohnemann nen gebrauchten PC bekommen. Auf dem läuft noch per Altinstallation IE6. Die beiden sind gerade mal froh, dass sie auf ein blaues Dings da klicken und dann in der weiten Welt des Internets landen können und alles finden, was das Herz begehrt. Kurzum, sie haben weder Kenntnis noch Interesse sich um Updates zu kümmern. Ganz zu schweigen davon, dass es ziemlich viele gibt, die rein gar nichts mit englischen Begriffen anfangen können.
Klar wissen wir davon - und viele andere Leute auch - dass alles eben immer moderner wird - sich das "Computerwachstum" von Jahr zu Jahr verdoppelt und erneuert. Aber ich möchte mal sagen, dass einige eben den PC nutzen, weil man im Internet surfen kann und haben gar nicht die Kenntnis von Sicherheitslücken und diversen Darstellungsproblemen. Ich selbst zählte mich auch dazu noch vor einiger Zeit.

Man kann also nicht erwarten, dass alle Leute sich immer umfassend informieren. Man denke nur (ich schwenke jetzt mal ein wenig ab) an diverse Nachrichten über Menschen, die andauernd trotz bekannter Warnungen auf kostenpflichtige Seiten hereinfallen und dort Abos abschließen. Die Verbraucherzentralen sind voll davon.

Soll die Internetgemeinde wirklich keine Rücksicht mehr auf diese Menschen nehmen? So sehe ich das nämlich.

Klar - ein Fenster mit entsprechendem Hinweis - aber es gibt auch noch Leute, die solche Hinweise gar nicht verstehen und stark verunsichert werden.

So meine bescheidene Meinung .....

Ich bin der Meinung dass gerade solche Menschen einen anderen Browser brauchen. Ich hatte gerade den Laptop einer 70-80 jährigen in der Reparatur, mit IE6 oder sogar 5. Das Ding war sowas von Viren verseucht. Dass die das nicht alleine hinbekommen ist verständlich, aber vielleicht holen sie sich eher Hilfe wenn ihnen permanent gesagt wird dass da was passieren muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mal folgenden Einwand dazu.

Angenommen Oma und Opa Müller haben vom Sohnemann nen gebrauchten PC bekommen. Auf dem läuft noch per Altinstallation IE6. Die beiden sind gerade mal froh, dass sie auf ein blaues Dings da klicken und dann in der weiten Welt des Internets landen können...
Die werden nur wenige Tage damit Glücklich sein, denn danach ist das Ding dermaßen Viren/Trojanern verseucht dass kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich ist.

Die können dann von großem Glück reden, wenn sie keine Geschäfte über's Internet machen, weil ansonsten das Bankkonto abgeräumt, sie mehrere unnütze Verträge und mit ein wenig Pech eine Hausdurchsuchung wegen Kinderpornographie am Hals haben.

Also wenn du solche Menschen triffst, unterbreche schnellstens die Internetverbindung, installiere ein neues Betriebsystem und erkläre ihnen dass es ihm Internet vor kriminiellen Menschen nur so wimmelt und sie auch nicht im dunkeln in jedem Stadtviertel rumlaufen würden. Mach Ihnen Licht, installiere Linux und einen halbwegs sicheren Browser. Schalte die automatischen Updates an und erkläre ihnen was updates heißt und dass sie diese immer ausführen müssen.

Aber lass ihnen auf keinen Fall den IE 6!
 
Die werden nur wenige Tage damit Glücklich sein, denn danach ist das Ding dermaßen Viren/Trojanern verseucht dass kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich ist.

Sie denken nicht in solchen Dingen. Ich hab mit Kindern gearbeitet. Ich konnte ihnen zwar erklären, was ein Virus ist. Was zugegebenermaßen nicht einfach war - ob sie es aber verstanden haben, so wie ich es verstanden habe - bleibt dahingestellt. Genauso musste ich ihnen erklären, warum man eine Rechtschreibprüfung in Word wenn möglich unterlassen sollte. Ich hab ihnen gesagt, diese Programme sind von englischsprachigen Menschen geschrieben - und diese können auch nicht unbedingt richtig deutsch. Sieht man ja auch an den Übersetzungstools im Netz. Somit haben sie auch erfahren, dass es ganz gut ist, Englisch zu lernen ... Und die älteren Leute - die wehren sich oftmals mit Händen und Füßen gegen die Verenglischung.

Ich rede auch jetzt mal von mir. WEnn ich bestimmte Informationen suche z.B. über ein Virus - namentlich - oder wie eine Firewall funktioniert erklären will - dann stehe ich auch oftmals da und kann mit dem ganzen Fachjargon nichts anfangen. Genauso betrifft das die neuen Sachen, wie Facebook oder Twitter oder ganz einfach Messenger. Wenn ich was ändern will - muss ich das auch erklären. Oder man geht halt auf die Seite mit der (Sendung) "Die Maus".

Als ich den PC kennenlernte, stand ich vor genau solchen Dingen. Damals ging es aber nur um 386er Rechner, DOS und welche Programme ich wie installiere. Internet hatte ich noch nicht. Heutzutage verliert man den Überblick. Als Webdesigner - so ich denn einer bin - weiß ich natürlich worauf es ankommt - jedenfalls in den wichtigsten Sachen. Aber selbst da - ich bin ne ganze Weile raus gewesen aus dem Websites erstellen - ich muss wieder von vorn anfangen, weil sich extrem viel geändert und erneuert hat. Einschließlich die Sachen mit dem IE. Insofern - falls mal jemand eine Website von mir erstellen lassen wollte - kann ich natürlich darauf Einfluss nehmen. Aber ich bin halt nicht bei den Menschen, die nicht bei mir oder bei euch sind.


Also wenn du solche Menschen triffst, unterbreche schnellstens die Internetverbindung, installiere ein neues Betriebsystem und erkläre ihnen dass es ihm Internet vor kriminiellen Menschen nur so wimmelt und sie auch nicht im dunkeln in jedem Stadtviertel rumlaufen würden. Mach Ihnen Licht, installiere Linux und einen halbwegs sicheren Browser. Schalte die automatischen Updates an und erkläre ihnen was updates heißt und dass sie diese immer ausführen müssen.

Aber lass ihnen auf keinen Fall den IE 6!

Werde ich - wie gesagt - mir gehts nicht darum, alles zu verneinen. Aber gewisse Sachen sollten schon angesprochen werden.

Alles Liebe
Liz
 
Mach Ihnen Licht, installiere Linux und einen halbwegs sicheren Browser.

Ich glaube tatsächlich, dass Leute, die von Computern keine Ahnung haben, mit Linux am besten bedient sind. Wenn man sowieso anfangen muss, braucht man nicht die M$-Segnungen. Und wenn man dann eine dieser Distributionen wie Ubuntu nimmt, dann hat man ein (fast) Sorglos-Paket mit nem ordentlichen Browser (Firefox), kann seine Mails verschicken und auch ein paar Briefe verfassen. Und das ohne zusätzliche Investitionen.
 
Mit open office kann dann auch alles was so normaluser als Anhang versenden, geöffnet werden.
Bin ich auch sehr dafür. Problem nur, die meisten Menschen haben oder hatten halt mit windows den ersten PC-Kontakt.
 
Also ich hab mal ein bisschen im Bekanntenkreis herumrecherchiert.

Auf meine Frage, welche Version des Internetexplorers denn genutzt wird - kam entweder: Ich nehme Firefox oder ... ich weiß nicht - ich glaub Internetexplorer 6 ... Nur so - für mich eine Bestätigung meiner Ahnungen ...

Zu dem - Ich nutze ein PC-Systempflegeprogramm. Bei dem auch temp. Dateien und Verlaufsdateien gelöscht werden. Mir fällt allerdings immer wieder auf - dass in der Internetexplorer-Verlaufsdatei zig Verlaufsdateien angezeigt werden - obwohl ICH den IE gar nicht nutze.

Defacto ist es so, dass bestimmte Websites oder Programme den Internetexplorer nutzen - wie auch Y...o, der sich dauernd mit installieren will. Überall erscheint dann - neben anderen Sachen - installiere mal das und das - Toolbars usw. Und das Beste ist, wenn ich Nein sage, erscheint es trotzdem urplötzlich. Ich möchte aber Y... gar nicht ausgrenzen, weil ich ja den Messenger nutze. Mag aber die Toolbar überhaupt nicht.

Gibt es da irgendwelche Tips von euch? Hat zwar nicht unbedingt mit dem Thema zu tun - aber irgendwie ja doch.

Aber so sieht man z.B. auch, dass unerfahrene Menschen gar nichts darüber wissen bzw. damit nicht umgehen - weil sie es nicht wissen

Alles Liebe
Liz
 
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