Verschlüsselung

geis

New member
Nachdem mir nun nach dem aktuellen c't Bericht über Datenschutz wieder bewusst geworden ist, in welcher datensammelnden Gesellschaftwir leben, wollte ich mal nachfragen wer denn schon seine mails verschlüsselt und überhaupt. wie geht ihr mit dem thema um? nachdem nun die provider verpflichtet worden sind teure abhöranlagen zu installieren kommt mir echt die wurst wenn ich dran denke wie gläsern ich eigentlich bin....

gruss,
geis
 
Ich verschlüssel meine mails nicht, mir ist es egal, wenn ich in der Strassenbahn und Bahnhofsvorplatz etc. gefilmt werde (aber nur, wenn durch nicht Polizistenstellen gestrichen werden so wie es in Bremen derzeit ist - dagegen machen wir Julis grad was - keine Kameras statt Polizisten wir wollen Kameras UND Polizisten) und ich hab ne payback Karte.
 
Ich verschlüssele meine Mails nicht, weil ich nix Wichtiges über den Mail-Weg mache. Wenn ich Zugangsdaten von Kunden bekomme, werden die sowieso per Post oder Fax gesendet.
Wichtige Dateien habe ich nicht auf dem Rechner (Passwörter etc.), die ich verschlüsseln müsste.
 
und es macht euch nichts, dass dadurch eure mails durch filter rauschen und ggf bei bestimmten schlagwörtern gelesen werden könnten. nur die vorstellung des "gelesen-werden-können" und zwar ohne dass ich davon was mitbekomme, ist nicht grad gesund. die stasi im osten hat damals selbst briefe geöffnet denen die empfänger es nicht angesehen haben, dass sie gelesen wurden. oftmals sind die leute dessen gar nicht sicher was sie eigentlich für interne, sensible daten sie durch die leitung schicken ...

ausserdem gehts auch um manipulation von daten.
 
ist mir scheissegal, gegenfrage, hast Du ne Paybackkarte und weisst Du was die da alles an Daten sammeln?

Ich glaube nicht dass es irgendwen interessiert wann ich mich abends mit meinen Kumpelstreffe oder was ich für die UNI lernen muss.
 
zur gegenfrage:
ja. hab ich. und bin mir dessen seit geraumer zeit bewusst, was es für mich bedeutet.

zum anderen. klar wirds vorangig keinen interessieren. aber die gewohnheit ist doch der grund des übels. irgendwann, ich sags mal pauschal, sind wir alle so gewöhnt/abgestumpft, dass nicht mehr drüber nachgedacht wird.
hatte nur grad das beispiel vor augen, dass kollegen von mir sich teile aus einer diplomarbeit per mail nach hause schickten. sie sind sich der gefahr dessen überhaupt nicht bewusst was sie da machen weils öffentlich keine thematisierung hat.

und denk ich nur an die abhöranlagen (echolon oder wie die heissen) von den amis die hier auf deutschem boden stehen frage ich mich schon was das soll. sicher fällt bei solchen sammlung jede menge daten an die unmengen von zeit kosten auszuwerten. aber gemacht wirds doch, da gibts keinen zweifel.

wie es der artikel auch beschreibt: die nutzer wiegen sich in sicherheit ...

nagut. wollte eigentich nur allgemein mal nen denkanstoß geben und für nur sehen ob ihr da draußen euch auch mit solchen themen auseinandersetzt.

gruss,
geis
 
Zu Echolon: Ich habe mal eine Zeit lang "Codewörter" bei Telefonaten genannt, in der Hoffnung, dass mal Leute mit dunklen Brillen hier aufkreuzen - nix ist passiert. Also, wenn die Typen nicht mal etwas machen, wenn ich S*dd*m, At*mb*mbe, Kr*eg und anderes Zeug in Gesprächen benutze und in E-Mails häufig verwende, weiß ich auch nicht mehr weiter ;)
 
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