Manche Leute haben ein Rad ab.....

brainshock

Lounge-Member
Folgende Meldung ging durch die Presse: Esprit: Knöpfe mit Hakenkreuz-Muster - stern.de
Dass ich daraus lese, dass manche Anwälte auch nix Besseres zu tun haben, versteht sich von selbst ;)

Und das folgte......

http://www.cellesche-zeitung.de/lokales/flotwedel/341570.html schrieb:
Staatsanwalt muss Knopf begutachten
Muster seit Jahrzehnten verwendet

Nach der Lektüre der Celleschen Zeitung vom vergangenen Freitag hat Hans Steding bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle vorsorglich Selbstanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet. Steding trägt Lodenkleidung mit Lederknöpfen, deren Aussehen an ein Hakenkreuz erinnert.


BRÖCKEL. „Ich bin immer sehr vorsichtig in diesen Dingen“, sagt Hans Steding aus Bröckel. Vorsorglich erstattete der frühere Verwaltungschef sogar Anzeige gegen sich selber. Am vergangenen Freitag war Steding in der CZ auf die Meldung gestoßen, dass der Modekonzern Esprit 200000 Kataloge zurückgezogen habe, weil in ihnen Kleidung mit Knöpfen abgebildet ist, deren Muster an ein Hakenkreuz erinnert. Steding kamen diese Knöpfe sehr bekannt vor, an der Lodenjacke und dem Lodenmantel des Jägers sind genau diese Knöpfe angenäht. „Seit Jahrzehnten gibt es die, früher waren sie mit Leder bezogen, heute sind sie aus Kunststoff gepresst“, sagt Steding, der früher als Gemeindedirektor in Uetze tätig war.

Er gehe davon aus, dass er sich strafbar gemacht habe und strafbar mache, wenn er seine Jagd- und Trachtenkleidung – ausgestattet mit Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen – trage, heißt es in dem Schreiben mit der Selbstanzeige, das Steding gleich am Freitag an die Generalstaatsanwaltschaft Celle schickte. „Aus diesen Gründen ist ein qualifiziertes, zukunftsweisendes und abschließendes Ermittlungsverfahren gegen mich geboten“, heißt es mit Blick auf die Presseberichterstattung in dem Brief an den Generalstaatsanwalt.

Der befasst sich nur mit gewichtigen Dingen und wird das Schreiben an die Staatsanwaltschaft weitergeben. „Die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen wäre eine politische Straftat, wir würden die Sache wahrscheinlich nach Lüneburg weitergeben“, sagt der Celler Oberstaatsanwalt Bernd Kolkmeyer. Sein Lüneburger Kollege Manfred Warncke hat die in Rede stehenden Knöpfe nicht direkt vor Augen. „Wir würden prüfen, ob ein Anfangsverdacht besteht.“ Auch werde man wohl mit der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft Kontakt aufnehmen, denn eine zentrale Prüfung sei allemal sinnvoll.

„Eigentlich müsste jeder Jäger Selbstanzeige erstatten, das würde dann die Behördenarbeit zum Erliegen bringen“, sagt Steding. Doch er lässt durchblicken, dass er nicht jede Assoziation zu Emblemen der unsäglichen zwölfjährigen Nazizeit nachzuvollziehen vermag. „Die Frage ist, ob nicht auch bei Nähten von Fußbällen verbotene Zeichen zu erkennen sind, sagt der 60-Jährige Bröckeler.

Einige haben doch einen Schaden oder zu viel Zeit.
 
OMG. Ja das ist der typische Beamtenstaat. Wenn die alles (annähernd) hakenkreuzförmige aus dem Verkehr ziehen wollen, dann werden die im Leben nicht fertig. Lächerlich die Angelegenheit. :whacky:
Findet ihr übrigens das Hakenkreuz, dass ich im Text versteckt hab ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich weiss zwar nicht wie ein hackenkreuz aussieht (hat das was mit nem schneidersitz zu tun?) aber ich habs gleich zweimal in deinem text gefunden, hab aber auch geschummelt (strg+f "hackenkreuz" Enter)
 
Ich möchte nur mal so anfügen, das dieses F*ckin H-Kreuz werbetechnisch gesehen eine Meisterleistung war.
 
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