Muttertag

tztztz gar nicht informiert....
gut das macht die Assimilierung leichter, ich schicke Dir morgen meine als Zeugen Jehovas getarnte "Vertriebsleute" vorbei...

Na, Stoff für eine neue Verschwörungstheorie, Mr Kaimir Bott?? :)
 
Wollt jetzt nicht nen neuen Thread dafür aufmachen.

Hier, kuckt mal, meine Lisa ham sie aufs Image-Plakat und auf die Broschüre gesetzt für die Kampagne 'Kinder brauchen Horte'. Und verkaufen das auch. Hat mich keiner gefragt ob die das auch verkaufen dürfen.

http://www.pro-hort.de/download.htm#
 
hey, die heben die broschüre bestimmt schon tausende von mal getruckt. mitbeteilgung, außer wenn spenden :D
 
Hmm, frag mal Lance, aber ich glaube das ist eine Verletzung des Persöhnlichkeitsrechtes. Andererseits...
 
bine schrieb:
Moin Leute,

bin müde und hab bock auf nen schlunzigen Sonntag.

Heute ist Muttertag - kotz - Ich weiß nicht ob ihr das jetzt versteht, aber ich finde es wirklich schlimm. Den Kindern wird beigebracht an irgendwelchen dahergeholten Tagen ihrer Mutter was zu schenken. Vom Ehemann kriegt man Blumen.

Nee, Muttertag ist künstlich, Muttertag ist Scheiße, Muttertag ist auf den Tag geplanter Verehrungszwang mit kommerziellem Hintergrund. Mir gefallen solche Tage nicht. Klar freu ich mich, wenn meine Kinder mir zeigen, das sie mich lieb haben. Aber muß man dafür einen extra Tag einrichten?

So, das war mein Muttertags-Mecker-Statement für heute.

Ich schlunz jetzt mal weiter.

Dann müßtest Du Weihnachten, Geburtstage und Ostern auch besch***eiden finden.

Warum nicht den Tag einfach genießen, wie er ist? Ich habe meine Mutter angerufen, sie hat sich gefreut.

Man kann nicht jeden Tag feiern, dann ist das auch nichts besonderes mehr. Man sollte seine Eltern immer ehren, klar, aber einen Tag, an dem man etwas besonderes macht, ist doch schön. Muß nicht unbedingt Muttertag sein, das ist richtig, aber in den meisten Familien wird ja ansonsten gar kein Tag im Jahr besonders gefeiert ....
 
weiß nicht was ihr habt...

finde solche tage völlig in ordnung...
man kann sich doch trotzdem vornehmen das ganze jahr über nett zu den jenigen zu sein oder?
ich finde es total in ordnung... und wer nix kaufen will (Komerz) der kann ja was basteln (sofern die eltern keinen Ofen mehr besitzen) :)
 
Da habt ihr natürlich recht, das man solche Tage auch genießen kann. Hab ich auch gemacht. Star-Wars zum 100.en geschaut und nur geschlunzt. Und ich freu mich selbstverständlich und zeige das auch, wenn meine Kinder mir an diesem Tag den Frühstückstisch decken und Blumen von meinem Mann auf dem Tisch stehen. Und auch Feiertage wie Weihnachten und Ostern werden bei uns traditionell begangen. Letzere sind halt auch für Viele ein Anlaß, das die Familie mal wieder zusammenkommt.
Aus Weihnachten und Ostern keine besonderen Tage zu machen, würde ne ziemliche Ausgrenzung der Kinder bedeuten. Sowas tun glaub ich nur die Zeugen Jehovas ihren Kindern an.

Ich möchte keineswegs den Eindruck vermitteln, das ich immer alles nur so kritisch und negativ sehe, wollte aber mal meiner Meinung ausdruck verleihen über die Kommerzialisierung solcher Tage, bei denen Viele den eigentlichen Wert des Zusammenseins vergessen. Spätestens am nächsten Tag.
 
Ja, da hast Du selbstverständlich recht! Geht mir ja genauso. Deswegen mag ich Weihnachten auch nicht mehr so sehr wie früher. Ich schenke deutlich weniger ... Aber das Zusammentreffen der Familienmitglieder ist das Schönste, finde ich. Letztes Jahr habe ich das erste Mal seit 16 Jahren mit meinen geschiedenen Eltern wieder gemeinsam Weihnachten gefeiert (sie sind jetzt bessere Freunde, als sie es in ihrer Ehe waren ...). Das war mein größtes Weihnachtsgeschenk ... :)

Ansonsten schenke ich meinen Geschwistern nicht mehr so viel wie früher, weil die Verwandtschaft so groß und spentabel ist, dass sie nicht einmal mehr wissen, was sie sich wünschen SOLLEN ... traurig traurig ...
 
Wir haben auch damit aufgehört so massig und planmässig Geschenke zu kaufen. Im Endeffekt könnte man dann nur noch mit der Verwandtschaft Geld austauschen. Und wenn die Eltern nicht zusammenleben, und die Eltern des Partners auch nicht, was bei uns zum glück nicht der Fall ist, dann artet das für die Kinder richtig in Stress aus, weil sie dann nur hin und herhetzen müssen. Also na ja, freut mich, das du so'n schönes Weihnachtsgeschenk hattest :)

Wir haben 10. Mai und quatschen von Weihnachten D:

Ach, vielleicht sollte ich das jetzt gar nicht schreiben, sonst denkt ihr wirklich noch das ich immer nur dunkel sehe. Aber ich hab ja schon wieder das nächste Scheiß-Thema was mir ziemliche Ängste bereitet im Kopf. Als da wären, Hühnerpest in NRW und die Lungenseuche in Afrika. Aber ich werd jetzt mal fröhlich trällernd trotzdem weiter arbeiten.
 
Ich denke der Muttertag hat auch seine Berechtigung. Dabei beziehe ich mich nicht auf Adolf oder Fleurop sondern darauf, das man manchmal daran erinnert werden muß, wer denn wirklich auf dieser so tollen Welt einem was bedeutet. in der heutigen Gesellschaft geht es doch nur um Kommerz. Uns alle eingeschlossen. Alle die, die behaupten das sie den Tag nicht brauchen, sollten sich mal fragen wie oft im Jahr sie ihre Mutter in den Arm nehmen und sich freuen das sie noch eine Mutter haben. Diejenigen, die das wirklich machen sind von dieser Kritik ausgenommen. Alle anderen brauchen einen Anstoß um mal drüber nachzudenken was eine Mutter denn wirklich bedeutet. Ich bin sehr froh, das meine Mutter noch lebt. Ich sehe sie zwar selten wegen der Entfernung aber ich liebe sie. Manchmal schaffe ich es nicht, ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe und brauche. Aber die Gelegenheit des Muttertages gibt mir die Möglichkeit ihr zu zeigen wie sehr ich sie schätze. Ich tue das, wenn mein geistiger Zustand es zulässt, auch zwischendurch. Aber oft genug vergesse ich es und bin mehr mit mir selber beschäftigt. Deshalb finde ich Muttertag, Herkunft hin oder her, gut. Und sei es nur zum nachdenken.
Wenn ein Freund oder eine Freundin von euch gestorben ist, was bei den meisten nicht der Fall sein dürfte, dann geht man am Jahrestag an das Grab und gedenkt der Person. Aber halt im Nachhinein. Wir haben aber die Chance lebender Personen, nämlich unseres Vaters und unserer Mutter zu gedenken und ihre Leistung zu würdigen. Ich denke das ist besser als zum Friedhof zu gehen und zu sagen "Hätt ich doch..."

In diesem Sinne

Manitou (auch bald Pfirsich)
 
ich nehm die mutter meiner tochter jeden tag mehrfach in den arm...
bye,
mo
 
Ich meinte ja auch die Leute, die Ihre Mutter auch ausserhalb in den Arm nehmen. Und wann hast du, Mo, deine eigené Muter das letzte mal in den Arm genommen?

Gruß

Manitou
 
mh, das war vor 4 wochen. da hab ich sie verabschiedet in einen 4-wöchigen urlaub.
bye,
mo
 
euch? du meinst meine eltern? ja, meine mutter hat ihr geschäft verkauft und ist nu in rente. da hat sie sich das schon verdient, meine ich.
bye,
mo
 
Alle anderen brauchen einen Anstoß um mal drüber nachzudenken
was eine Mutter denn wirklich bedeutet.
...oh mann, jetzt muss ich mich aber doch noch kurz hier einklinken,
wenn auch dieser Tag um den's geht schon längst vorbei ist, und mich
als größte Muttertagshasserin (mindestens) ganz Bayerns outen....
ich hasse diesen Tag nicht, weil er mich an irgendjemanden erinnert/
erinnern soll, sondern wegen der Klischees, die da verbraten werden,
auch heute noch, im Jahr 2003,da kann einem schlecht werden....
meine Tochter hat letztes Jahr ein Gedicht in der Schule aufschreiben
müssen, in dem es sinngemäß heißt: "arme Mama, du kochst und backst und
wäscht den ganzen Tag für uns, arbeite doch nicht so viel..."etc. und
zugleich ein Gedicht für den Vatertag mit ungefähr dem Inhalt:
"wenn ich mit meinem Vater raus gehe in die Welt, dann haben die Dinge
Namen, mein Vater erklärt mir die Welt..."usw. - - - das tut richtig
weh...
und ich befürchte, das gibt's nicht nur in Bayern, und ich glaube, davon
kann man eventuell gar nichts auch nur ahnen, wenn man es nicht an Schul-
kindern und Kindergartenkindern erlebt, sondern nur seiner eigenen Mutter
einen Blumentopf schenkt oder ähnliches...
deshalb hier nur mal ein Hinweis auf diesen Mist, der auch heute noch
abläuft und da kann man noch so sehr dagegen anreden und -leben, etwas
davon bleibt in den Köpfen der Kinder hängen...

als Anstoß zum Nachdenken finde ich Gedenktage ja nicht unbedingt schlecht,
da gibt es zum Beispiel einen ganz wichtigen: den 8. März :) :)

planet4.
 
[Stimmung heb /]Tag des Bieres? Der rosa Plüschpantoffeln? Der chicheringrünen Kondome mit lila Punkten? Der Fauen? :D
 
Original geschrieben von bine
Als da wären, Hühnerpest in NRW und die Lungenseuche in Afrika. Aber ich werd jetzt mal fröhlich trällernd trotzdem weiter arbeiten.
Natürlich ist diese Sache mit SARS schlimm, aber im Grunde genommen war damit zu rechnen. Ich denke, in einem Zeitalter von Automatisierung, Induatrialisierung, Modernisierung und Fortschritt, pflanzen sich die Menschen auf der Welt fort wie nie. Nun sind wir am einem Punkt angelangt, an dem sich die Natur gegen eine eventuelle Überbevölkerung wehrt und versucht, wieder ein natürliches Gleichgewicht herzustellen. Natürlich tun mir die betroffenen Menschen auch leid, aber warum sind so viele über die Krankheit so erschrocken oder übberrascht. Kann man wirklich so naiv sein um zu glauben, der Mensch wäre mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem er die Natur "besiegt" hat. Ich denke dieser Weg ist noch lang und man sollte sich vielleicht darüber Gedanken machen, ob das Ziel überhaupt erreichenswert ist...

Gruß,
Colja
 
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