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Der Discounter ist vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen zweier Lockvogelangebote verurteilt worden.
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Diese Aktion ist ja wohl auch von der Presse gepuscht worden. Versetz Dich doch mal in die Situation eines Händlers, egal ob Aldi, Lidl oder sonst wer. Er hat eine Idee, ein Angebot an Ware und macht daraus eine Aktion. Genauso gut hätte ganz Deutschland sagen können "Bahnfahren ist doof" und er wäre auf seinen Tickets sitzen geblieben. Das ist unternehmerisches Risiko, das der Kaufmann so gering, wie möglich hält. Und mit dem Flatscreen ist es genau das selbe, nur ein anderes Produkt.brainshock schrieb:Das mit den Bahntickets verstehe ich - aber dann muss man vor der Aktion die Menge der verfügbaren Tickets veröffentlichen und darf die Aktion nicht so pushen.
Na und? Zählt denn das? Der Markt kann nicht auf jeden Rücksicht nehmen, es geht schließlich um Aktionen, die Gewinnbringend sein sollen, und da zählt in der Regel nicht die Rücksicht auf Leute, die wenig Zeit haben, sondern rein der Verkauf - frei nach dem Motto: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Wäre ja schlimm, wenn man immer auf die Leute Rücksicht nehmen müsste, die keine Zeit haben. Ich persönlich arbeite auch den ganzen Tag, würde warscheinlich bei solchen Aktionen auch den kürzeren ziehen? Und geht es mir deshalb schlechter, oder fühle ich mich benachteiligt? Wohl kaum.brainshock schrieb:Und nicht jeder ist arbeitslos oder hat für Discounter-Aktionen günstig gelegene Arbeitszeiten.
Einerseits wird über die hohen Bahn-Preise herablassend geschumpfen, andererseit sind Aktionen wie diese, welche die Bahn bietet, auch nicht Recht, weil ein Konzern es nicht "allen" Recht machen kann? Zudem muss man, wie mo schon sagte, bei solchen Aktionen vorsichtig sein, da es ja auch in die Hosen gehen könnte. 2 Mio. nicht verkaufte Tickets können sich selbst bei einer Dienstleistungsgesellschaft extrem negativ auswirken, da ist die Gefahr bei 500.000 Tickets weitaus geringer.brainshock schrieb:Das Urteil für die Bahnticket-Aktion steht noch aus und wird hoffentlich nicht mild ausfallen.
Freelancer schrieb:Zudem muss man, wie mo schon sagte, bei solchen Aktionen vorsichtig sein, da es ja auch in die Hosen gehen könnte. 2 Mio. nicht verkaufte Tickets können sich selbst bei einer Dienstleistungsgesellschaft extrem negativ auswirken, da ist die Gefahr bei 500.000 Tickets weitaus geringer.
Nonens schrieb:Wir haben 80.000.000 Einwohner in Deutschland. Da sind 500.000 Tickets wohl absolut lächerlich und falsch kalkuliert, zumal die Tickets ja kein Verfallsdatum haben und dadurch nicht innerhalb von x Tagen ausverkauft sein müssen!![]()
Nonens schrieb:@dkdenz: Diese Begründung ist haltlos...
Nonens schrieb:Da sind 500.000 Tickets wohl absolut lächerlich und falsch kalkuliert, zumal die Tickets ja kein Verfallsdatum haben und dadurch nicht innerhalb von x Tagen ausverkauft sein müssen!