hey - das war das 7.000ste Posting im Smalltalk
also zu deiner Frage - nun vielleicht hilfts dir ja:
ich studiere (noch) an einer UNI - da ist es so - es ist jedem scheissegal, was du machst, und ob du es überhaupt machst - das interessiert da kein schwein - das problem dabei ist - es fehlt ein bischen der druck, um von sich aus genügend zu machen - ausserdem läuft einem eventuell die zeit davon, wenn man nicht aufpasst und zack hat man zB das Vordiplom nicht gepackt. UNI ist die Verkörperung von Selbststudium - Bsp ich studiere Informatik (NF DesignInformatik) im 5. Semester - Vorlesung "Computer-Grafik" - die erste "Hausaufgabe" (1 Woche Zeit) war es, einen eigenen Raytracer in C++ zu schrieben, der unendliche Ebenen, Quader und Sphären raytracen konnte - als Hilfe gab es eine Vektor-Klasse mehr nicht ... Der Code mußte natürlich RunTime-optimiert sein....
An der UNI werden eigentlich nur Theoretiker ausgebildet - keine Praktiker - die UNI ist völlig realitätsfern - wir haben zB in meiner Firma einen dipl.inf. bekommen - der sollte als Abteilungsleiter eingesetzt werden (weil studiert) - vergiss es - der hat nicht den blassesten Schimmer von gar nichts gehabt!
an einer FH läuft es noch mehr wie an der Schule ab - man kümmert sich ein bischen intensiver um die Studenten. Praktika sind in das Studium integriert - also richtige Betriebspraktika - ausserdem orientiert sich die Ausbildung näher an der Realität - also an der "lebendigen Welt da draussen".
Vorteil ist noch die realtiv kurze Studiendauer an einer FH.
Nachteil ist, dass ein dipl. (FH) geringer bezahlt wird als ein dipl. (UNI) :-/ - was natürlich an dem Level der Ausbildung festzumachen ist.
Also ich würde sagen -
wenn du ein Theoretiker bist: UNI
wenn du ein Praktiker bist: FH