Nichtwählen ist aus zwei Gründen schlecht: 1) man stärkt dadurch die Extremen an allen Rändern, da deren Anhänger auf jeden Fall wählen und 2) es ist die einzige Möglichkeit innerhalb der parlamentarischen Demokratie, bei welcher man als Bürger Einfluß nehmen kann - sonst wird man ja nie gefragt.
Klar ist es zur Zeit nicht leicht sich zwischen den etablierten Parteien zu entscheiden, aber ich nehme einfach immer die, die gerade nicht an der Regierung sind, denn ein Machtwechsel tut immer gut! Ergo wähle ich bei der bayerischen Landtagswahl im Herbst grün und bei der nächsten Bundestagswahl blau...
Zur Zeit macht ja dieser neue "Bürgerkonvent" mächtig Wind und will sich als außerparlamentarische Bewegung etablieren. Bin mal gespannt, ob da was Ernsthaftes daraus entsteht.