Wirtschaft - Wer weiß Rat?

Nonens

Lounge-Member
Hi Leutz,

ich muß mal wieder für Klausuren lernen ... Da bin ich also wieder mit nervenden Fragen! ;)

Also, wer ist spitze in Makroökonomie? Es geht hier um die Fishersche Verkehrsgleichung. Meine Frage:

Gleichung: G (Geldmenge) x U (Umlaufgeschwindigkeite) = P (Preisniveau) x H (Handelsvolumen)

Also, beide Produkte - von G x U und P x H - müssen ja gleich sein, sonst wäre es ja keine Gleichung. Erstmal gehe ich von einem konstanten U aus. Da ich ja auch ein konstantes P haben will, setze ich das auch konstant. Bleibt also G = H. So. Steigt jetzt die Geldmenge, muß die enstprechende Notenbank mittels Leitzins oder Verkauf der Aktiva die Geldmenge wieder verringern. Soweit klar. ABER: Was ist, wenn mein Handelsvolumen steigt? Das Handelsvolumen ist ja das Bruttoinlandsprodukt, und wenn das steigt, ist das gut. Aber was passiert dann? Steigt G damit automatisch? Oder muß die Notenbank auch hier wieder regulieren und die Geldmenge erhöhen?

Wer kann mir helfen? Das ist dringend, ich bin sonst aufgeschmissen. Mittwoch schreibe ich Klausur, also müßte ich das bis morgen abend wissen ...

Bitte bitte helft mir ... :D

Gruß,
Nonens
 
AUAAAA!


Wenn U = const. und P = const. heißt das noch lange nicht, dass U und P gleich sind, Kürzen is nich!


Hab zwar keine Ahnung von Wirtschaft, aber ich versuchs mal mit herber Logik.


Die Gleichung ist doch Wunderbar, wobei wohl stark vereinfacht. Steigt das Handelsvolumen sinkt für gewöhnlich das Preisniveau. Da das aber Deflation bedeuten würde, setzt sich jemand hin und druckt ein wenig Geld um den Wert der Währung konstant zu halten, alternativ ändert man einfach die Leitzinsen und bremst das Ganze ein wenig (Umlaufgeschwindigkeit runter), wird aber wohl nur selten gemacht.

Umgedreht beim absinken des Handelsvolumen. Es ist plötzlich mehr Geld da als Gegenwert, der Wert des Geldes sinkt inflationär.


So stelle ich als absoluter Laie mir das mal vor.
 
Kasi, ich kürze nicht. Man kann es getrost weglassen, da beide Produkte auf beiden Seiten per Definition gleich sind. Also kann man sagen G = H. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Ok?!

Wenn das Handelsvolumen steigt, sinkt nicht für gewöhnlich das Preisniveau. So darf man diese Gleichung nicht betrachten, da wir P als kontant annehmen, um das Preisniveau gleich halten zu können, darum geht es ja in dieser Aufgabe.

Herbe Logik hilft mir hier nicht weiter. Ich brauche jemanden, der weiß, was passiert, wenn H steigt ...

P.S. Dank Dir aber für den Versuch! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
So, meine Frage ist gelöst. Kasi, Du lagst generell mit der Erhöhung der Geldmenge durch die Notenbank richtig.

Nur die Gleichung von mir war dennoch richtig. Denn das Konstantsetzen heißt nicht kürzen, man geht nur vom Faktor 1 aus, dann kann man das auch weglassen. So war das gemeint. Gekürzt wurde nicht.

Jedenfalls wird beim Steigen des Handelsvolumen die Geldmenge erhöht. :)

Das wollte ich wissen, ob die Notenbank dann so eingreift. Mehr nicht. ;)
 
Zurück
Oben