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An unserer Demokratie...

tja, die verantwortlichen...

die verantwortlichen sind in erster linie eigentlich die höheren politiker der führenden industriestaaten.
die der industrie alle gesetzlichen verpflichtungen und beschränkungen nach und nach erlassen haben um nach ihrer politischen karriere in die führungen der industrie zu wechseln.
in den usa ist das anders. dort sind die führenden politiker schon in der industrie.

natürlich arbeiten deshalb die politiker zum vorteil der industrie und nicht zum vorteil der bevölkerung. diese muss nur ruhig gehalten oder unterhalten werden. wenn sie nicht mehr unterhalten werden kann muss man sie ablenken. das macht man am besten durch aufrollen von vorurteile oder alte und neue feindbilder bzw bedrohungen.

überlegt doch mal welche internationalen änderungen in den letzten 20 jahren der bevölkerung genutzt haben oder doch eher der industrie. z. B. der euro, der freie warentransfer, allgemein die grenzauflösung in europa und die allgemeine globalisierung. wem nutzt das? schön das ich nun einfach in östereich und der schweitz arbeiten kann. das muss man jetzt auch weil die günstiger arbeitenden polen (nichts gegen polen)jetzt auch genau wie wir eben in deutschland arbeiten können. somit drückt man löhne sprich fertigungskosten für güter. somit gewinn rauf. früher hat die industrie den hauptteil der steuern gezahlt heute undenkbar. es gibt ja keine beschränkungen mehr die die industrie davon abhält ins ausland abzuwandern...

naja egal, wie prinz schon sagte und ich immer wieder feststelle - es interessiert keinen ...

lieber schieben die leute es irgendwelchen andern in die schuhe an denen sie direkt ihren frust ablassen können. z.B. "faule dumme schmarotzer" von arbeitslose oder asylanten, auch ein gerngestellter buhmann der politik sind die kleinen beamten weil der normalbürger beamte und politiker auf eine ebene setzt und weil sie ständig mit beamten in kontakt kommen...

ich fange schon wieder an...
da ham wir was gemeinsam prinz...
wir regen uns zu sehr auf...

wir ham ja arbeit ...
 
Viele Menschen können sich eben keinen AEG-Kühlschrank leisten.
Oder ihr Fleisch beim Metzger anstatt beim Diskonter einkaufen.

Viele können aber auch-es gibt tatsächlich genügend Menschen die einfach keine Deutschen Produkte kaufen obwohl sie es könnten-und ihr Geld-auch wenn sie sich Teilweise nicht mal was sparen ins Ausland abgeben.
Es gibt ja in so großen Firmen nicht nur die unterste Lohnklasse.

und @Guntram

Die Globalisierung ist doch kein Vorgang der gestern begonnen hat-früher haben sich die Leute aufgeregt wenn der Hufschmied aus dem Nachbardorf bei ihnen Arbeiten durfte-jetzt sind es halt größere Räume-aber im Endeffekt haben diese Prozesse schon immer stattgefunden.
Von staatlicher begrenzung ist dabei allerdings abzusehen-zumindest meiner Meinung nach-die Konditionen müssen einfach besser sein in Deutschland-und das werden sie im Moment auch-die schnell steigenden Löhne und die unsichere Politik unserer Billiglohnnachbarländer bringt viele Unternehmen dazu von Abwanderabsichten abzusehen. Wenn jetzt noch das Bewusstsein in der Bevölkerung und der Industrie erstärken würde dass wir einfach höhere Auslastungen der Werke brauchen wäre viel gewonnen-damit ist gemeint dass z.B. VW nur 100 Stunden pro Woche wirklich Arbeitet(damit ist die PRoduktion gemeint)-tja, nur hat eben eine Woche nicht 100 sondern 168 Stunden-würden 160 Stunden gearbeitet würden sich die Allgemeinkosten wie z.B. Zinsen für gebundenes Kapital, Löhne von Managern und Verwaltung, Heizung udn Strom auf das 1,6 Fache an Produkten Verteilen-was ohne Mehrarbeit des einzelnen eine PReissenkung um bis zu 10% bedeuten würde-nur die Gewerkschaften und Betriebsräte sind da dagegen-nur leben wir nunmal nicht im Zeitalter des Wirtschaftswunder und die Welt ist auch kein Wunschkonzert.

Naja-aber wie auch immer-ist alles Ansichtssache-also nix für ungut :)
 
Guntram
immer öffter braucht man dafür jede menge glück oder beziehungen...

Das stimmt wohl, aber auch daran kann man selbst arbeiten.
Eine Grundvoraussetzung für Erfolg ist erstmal zu investieren und zwar in Bildung - gutes Benehmen - und auch Bekleidung, die nicht unbedingt Designerkosten verursacht, macht Leute.

Und es ist in Deutschland immer noch so, das diese Bereiche Jedem zur Verfügung stehen.

Ich hab und bin auch nix, und könnt mich andauernd beschweren, das Andere sich soviel in die Taschen stecken können, weil sie eine bessere Ausgangsposition haben oder einfach nur egoistisch, korrupt und skupellos sind.

Aber das bringt mir defacto gar nix außer schlechte Laune und Verdruß. Da investiere ich lieber in B-B-B und fühl mich direkt besser. Strahlt man nämlich das Besserfühlgefühl aus, dann hat man automatisch irgendwie Glück. Also ich find Jeder sollte sich mal selber wecken und bemühen undvon der Frustfront zu wechseln.

Mit der jetzigen Frustration kann ich persönlich mich so gar nicht identifzieren. Ja wir Armen, kaum das die Deutschen nicht mehr die hochgelobten Spitzenpositionen einnehmen, wirds ein einziges Rumgejaule.
 
@trojax, haste schonmal in der produktion gearbeitet. bei vw zum beispiel ?
ich glaube nicht, ich habs, deine theoretisch rechnung mag aufgehen, auf pappier und in deinem kopf, vielleicht noch bei sim city(nichtmal da glaube ich) aber nicht in der realität.
da gibts faktoren die sieht man nur wenn man dort arbeitet.
es kann nicht 168h in der woche produziert werden!
es muß auch gewartet umgebaut repariert und erneuert werden.
es wird reduziert optimiert und ausgetasucht, abgerissen und aufgebaut und obendrein noch geputzt.
das passiert meißt nachts.
und dann, dann gibts noch die unfall und ausfallquten (glücksquoten gibts nicht ;)).
es wird in schichten gearbeitet 6:15-14:30, 14:30-22:45 dazwischen gabs noch ne nachtschicht, die fing
schon an als die zweite gearbeitet hatte, weil sie um 4 aufhören mußten wegen den genanneten arbeiten, und das komplette wochenden wurde dann das gemacht was in der woche nicht dran kam.
ich sach mal, wenn man keine ahnung hat...
und das war nicht der ganze brei ;)
und auf die anderen sache, mit dem bewußtsein geh ich nicht nochmal ein...
@bine, wie du siehst: glück ist einbildungssache.
es gibt zuviele die sowas machen, ich möchte meinen das wird staatlich gefördert. *g*
wer will kann weiter so tun und das gute suchen bzw sich vorstellen.
außerdem, wenn zahlen rumgejaule ist, dann weiß ich auch nicht...
das erinnert mich an: "verwirr mich nicht mit fakten, meine meinung steht fest"
naja, aber jeder sieht sowas eh anders, sowas kann man keinen vorhalten, ist ja klar, deswegen sind wir menschen...

@dkdenz und guntram, jetzt haben wir aber ne suppe angerührt :eek: :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@PRINZ:
Das war meine ursprüngliche Absicht mit diesem Thread.
Es filtert sich eben immer mehr heraus, wer den vorgegebenen Phrasen folgt.
Und ich empfinde es auch nicht als 'Rumjammern', wenn man mal darüber diskutiert.
Ich meine, wenn es genug Arbeit für den Einzelnen gäbe,
würde es ja auch keine Arbeitslosen geben.
Und da hilft auch kein 'Anzug anziehen'...
Und trojax hat, glaube ich, auch keinen Einblick in die Realität.
Meine Frau arbeitet im Vorstand einer Uni-Klinik und hat jeden Tag mehr oder weniger mit der Situation zu tun.
Die Leute arbeiten jetzt schon mehr, als sie müssten.
Nur aus Angst, den Job zu verlieren. Unbezahlt.
Neue Arbeitskräfte werden eingestellt, wenn überhaupt, mit einem Zeitarbeitsvertrag, so das die Gewerkschaft keinen Einfluss mehr haben kann.
Und Beispiele sind unendlich fortführbar.
Ich könnte da jetzt noch ewig weiter schreiben, aber im Moment fehlt mir da die Lust...
 
@dkdenz :)
es sind jetzt aber schon ein paar mehr die das so sehen wie wir.
es müssen mehr werden ;)
leider triffts noch zu wenige bzw zu viele unterdrücken ihre probleme :(.
kommt wir schaukeln die politische limos :D
vielleicht kippen sie um *lol*
 
Halli hallo,

ich möchte überhaupt nicht werten, das drüber Reden gleichbedeutend mit rumjammern ist, sondern nur darauf aufmerksam machen, das die allgemeine deutsche Niedergeschlagenheit meiner Meinung nach nicht der Weg aus der Misere sein kann.

Und ich find es nützt halt nix, sich über die Obrigen zu beklagen. Hieb und Stichfest muß vor den Kadi was unrecht ist, selbstverständlich. Außerdem an sich selber zu arbeiten ist eine Grundvoraussetzung für Glück und auch Erfolg. Das ist halt meine Meinung. Wie gut oder schlecht das immer klappt sei mal dahingestellt.

Auch wenn Ihr meint ich zelebriere oder propagiere ein naives 'think positive und ignore the rest'. Das stimmt so nun wieder nicht. Mein Blick ist recht schonungslos auf die realen Verhältnisse gerichtet. Aber ich hab einfach keine Lust, das alles und Jeder sich ständig gedrückt und gebeugt sieht und bäume mich auch öffentlich dagegen auf. Vielleicht hat ja auch Jemand Lust mal mit Hoffnung in die Zukunft zu sehen!?

Wir haben es doch alle noch viel zu gut um wirklich frustriert zu sein. Und selbst an Stellen dieser Welt, wo es aus unserer Sicht eigentlich überhaupt keinen Hoffnungsschimmer geben kann, ist diese doch noch in den Herzen und Köpfen der Menschen vorhanden.

Es gibt immer einen Weg der beschritten werden will, das ist mein persönliches basta. Und der endet erst wenn ich tot bin.

Ich klink mich jetzt glaub ich hier aus, weil ich keine Lust hab mit negativen Zahlen Fakten und Geschichten aufzuwarten. Die gibt es wirklich zu hauf, mir ist das klar und was ich als wichtig empfinde um das Rad zu drehen ist, das jeder Einzelne an sich und der Zukunft arbeitet. Na ja, hab ich ja jetzt schon paarmal gesagt.

Also dann schaukelt Eure politischen Limos, was immer das heißt ;)
 
man muß ja nicht nen flunsch ziehen wenn man darüber redet... ;)
man kann das auch lustich sehen pass mal auf:
P: hey hoh!*jubelndarmehochreis* weißt du was!
G: nöh was'n.
P: ich werd mein haus verkaufen! endlich ungebunden!!! *umhertanz*
G: hä? warum das denn?
P: arbeitslos und harz4 machts möglich, die bezahlen mir dann sogar die mietwohnung *superduperfreu* !!!
*lol*
und, recht hast du, es geht uns noch relatiev gut.
und gerade deswegen sollte man darüber reden was schlecht läuft und was besser werden muß.
damit wir das erhalten was wir haben. und da führt kein weg drumherum.
der mut zur zukunft, wie du ihn hats, ist das beste was man zur zeit haben kann!
nur reicht das nicht, glaube ich zumindest.

gruß :)
 
ey, ich zieh keine Flunsch, weißt du wenn ich ne Flunsch ziehe, dann liest sich das aber anders... :D

Ich werd mein Haus verkaufen! endlich ungebunden!!! *umhertanz*
Das ist ne gute Idee.

Mach Dir mal keine Sorgen, unser Sozialstaat hält sich eh nicht mehr lange, dann ists mit dem Schmarotzertum auch aus. Womit ich nicht alle Hartz IV Emfänger bezeichnen möchte. Allerdings wird jede Variante des Gesellschaftssystems auch Nutznießer hervorbringen, die es nicht verdient haben.

Wie wärs denn mit ner Ausbildung in der Altenpflege. Ist sicher ne zukunftsträchtige Branche...
 
die geschichte hat aber zwei seiten (wie jede).
dabei ist das resultat der hausverkauf(verlust) und die ursache arbeitslos und harz4.
und das schlechte resultat vom ganzen eine mietwohnung ;)

also altenpfleger ist gut, apotheker ist auch gut (nicht so nervig).
aber zahnarzt ist zb schlecht (wird ja nix groß bezahlt).
wobei zahnarzt im ausland wieder gut ist *g*.
kukuksaufkleberer/kukuksaufklebererin *lol* wird auch wieder im kommen sein.
lehrer sind nicht mehr so und müllleerer auch nicht...

man vergebe mir die miesepetrigkeit. :D
 
bingo ! guten morgen erstmal,

altenpfleger ! das habt ihr arber nur gedacht, davon gibt`s inzwischen auch schon mehr als bedarf ist.
nennt mir mal andere jobs die zukunftsträchtig sind. vieleicht webdesigner und algemein alles was mit IT zutun hat? na das müsstet ihr doch am besten wissen! selbst in dort siehts nicht so rosig aus ... wenn man überlegt was man vor 6-8 jahren dort verdienen konnte ...

selbst kassiererinnen oder bankkauffrau/mann sind inzwischen stark gefährdet.

und zum spruch globalisierung findet nicht erst seit heute statt... genau, und jedesmal wenn die machtinhaber und reichen sowie industrien die wirtschaftssysteme bis zum letzten ausgereitzt haben und die leute kurz vor dem aufruhr sind entstehen komischerweise irgendwelche feindbilder die kurzerhand zum krieg werden und wieder schön alles auf 0 stellen. und schon gehts wieder von vorn los. jemand ist der buhman und die die eigentlich die auslöser sind haben wieder verdient und können fröhlich weitermachen. weil der normale staatsbürger garnicht durchblickt (durchblicken will). mal sehen wie es in diesem wirtschaftszyklus aussehen wird wenn er zwangsweise zuende geht... wäre der kalte krieg noch nicht zuende würde es den meisten wohl noch besser gehen, aber das will ich jetzt nicht auch noch erklären müssen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
So! Ich schlage jetzt mal 'nen Themenwechsel vor.
Hatte ich schon im Eingangspost erwähnt:
Vogelgrippe oder Vogelpest!
Ich war ja ganz erschrocken,
als ich die Statements der Verantwortlichen zu diesem Thema gehört hatte:
Es wird versucht, 20% der Bevölkerung einen Impfschutz zukommen zu lassen!
Hallo?
Ich dachte, wir leben in einem hochtechnisiertem Land,
Exportweltmeister zum wiederholten Male etc...
Da hatte ich eigentlich 100% erwartet.
Wenn es mal, was Gott behüte (<- ist nur 'ne Redewendung) zu einer Pandemie kommt,
wer wird dann 'Gott' spielen und das Zeugs verteilen?
Wer genug Geld hat, bekommt einen Schutz?
 
da mache ich mir keinen kopf,

bei viren ist das ziemlich schwierig. die gegenmittel die die haben sind gegen einen bestimmten typ. wenn der aber mutiert war`s das. die haben bis jetzt nur was gegen den vorhandenen mutierten aus asien.
blos find ich es ein wenig übertrieben was die in den medien draus machen. natürlich breitet sich das virus aus und könnte sich zu einer gefahr für menschen entwickeln, aber man darf nicht vergessen wieviele typen von vieren alltäglich um uns herum sind die genauso nur mutieren brauchen um uns zu gefährden. vergessen wir nicht die virentypen die in diversen laboratorien gezüchtet werden. die auf jeden fall tödlich für menschen sind. ein unfall und das war`s(ich möchte nicht wissen wie oft im jahr die welt an einer katastrophe vorbeischlittert wovon niemand etwas erfährt). wer es noch nicht weis - die amerikaner wollen ihre labore vervielfachen - begründung:
sie wollen möglichst viele variationen gefährlicher viren züchten um sich dagegen wappnen zu können.
typisch ami. ich bau mir den tod damit ich was dagegen tun kann. bloß blöd das die chance, die variante zu züchten die sich auch in der freien umwelt entwickeln kann, verschwindend gering ist. was damit gemacht wird ist nur die anzahl der existierenden gefährlichen viren auf der welt künstlich zu erhöhen.

zurück zum eigentlichen - die menge für 20% der bevölkerung sind genug um sicherzustellen das das nötige personal zur verfügung steht um bei einer möglichen pandemie die öffentliche ordnung aufrecht zuerhalten und die medizinische versorgung sowie die suche und herstellung nach weiteren gegenmitteln gewährleisten zu können. denn es ist nicht sicher das das gegenmittel hilft und es ist nicht sicher das der virus so bleibt wie es ist wenn es erstmal für den menschen gefährlich geworden ist. auch diese an menge gegenmitteln kann umsonst sein...
hauptsache es wird sichergestellt das schnell reagiert werden kann. das ist das wichtigste. mehr kann man nicht machen.

in diesem sinne gratulation an die presse. habt ihr wieder dafür gesorgt das ihr was zum schreiben habt ...
 
Ich wollte das jetzt nur mal dramatisieren.
Klar ist die Gefahr gering.
Aber was haben die noch letztes Jahr gesagt?
'Das ist ein asiatisches Problem.
Uns in Europa passiert das nicht.
Auf Säugetiere kann das nicht übergreifen.'
Nur blöd, das wir eigentlich auch nur Säugetiere sind...
 
@trojax, haste schonmal in der produktion gearbeitet. bei vw zum beispiel ?
ich glaube nicht, ich habs, deine theoretisch rechnung mag aufgehen, auf pappier und in deinem kopf, vielleicht noch bei sim city(nichtmal da glaube ich) aber nicht in der realität.
da gibts faktoren die sieht man nur wenn man dort arbeitet.
es kann nicht 168h in der woche produziert werden!

Naja-das mag ich doch Stark bezweifeln- dass 168 Stunden gearbeitet werden kann ist natürlich nicht möglich-
andere Autobauer-wie z.B. BMW schafffen es aber immerhin auf 152-warum sollte das nicht gehen?-VW hat ja nichtmal ne 7 Tage woche zu 3 Schichten-wer jetzt sagt das sei unsozial und dass das nicht machbar wäre der schaue mal die Konkurenz bei Toyota an-die machen 158 Stunden pro Woche. Nicht falsch verstehen-dass das hart ist weis ich schon selber-aber die Einschnitte treffen alle hier-eine 35 Stunden woche ist nunmal nichtmehr drin
 
Und trojax hat, glaube ich, auch keinen Einblick in die Realität.
Meine Frau arbeitet im Vorstand einer Uni-Klinik und hat jeden Tag mehr oder weniger mit der Situation zu tun.
Die Leute arbeiten jetzt schon mehr, als sie müssten.

Na ist doch super-gegen die Tatsache dass in Kliniken zulange oder ungute Arbeitszeiten herrschen sage ich ja auch nicht-nebenbei mit aussagen wie keinen Einblichk in die Realität würde ich etwas Vorsichtiger umgehen.
Aber mal ernsthaft-ich glaube ich ahbe nen besseren als du denkst- ich studiere 44 wochenstunden-am Wochenende Arbeite ich dann um mein Studium zu finanzieren-für nen Stundenlohn von 5.95-und wenn ich da mal 13 oder 14 Stunden kommen muss fang ich deswegen auch nicht an zu weinen- und zu guter letzt werd ich jetzt auch noch Studiengebühren bezahlen(anmerkung:kein lehrling zahlt was für siene Ausbildung-und das ist auch gut so-ist auch gut dass man dort was verdient-nur warum muss ich dann für meine Ausbildung zahlen-das sollte durch das später höhere Durchschnittsgehalt ausgeglichen werden-aber das führt jetzt zu weit) und meine letzten Ferien-damit meine ich länger als 4 Tage frei hatte ich vor 3 Jahren nach dem Abi-seitdem Arbite ich auch während aller Ferien. Mit Praktikas komme ich auf ne Stundenzahl-ohne lerne oder Ähnliches von 68 Stunden-teilweise auch höher.
ICh wollte das nur mal anmerken-aber ich beschwere mich nicht darüber
 
@ trojax, bmw's werk ist fast voll mechanisiert, da brauchts kaum noch handwerker mehr!
bei vw ist das anders, da wird noch viel mit der hand gemacht.
wenn du schon dabei bist die ganzen zahlen rauszusuchen dann versuch mal rauszufinden wieviel arbeiter pro auto bei einem vw und wieveil arbeiter bei eienem bmw ihre famile ernähren können ;)
bin immernoch der meienung das du in sachen arbeit und optimierung nicht so den durchblick hast.
mit sicherheit aber in anderen gebieten.

studiengebühren, das ist nur der anfang, da bin ich mir sicher.
das ziel ist das amerikanische wirtschaftspolitik in europa und auf der welt einzuführen.
arme = arm dumm chancenlos
arbeiter = perspektivenlos und steuerbar
reiche = alle türen offen, selbsterhalt

kennt ihr noch die herrschaftspyramide aus den geschichtsbüchern?
so war es, so ist es und so bleibt es.
egal ob wir ne kapital demokratie, den kommunismus, kapitalissmus, ne monarchie, den sozilissmus, die anarchie oder ne diktatur haben (hab ich was vergessen).
 
Habe da gerade einen interessanten Artikel gelesen... recht interessant wen`s interessiert ...

US-Dollar oder Mini-Nukes"

Irans Bestreben, eine Ölbörse auf Euro-Basis zu eröffnen, bringt die USA in Probleme

Von Karl Weiss



Laut Professor D. Zeitel , der in einer Veröffentlichung der ‚Staats- und wirtschaftspolitischen Gesellschaft’ (SWG), Hamburg schreibt, ist einer der wesentlichen Gründe, warum ein Angriff auf den Iran, hauptsächlich auf Betreiben der Regierung der USA, vorbereitet wird, die Ankündigung Teherans, ab März (nicht genanntes Datum) 2006 eine Erdölbörse auf Euro-Basis betreiben zu wollen. Nach seinen Angaben würde dies die absolute Vorherrschaft des Dollars im Erdölgeschäft gefährden und damit die Gefahr riesiger Verluste der US-Wirtschaft heraufbeschwören.


In seinem Artikel, den man finden kann auf der Website der SWG: swg-hamburg.de, wenn man auf „Wirtschaftspolitik" klickt, legt er unter anderem dar, daß dasjenige Land, in dessen Währung die gigantischen weltweiten Erdölgeschäfte abgewickelt werden, gewaltige konkrete zusätzliche ´monetäre Mittel zufliessen, die unter Ökonomen mit dem Begriff „Seigniorage-Gewinne" (Münzprägegewinne) gekennzeichnet werden.

Für Nicht-Ökonomen kann dies in etwa so erklärt werden, daß jenes Land die Möglichkeit hat, in großem Umfang neues Geld zu drucken (Münzen zu prägen), ohne daß, wie normal, dadurch die interne Inflation im Lande angeheizt würde. Die imperialen Abenteuer der US-Regierung, wie der jetzige Irak-Krieg, aber auch generell das riesige US-Rüstungsprogramm hängen vollständig davon ab, daß diese Gewinne fließen. Auch daß die gigantische Verschuldung des US-Staates und das massive Aussenhandelsdefizit keine negativen Auswirkungen auf die US-Ökonomie haben, hängt von diesen Gewinnen ab.

Mit anderen Worten, die ganze imperiale Machtstellung der USA hängt wesentlich davon ab, daß weltweit das gesamte Erdöl (und nicht nur das Erdöl) in Dollar gekauft und verkauft wird.

Es wird darauf hingewiesen, daß Saddam Hussein, kurz bevor die Vorbereitungen des Irakkrieges begannen, seine Ölverkäufe auf Euro umgestellt hatte und die These aufgestellt, daß dies einer der wesentlichen Gründe des Irak-Krieges war.

Eine Ölbörse ist aber noch etwas anderes als einfach nur die Währung, in der das Öl eines Landes verkauft wird. Sie wäre vielmehr ein Konkurrenzunternehmen zu den beiden einzigen Ölbörsen, die es momentan gibt, New York Mercantile Exchange (NYMEX) in New York und International Petroleum Exchange (IPE) in London, beide in US-Händen.

Die Bedeutung der Ölbörsen ist eine mehr indirekte, denn in Wirklichkeit wird 90% des weltweiten Rohöles in langfristigen Kontrakten verkauft, die bestenfalls formal über eine der Ölbörsen gelaufen sind, bzw. gleich von vornherein in Weiterverarbeitungsanlagen des Ölkonzerns genutzt, dem auch die Ölquelle gehört. Nur größenordnungsmäßig 10% des Rohöles kommt überhaupt auf den Markt, d.h. wird in einer der Ölbörsen wirklich angeboten und gekauft.

Was die Ölbörsen so wichtig macht, ist die Tatsache, daß sich die Preise des Rohöls an den Preisen an der Börse orientieren. Steigt der Preis, z.B. für den Barrel von Brent-Öl, so werden ab diesem Zeitpunkt auch die langfristigen Kontrakte zu diesem höheren Preis getätigt bzw. in der internen Abrechnung der Konzerne dieser höhere Preis zugrunde gelegt.

Viel mehr gilt dies natürlich noch für die Währung, in der sich das alles abspielt. Dies ist und war seit Urzeiten der US-Dollar.

Würde nun eine Ölbörse in Euro aufgemacht, würde deren Bedeutung natürlich eindeutig davon abhängen, wieviel Erdöl dort nun tatsächlich überhaupt angeboten würde. Steht hinter einer solchen neuen Börse nun einer der großen Erzeuger von Rohöl, so könnte sie durchaus an Bedeutung gewinnen. Der Iran ist immerhin die Nummer 5 (nach anderer Zählung No. 4) unter den Erdölstaaten, wenn er auch andererseits natürlich den größten Teil seines Erdöls in festen Verträgen verkauft, die nicht von heute auf morgen aufgelöst oder umgestellt werden können.

Würde aber nun der Iran darauf bestehen, daß jeder auslaufende Vertrag auf einen Vertrag über jene Ölbörse umgestellt wird, so könnte die Börse im Verlauf von ein, zwei Jahren größere Mengen von Erdöl anbieten als jede Einzelne der anderen beiden. Es könnten auch andere Länder auf die Idee kommen, einen Teil des Öls an dieser Börse anzubieten. So hat z.B. Venezuela, immerhin Nummer 6 (nach anderer Zählung No. 5) unter den Ölstaaten, bereits Interesse angemeldet.

Wer ein ganz spezielles Interesse an einer solchen Ölbörse hätte, sind natürlich die europäischen Staaten, deren Währung der Euro ist. Zwar konnten sie es nicht wagen, selbst eine solche Ölbörse aufzumachen, denn dies wäre einer Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten gleichgekommen, sie könnten aber, nach und nach und mehr oder weniger heimlich, beginnen, ihren Ölbedarf über diese Börse, und daran anschließend mit Euro-Verträgen, zu decken.

Immerhin sind die Länder der Euro-Zone, als Block genommen, der weltweit größte Importeur von Rohöl bzw. dessen Folgeprodukten. Würden die „Seigniorage-Gewinne" in Zukunft im wesentlichen den Ländern des Euro-Blocks zufließen, wären deren Haushaltsprobleme und die Probleme stagnierenden Wachstums gelöst. Allerdings muß man auch sehen, daß die US-Regierung einer solchen Entwicklung nicht tatenlos zusehen würde und eine Menge Möglichkeiten hat, einzugreifen.

Wenn Prof. Zeitel in seiner Schrift es so darstellt (Überschrift: ‚US-Dollar oder Mini-Nukes’), als ob es nur die Alternative eines militärischen Überfall auf den Iran oder den Fall des Dollars als Ölwährung gäbe, ist dies einseitig. Die US-Regierung hat es noch fast jedesmal geschafft, die europäischen Mächte zu überzeugen, lieber ihr zu folgen als sich mit ihr anzulegen. Das letzte Beispiel sind die Fragen nach den CIA-Folterflügen. Man hat ein allgemeines Schweigegebot erlassen und seitdem halten alle europäischen Regierungen ohne Ausnahme den Mund. Lediglich die Kommission in Brüssel ist noch etwas aufmüpfig.

Würde die USA die Europäer verpflichten, jene Ölborse am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, so wäre kaum etwas dagegen zu machen. Trotzdem ist sie natürlich zumindest einer der Gründe, warum man den Überfall auf den Iran bereits geplant hat und im Moment nur noch genau abscheckt, ob er wirklich notwendig wird, oder ob man auch ohne dies die generelle Oberhoheit über die ganze Nahostregion einnehmen kann.

Die Europäer haben auch gar keinen Grund, sich deshalb mit den Partner auf der anderen Seite des Atlantik anzulegen, denn sie können schlicht und einfach auf die Zeit bauen. Der Euro als zukünftige Ölwährung wird ihnen wahrscheinlich mit der Zeit sowieso in den Schoß fallen, spätestens dann, wenn China, das im Moment die Hauptlast des US-Dollar trägt, diesen fallen läßt. Der Euro ist der automatische Ersatz und in Europa könnte man auch noch mit Recht betonen, daß man ja gar nicht Schuld ist.

Immerhin hat der Atom-Deal zwischen den Vereinigten Staaten und Indien von letzter Woche eine neue weltweite Kräftekonstellation angedeutet. Wenn die USA und Indien sich eng verbünden, ist damit der Versuch der Isolierung Chinas verbunden, das sich nach Partnern wird umsehen müssen. Es stehen bewegte Zeiten vor uns. Selbst ein Welt-Atomkrieg in absehbarer Zeit ist nicht mehr ausgeschlossen.

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das ist mir neu, recht interessante information. evtl am ende etwas übertrieben aber möglich ...

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