[PCWelt] Lidl wegen Lockvogelangeboten verurteilt

Wie macht Aldi das? Da campiert der Mob doch regelmäßig. Oder schreiben die anständig groß drauf "nur solange der Vorrat reicht"?
 
Der Nachteil bei obigen Klagen ist der,
das die natürlich keine so günstigen Angebote mehr machen werden...

Die sollen mal vernünftige Sachen vor's Gericht zerren.
 
Da bin ich ganz Deiner Meinung. Auch das mit den Bahntickets war doch ein guter Versuch. Die Bahn hat endlich mal vollere Züge und ist gleich mit einem eigenen Angebot nachgezogen. Ich find es echt blöd, wenn LIDL nun wegen dem Mut, sowas überhaupt zu probieren, jetzt noch verurteilt wird und Strafe zahlen muss. Klar, es war erwartungsgemäß ein riesiger Andrang und viele haben nichts gekriegt, aber statt diesen innovativen Schritt zu würdigen, zerrt man die Firm nun vor den Kadi. Ich find sowas daneben :mad:
 
Jein klar.
Die haben das etwas klein geschrieben, dass da nur begrenzt was da ist, aber wer ist denn so doof und glaubt, dass das Zeug länger als zwei Stunden vorrätig ist?
 
welche regel denn? dass lidl für mind. 2 tage zugtickets vorrätig haben muss? das ist unsinnig.
wenn ein discounter derartige aktionen startet, dann weiss ich als kunde, dass ich mich beeilen muss, wenn ich zum zug kommen will. wer zu spät kommt, den bestraft der lidl.
die halbe nation wartet bei aldi stunden vor der ladenöffnung auf den neuen aldi-pc und die paar schlafmützen, die das nicht gebacken kriegen, klagen. schöne neue welt.
 
Es geht nicht um die Bahntickets. Und nicht jeder ist arbeitslos oder hat für Discounter-Aktionen günstig gelegene Arbeitszeiten. Das mit den Bahntickets verstehe ich - aber dann muss man vor der Aktion die Menge der verfügbaren Tickets veröffentlichen und darf die Aktion nicht so pushen.
 
zum einen gehts um die tickets, zum anderen um den bildschirm.
wer aus beruflichen gründen nicht zum discounter kann, hat pech gehabt oder muss einen vertreter organisieren. die discounter können wohl kaum für die gesamte deutsche bevölkerung ware vorhalten. drum steht ja immer dabei "angebot solange vorrat reicht" und das ist deutlich.
 
Das Urteil für die Bahnticket-Aktion steht noch aus und wird hoffentlich nicht mild ausfallen.

Die Discounter wird es kaum jucken, da sie eventuelle Strafen schon einkalkulieren.
 
brainshock schrieb:
Das mit den Bahntickets verstehe ich - aber dann muss man vor der Aktion die Menge der verfügbaren Tickets veröffentlichen und darf die Aktion nicht so pushen.
Diese Aktion ist ja wohl auch von der Presse gepuscht worden. Versetz Dich doch mal in die Situation eines Händlers, egal ob Aldi, Lidl oder sonst wer. Er hat eine Idee, ein Angebot an Ware und macht daraus eine Aktion. Genauso gut hätte ganz Deutschland sagen können "Bahnfahren ist doof" und er wäre auf seinen Tickets sitzen geblieben. Das ist unternehmerisches Risiko, das der Kaufmann so gering, wie möglich hält. Und mit dem Flatscreen ist es genau das selbe, nur ein anderes Produkt.
 
Bei diesen Diskontern sollten sie besser darauf achten,
das sie die Lebensmittelpreise nicht in den Keller treiben
und immer mehr kleine Betriebe nicht mehr mithalten können und pleite gehen.
Das wäre viel wichtiger als die Schäppchenartikel zu beanstanden.
 
Rechtlich gesehen ist es tatsächlich so, dass man nur dann werben darf, wenn man genügend (was auch immer das heißen mag) Waren vorrätig hat. Sonst könnte es auch anders ausfallen, der Händler hat einen (Zahl 1!!!!!) Fernseher im Angebot für 1,- Euro, die Leute rennen dem die Bude ein und kaufen dann eben keinen Fernseher (weil der logischerweise schon weg ist), sondern auch noch anderes Zeug. Das wäre dann tatsächlich gelockt mit Vortäuschung falscher Tatsachen, selbst wenn er "solange der Vorrat reicht" draufgepappt hat.

Um dem entgegenzuwirken gibt es dieses Gesetz (unlauterer Wettbewerb???). Und wenn der Händler damit wirbt, dass er Vorräte für 10 Tage hat, dann muß er auch so kalkulieren. Dass gleich am ersten Tag das meiste ausverkauft ist, kann mir persönlich keiner erzählen, dass die damit nicht rechnen konnten. Ein Tag - 10 Tage: dafür ist der Unterschied einfach zu groß!

Ich sehe das so wie brainshock. Das hat nämlich nichts mit "innovativen Ideen" oder "neue Wege beschreiten" zu tun, da lache ich ja! :D Vielleicht sollten wir den Discountern noch die Ehrenmedaille für Samaritertum verleihen! *lol*

Anmerkung: unlauterer Wettbewerb deshalb, weil ich meine Butter vielleicht nicht bei Lidl, sondern bei meinem Lieblingsladen um die Ecke gekauft hätte, der jetzt dumm durch die Röhre schaut, weil er nicht so dreist war und nur EINEN Fernseher für 1,- Euro angeboten hat. Das ist bewußt so überspitzt formuliert, um mal die Kehrseite der Medaille zu beleuchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
brainshock schrieb:
Und nicht jeder ist arbeitslos oder hat für Discounter-Aktionen günstig gelegene Arbeitszeiten.
Na und? Zählt denn das? Der Markt kann nicht auf jeden Rücksicht nehmen, es geht schließlich um Aktionen, die Gewinnbringend sein sollen, und da zählt in der Regel nicht die Rücksicht auf Leute, die wenig Zeit haben, sondern rein der Verkauf - frei nach dem Motto: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Wäre ja schlimm, wenn man immer auf die Leute Rücksicht nehmen müsste, die keine Zeit haben. Ich persönlich arbeite auch den ganzen Tag, würde warscheinlich bei solchen Aktionen auch den kürzeren ziehen? Und geht es mir deshalb schlechter, oder fühle ich mich benachteiligt? Wohl kaum.
Solche Praktiken werden übrigens nicht nur von Konzernen wie der Bahn angewandt, sondern auch von vielen kleineren Gesellschaften - natürlich in anderem Maße, das ist ja klar, und warscheinlich auch nicht immer über Lidl und Co. -nur mit dem Unterschied, das es da niemandem auffällt bzw. es die wenigsten stört.

brainshock schrieb:
Das Urteil für die Bahnticket-Aktion steht noch aus und wird hoffentlich nicht mild ausfallen.
Einerseits wird über die hohen Bahn-Preise herablassend geschumpfen, andererseit sind Aktionen wie diese, welche die Bahn bietet, auch nicht Recht, weil ein Konzern es nicht "allen" Recht machen kann? Zudem muss man, wie mo schon sagte, bei solchen Aktionen vorsichtig sein, da es ja auch in die Hosen gehen könnte. 2 Mio. nicht verkaufte Tickets können sich selbst bei einer Dienstleistungsgesellschaft extrem negativ auswirken, da ist die Gefahr bei 500.000 Tickets weitaus geringer.
 
Freelancer schrieb:
Zudem muss man, wie mo schon sagte, bei solchen Aktionen vorsichtig sein, da es ja auch in die Hosen gehen könnte. 2 Mio. nicht verkaufte Tickets können sich selbst bei einer Dienstleistungsgesellschaft extrem negativ auswirken, da ist die Gefahr bei 500.000 Tickets weitaus geringer.

Wir haben 80.000.000 Einwohner in Deutschland. Da sind 500.000 Tickets wohl absolut lächerlich und falsch kalkuliert, zumal die Tickets ja kein Verfallsdatum haben und dadurch nicht innerhalb von x Tagen ausverkauft sein müssen! :mad:
 
Nonens schrieb:
Wir haben 80.000.000 Einwohner in Deutschland. Da sind 500.000 Tickets wohl absolut lächerlich und falsch kalkuliert, zumal die Tickets ja kein Verfallsdatum haben und dadurch nicht innerhalb von x Tagen ausverkauft sein müssen! :mad:

Die Bahn hat nicht mehr ausgeben wollen...
 
@dkdenz: Diese Begründung ist haltlos, jedes Unternehmen will kostensparend und gleichzeitig gewinnmaximierend arbeiten! Wichtig ist hierbei, dass sie gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen haben. Wenn die nicht mehr ausgeben wollen, müssen sie solche Aktionen tatsächlich sein lassen.
 
Nonens schrieb:
@dkdenz: Diese Begründung ist haltlos...

Hä?

Du hast doch geschrieben:
Nonens schrieb:
Da sind 500.000 Tickets wohl absolut lächerlich und falsch kalkuliert, zumal die Tickets ja kein Verfallsdatum haben und dadurch nicht innerhalb von x Tagen ausverkauft sein müssen!

Und ich habe nur erwähnt, das die Bahn nicht mehr rausgegeben hat...
 
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