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An unserer Demokratie...

dkdenz

New member
...finde ich voll geil, das man sich aussuchen kann, an was man zu Grunde gehen will.
Entweder an Vogelgrippe, Bombenanschlägen von Islamisten und/oder anderen Terroristen, Aids, Klimaänderung, Krimilailität, usw usf...
Eure Meinung würde mich mal interessieren...
Leben wir in einer Welt, die alles möglich macht?
Gibt es noch 'feste Werte'?
Oder ist alles für'n Arsch?
 
Naja, also meiner Meinung nach ists auch nicht schlimmer als früher oder eh und jeh, ob Kriege und die Pest mit Hunger vermischt oder die heutige Situation ist da eigentlich gleichwertig, soll heißen das Leben an sich war schon immer schwer, nur kommts einem heute nicht so vor. Zumal die durchschnittliche Lebenserwartung immernoch stetig steigt. Anbei bemerkt glaube ich immernoch dass die nicht mehr so aktuelle Seuche BSE bzw. Kreuzfeld Jakob wesentlich mehr Menschen erwischen wird als alles Andere zusammen
 
Oder ist alles für'n Arsch?
du hast es auf den punkt gebracht.
es interessiert die breite masse nicht die bohne was wirklich los ist.
persönliche probleme gingen schon immer vor.
von daher spar ich mir weitere ausführungen.
hab mir abgewöhnt darüber nachzudenken.
 
Es kann sein, das gerade diese Ignoranz der Masse, bzw. diese Gläubigkeit, das ja alles schon irgendwie wird, hauptsache meine Gardinen hänen weiß und gerade im Fenster, auch zum Überleben beiträgt und uns davor schützt, das nicht längst katastrophale Zustände herrschen.

Stellt Euch mal vor, Jeder hätte einen so kritischen Blick auf die Tatsachen.
Dann würde ein mißmutiger pessimistischer mutloser Haufen übrigbleiben, der wenns dann ein Tröpfchen zuviel wird explodiert.
 
Unsere Demokratie sehe ich zurzeit indirekt jeden Morgen. Denn unsere Demokratie lässt es zu, dass sich Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber wehren dürfen - meist in Form von Gewerkschaften.

Und so sehe ich jetzt seit ca. einer Woche bei meinem 10-Minuten Fußmarsch zur Arbeit in Ulm (Baden Württemberg) Ver.di-Streikende schon früh morgens mit Streik-Fahnen vor dem Theater auf und ab laufen (sehr Geduldig sage ich da *g*).

Laufe ich dann weiter, muss ich vom Gehweg auf die Straße ausweichen, da die Gehwege von den Müllmassen (in Form von Gelben Säcken) derart überfüllt sind, dass meterhohe Müllberge das normale Gehen auf den Straßen unmöglich machen. Weshalb? Die Müllabfuhr streikt bereits seit unglaublichen 3 Wochen.

Ich hoffe nur, dass es dieses Jahr nicht mehr schneit - denn unsere Schneeräumdienste haben sich zu alle dem auch auf die Seite der Streikenden gestellt....

Zum Glück haben wir eine gerechte Demokratie, welche das zulässt *g* :D
 
brainshock schrieb:
Ich sehe Gewerkschaften als Pest - jedenfalls, was die Geldforderungen angeht.
Ganz ohne Gewerkschaften geht es sicherlich nicht - der Anreiz für Arbeitgeber Tarifverträge ungerecht zu gestalten und den Arbeitnehmer auszunehmen wäre sicherlich zu groß - die Forderungen von Ver.di aber sind in Verbindung mit den aktuellen Streiks absolut lachhaft. Der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sind sicherlich nicht die einzigsten, die 40 Stunden arbeiten müssten - und in anbetracht der aktuellen Arbeitsmarktsituation kenne ich persönlich genügend Menschen, die für Arbeit auch ohne eine Lohnerhöhung mindestens 40 Stunden - ohne Zweifel aber sicherlich auch noch mehr arbeiten würden. Aber in dieser Hinsicht lässt Ver.di leider nicht mit sich reden....... schade
 
dkdenz schrieb:
Länger arbeiten bedeutet aber auch den Verlust von Arbeitsplätzen...
So lange Streiken bedeutet allerdings den Vermehrten Einsatz von 1-Euro-Jobs (also letztlich die Ausnutzung der Ärmsten) - ob das unbedingt besser ist, sei dahin gestellt. So lange Streiken bringt ohnehin sehr viel Nachteile mit sich... - bspw. werden die Gewerkschaftskassen - welche letztlich die Gewerkschaftsmitglieder einbezahlt haben - meines Erachtens unnötig lange und in unnötig heftiger Form geleert... bei einem Zeitraum von bisher 3 Wochen sehe ich da wenig Sinn dahinter, bzw. erweckt den Eindruck, das die Ver.di überhaupt nicht nach Einigung sucht....
 
nächste meldung, ver.di pleite
nächste meldung neue führungskraft bei müllabfuhr aufleben durch staatliche förderung
nächste meldung einführung der 45h woche
nächste meldung müllabfuhr macht riesen gewinn
nächste meldung umstrukturierung bei der müllabfuhr mehrere hundert leute werden entlassen löhne sinken
nächste meldung nächste meldung manager dankt ab, millionenabfindung
nächste meldung müllabführ wird ins ausland verkauft und staatlich gefördert
nächste meldung nächste meldung deutsche müllauots ins ausland und ausländische nach deutschland
nächste meldung müllabfuhr pleite

altbekanntes schema
(wird zwar nicht bei der müllabfuhr so kommen kam aber genau so für hunderte mittelgroße bis große firmen (bsp carbinett(tabakw.) in ndh ca 1000 erbeitsplätze) firmen)
 
Das grundlegende Problem ist, dass die meisten Bürger denken, "was tut der Staat für mich, was tut mein Chef für mich?" und alles andere ist denen egal. Wieviele Angestellte kennt ihr, die sich noch über Stunden schruppen und Kohle einsacken mit ihrem Betrieb, ihrer Arbeit identifizieren?

Damit das besser wird, müsste die breite Masse erstmmal umdenken und sich fragen, "was kann ich tun, damit es meiner Firma besser geht oder was kann ich für den Staat tun?" Der Staat sind wir Bürger, egal ob Arbeiter oder Unternehmer. Und welchen Arbeiter interessieren die Probleme, die sein Unternehmen hat?

Steigen nun die Löhne im öffentlichen Dienst, steigen die Preise für Fahrkarten, Müllabfuhr, etc. In Folge davon steigen andere Preise, die Inflationspirale dreht sich und letztlich bleibt den Arbeitern genausoviel Monat am Ende des Geldes übrig, wie jetzt. Oder es werden noch ein paar wegrationalisiert => Erhöhung der Abzüge für die, die dann noch arbeiten.

Andererseits gibt es auch Unternehmen, die seit Jahren Megagewinne erwirtschaften und ihre Angestellten nicht daran partizipieren lassen, was auch eine Sauerei ist.
 
Länger arbeiten bedeutet aber auch den Verlust von Arbeitsplätzen..

Schöner Satz-allerdings aus Wirtschaftlicher Sicht vllig Falsch-bzw.zumindest bei uns. Durch längere Arbeitszeiten senkt man nämlich den Anteil der Allgemeinkosten, kann damit günstiger werden(ausgehend von der industrie) und mehr ins ausland und Inland verticken-somit schaffen-zumindest in dem Betrieb mit den längerren Arbeitszeiten-eben diese mehr Arbeitsplätze.
 
Wieso völlig falsch?
Es geht um den öffentlichen Dienst.
Ich weiss ja nicht, wieviel im öffentlichen Dienst arbeiten,
aber wenn die alle 6 Std. pro Monat länger arbeiten,
dann fallen da eine Menge Arbeitsplätze weg.
 
NAja-auch nciht wirklich-der Öffentliche Dienst ist prinzipiell bei der derzeitigen Arbeitszeitregelung ziemlich überlastetz-die längere Arbeitszeit würde eine Leistungsmäßige Entlastung der Angestellten und einen nur zu vernachlässigenden Arbeitsplatzabbau bedeuten.
 
Du scheinst einer der sieben Wirtschaftsweisen zu sein... ;)
Meine Informationen die ich mir aus den verschiedesten Medien zusammen suche,
sagen mir was anderes.
Aber egal.
Wir haben eh bald 6 Mio registrierte Arbeitslose,
dann kommts auf ein paar Tausend auch nicht mehr drauf an...
 
Meine Informationen die ich mir aus den verschiedesten Medien zusammen suche,
sagen mir was anderes.

Naja-wars Roosevelt(bin mir grad nicht sicher) der gesagt hat "Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast" soll heißen: Welche "Medien" meinst du denn damit? Da wir hier mal wieder über Zukunftsprognosen reden gehen hier die Meinungen von Spiegel oder Stern oder was auch immer im Vergleich zu denen von Wirtschaftsprofessoren, dem Rheinischen Merkur oder der Wirtschaftswoche sehr auseinander.

Ein kosteneffektiver Arbeitender öffentlicher Dienst (wie vorhin geschildert) wird meiner Meinung und auch die meiner Quellen nach keine deutlichen negativen Folgen wie Arbeitsplatzabbau nach sich ziehen, sondern vielmehr die Versorgung der Öffentlichkeit verbessern. Und im Angesicht unserer öffentlichen Kassen denen einfach das Geld ausgeht würde eher eine Beibehaltung der derzeitigen Arbeitszeiten zu einem Abbau führen und dem Verbraucher mehr Arbeit übertragen.
Aber wie auch immer-da niemand die Zukunft vorhersehen kann können das alles nur Vermutungen oder auf vergangene Vorgänge gestützte Vorhersagen sein.
Also: schaun wir mal dann sehen wir was rauskommt.
 
@ abydos,
sach mal wo lebst du denn, im himmel oder was?
zitate meines chefs:
alle sind ersetztbar.
wer nicht länger bleiben kann kann gleich einpacken.
ich hab das sagen und es gibt keine diskusionen.
und das waren nur drei die mir spontan einfallen.
trotzdem bin ich froh das ich nen 1 jahres arbeitsvertrag(mit 6 monaten probezeit) hab weils besser ist als gar nix.
familienkreise:
st.bruder 1: es stehen 2500€ lohn aus (zwei monatsgehälter)
st.bruder 2: saison kündigung (weg winter) muß trotzdem arbeiten wenn er wieder anfangen will
burder 3: beim bund 600km entfernt wegen schulung (die es auch in 100 km gibt).
mutter 49: arbeitet in österreich als putze weils hier nix gibt
vater(51) hat sich kaputt gearbeitet und
stiefvater ist in rente
schwägerin ist polizisten: hat glück
andere schwägerin ist arbeitslos
mehrer kollegen: arbeiten über eine zeitarbeitsfirma bei uns fahren täglich zw 70 und 150 km, haben am ende des monats 800€ raus
ich könnte noch ne ganze menge mehr erzählen.
aber ich dreh sonst durch...
und dann kommst du und willst das wir uns fragen was wir für unseren chef/firma und den staat tuhen sollen. nichts gegen dich aber weißt du überhaupt was los ist?

[edit]scheiße, ich reg mich schonwieder auf, man kommt einfach nicht drumrum :mad: [/edit]
 
Zuletzt bearbeitet:
@Trojax:
Ganz schön arrogant von Dir, mir zu unterstellen, ich würde mich nicht umfassend informieren.
Egal. Der Klügere kippt nach! Prost!

@PRINZ:
Deinem Statement gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen!
 
ja, ist schon traurig.
man kann nurnoch die augen und ohren zu halten sonst platzt man :(
was ich bis jetzt bis jetzt von der welt gesehen und gelernt hab gefällt mir gar nicht
und ich hab auch gelernt das sich nie was ändern wird, weil es seit jahrtausenden so funktioniert!
gier und übermut und hass liegen in der natur des menschen, es ändert sich nur die methode der ausführungen.
man kann froh sein das man noch leben kann glaube ich.
halt mir immer leute vor augen denen es noch schlechter geht (fängt zb an bei den besagten kollegen... )
naja. das reicht wohl von meiner seite...
 
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