Mal angenommen....

Kriegr

New member
... ich hätte vor, irgendwann wann einmal für andere Leute web sites zu erstellen (unentgeltlich zunächst und irgendwann vielleicht auch gegen Bezahlung, wer weiß... :rolleyes: ), welchen Editor würdet ihr mir empfehlen? Dreamweaver MX?
Ich arbeite ja gerne mit Phase 5, aber auf die Dauer wäre das doch wohl etwas umständlich.
Welche Kenntnisse haltet ihr für besonders wichtig? Welche Software braucht man dazu?
Meine Einschätzung:
- HTML
- CSS
- Javascript
- flash (?)
- php (?)
- cgi (?)

- Phase 5 / DW MX / ....
- Photoshop
- Flash MX

Seid ihr eigentlich der Meinung, dass das Wissen/Gefühl um Design mehr oder weniger angeboren sein muss (man hat es oder man hat es nicht?) oder kann man sich das durch Bücher aneignen? Für irgendwelche langwierigen Studien / Ausbildungen habe ich weder Zeit noch Geld.
Um eines klar zu stellen. Mir ist bewusst, dass ich momentan noch sehr große Wissenslücken im Bereich web Design habe und ich wohl nie so gut sein werde wie einige hier, die das einfach drauf haben bzw. die entsprechende Ausbildung machen, aber es macht mir Spaß und wenn es noch ein wenig Geld bringt... :cool:
 
Arbeite mit dem Editor mit dem Du am besten arbeiten kannst (und der nicht zu viel Codemüll produziert).
Dreamweaver ist sicher ein sehr guter Editor. Ich selber benutze immer noch nen Texteditor weil ich mit diesen WYSIWYG Editoren nie das so hinbekomme wie ich es will :)
 
Das was Du kannst und durch Deine HP ja auch schon bewiesen hast, genügt m.E. durchaus, um dies als Dienstleistung anzubieten. Viele wagen sich ja mit null Begabung und Können an dieses Geschäft, wie in diesem Thread diskutiert: http://forum.jswelt.de/showthread.php?s=&threadid=13298 :p

Ich denke schon, dass einem die Erkenntnis, welches Design passt zu welchem Zweck und welche Designelemente kann ich sinn- und stilvoll miteinander kombinieren, beigebracht werden kann, aber ohne jegliches kreatives Talent glaube ich nicht, dass gutes Webdesign zustande kommt - eher glaube ich, dass man sich die Techniken und Methoden auch ohne teuere Institute und Seminare durch try-and-error weitgehend selbst beibringen kann und somit seine Talente erfolgreich zu Geld machen kann.

Das Problem wird eher die Akquisition von Aufträgen sein. Die Konkurrenz ist groß und das Geld sitzt bei den Auftraggebern derzeit eher weniger locker. Am ersten Auftrag wirst Du wohl noch wenig verdienen, weil der Anstieg Deiner Lernkurve die Mittel (=Zeit) aufbraucht, aber Du brauchst auf jeden Fall Referenzen, um weitere Aufträge an Land ziehen zu können.


jm2c
 
Was sanchez sagt ist nicht ganz falsch, denn nur vom Web-Seiten erstellen wird man mit Sicherheit nicht reich. Die meisten Kunden wollen irgendwas dynamisches auf ihren Seiten. Meist kann man auf vorgefertigte Module zurückgreifen und diese konfigurieren und installieren, aber wenn man ein bißchen mehr Ahnung vom serverseitigen Scripting hat, dann kann das auf jeden Fall nicht schaden.

Als Editor kann ich DW MX nur empfehlen, Phase 5 hab ich mal getestet, aber er taugt nicht so richtig. Der Einstieg in die serverseitige Programmierung fällt auf jeden Fall mit DW recht leicht, da es vorgefertigte Codeschnipsel gibt, um z.B. ein Datenbankabfrage mit Ausgabe in Tabellenform zu erstellen, ohne dabei auch nur eine Zeile gesehen zu haben (das mag nicht unbedingt gut zum Lernen sein, weil man im Grunde vom Code abgekapselt wird, und der erzeugte Code nicht unbedingt sonderlich lesbar ist, aber man kommt erstmal zum Ziel....).
 
Erstmal sauberes HTML produzieren, dafür brauchst du eigentlich nur Notepad.
CSS gehört automatisch dazu.

Die Annehmlichkeiten der Editoren würde ich schon verwenden.
Phase 5 ist gut und schön, hat aber noch ein paar bugs drin. Dreamweaver ist offensichtlich sehr nützlich und ein Premiumprog unter den Editoren. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.

Flash auch gut und schön, aber nicht zwingend notwendig.
Javascript sollte man wohl zumindest einen gewissen Grad von Verständnis haben. Sonst nimmt man von irgendwo ein fertiges Script und kann es nicht seinen oder des Kunden Bedürfnissen anpassen. Am besten ist natürlich selber schreiben.

Zu php kommt man zwangsweise automatisch, wenn es darum geht, das Daten komfortabel gespeichert und übergeben werden sollen. php kann viel Arbeit ersparen.

Ein Grafikprogramm sollte man auf jeden Fall beherrschen.

Generell sollte das Ziel sein, zu wissen was man tut und es selber machen zu können. Man kann auch sehr schöne Seiten mit fertigen Baukastensystemen erstellen, aber welcher Kunde will schon ne 0815 Seite haben, die andere auch haben.

Wichtig ist auch, das du alle möglichen Browsertypen installierst um die Seite damit zu testen. Sonst könnte eine Seite, die im IE OK ist, woanders total zerrissen und schlecht aussehen.

Also bleibt einem nichts weiter übrig, als Browsergerecht zu coden.

Na ja, und dein Verständnis für Design, Farben und Stil ist immer individuell. Man kann den richtigen Riecher schon haben, der wird aber manchmal von den ahnungslosen Vorstellungen des Kunden ganz schön kaputtgemacht.

Ich denke mal, wenn man aufmerksam die Medien betrachtet, dann kann man Trends erkennen und diese auch umsetzen.

Natürlich ist es super, wenn eine fundierte fachliche Ausbildung vorhanden ist. Die hab ich leider auch nicht. Da hilft nur Augen und Ohren aufhalten.
 
Hab ich im Einsatz weil's mir mein Arbeitgeber bezahlt hat. Privat wär mir das Teil zu teuer, da kann man mit Freeware-/Shareware-Editoren sicher genauso gut arbeiten.

Was schön ist, ist die Integration zum Stylesheet-Editor (TopStyle), eingebauter ImageMap-Editor, diverse Validatoren und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Im Vorläufer, dem Allaire HomeSite 4.5 gab's noch einen Design-Modus, mit dem man ganz gut ein paar Dinge ausprobieren konnte; diesen Modus gibts in der Macromedia-Version nicht mehr.

Was mir nicht so gefällt sind ein paar Dinge, bei denen ich nicht weiß ob's nun an Homesite liegt oder an anderen Problemen auf meinem Rechner oder in unserem Netzwerk: jedenfalls stürzt Homesite ab, sobald ein Netzwerklaufwerk nicht mehr verfügbar ist, von dem es Dateien offen hat; außerdem braucht er lange um die Dateiliste (vom Netzwerk) aufzubauen. Im Editorfenster lässt sich auch nicht schnell genug scrollen, was bei länglichem Code schon mal ziemlich nervt.

Alles in allem benutze ich ihn täglich, aber eher weil ich noch zu bequem war, mir Alternativen anzuschauen als aus Überzeugung... ;)

HTH,
Ludwig
 
Re: HomeSite 5.0?

Original geschrieben von Kriegr
Was haltet ihr von HomeSite 5.0?

Der beste Editor ist der den man beherscht. Kurz: Was wir davon halten sollte relativ egal sein, probier das Ding aus, und wenn's dir gefällt und Du damit gut und intuitiv arbeiten kannst ist's doch gut.
 
Ja, schon....

aber...
Mir geht es darum:

1. Wie einfach lassen sich Strukturen der site ändern (welche Seite ist mit welchen anderen Seiten verknüpft, neue Seiten einfügen etc.)?
2. Welcher Editor produziert welchen HTML-Code(müll)?
3. Mit welchem Editor habe ich am wenigsten Arbeit? Sehr generelle Frage, aber bei Phase 5 kann es in echte Arbeit ausarten, wenn ich zu einem Themenblock von fünf Seiten noch eine sechste hinzufügen möchte. Solche Routinearbeiten möchte ich so gering wie möglich halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Re: HomeSite 5.0?

.colin schrieb:
Der beste Editor ist der den man beherscht.
Na gut, Notepad beherrsche ich auch, aber deshalb ist das noch keine Empfehlung für einen HTML-Editor.

probier das Ding aus,
Das könnte bei komplexen Teilen doch eine etwas mühsame Sache werden. Wenn ich auf Erfahrungen anderer zurückgreifen kann, warum nicht?

gut und intuitiv arbeiten
Da fehlen als Attribute noch "effektiv und effizient".

Und zu guter Letzt könnte man noch auf diesen Thread hier verweisen: http://forum.jswelt.de/showthread.php?s=&threadid=1654

Servus
 
Re: Re: Re: HomeSite 5.0?

Original geschrieben von alberter
Na gut, Notepad beherrsche ich auch, aber deshalb ist das noch keine Empfehlung für einen HTML-Editor.
DOCH! :) ich benutze nichts anderes (na ja.. manchmal einen der den code hervorhebt, damit ich schnell sehe welche Tags noch nicht geschlossen sind - aber meist Notepad)


@Kriegr
1) einfach ist relativ hängt unter anderem auch damit zusammen wie Du die Seite gestaltest, kann man also schlecht beurteilen

2) sehe ich ein

3) ist auch von dem Seitenaufbau abhängig, wenn Du die Seiten von Anfang an flexibel gestaltest, dann sollte das mit keinem Editor ein Problem sein, oder?
 
TLD wie *.biz *.info

Ich bin gerade auf der Suche nach einer Domain für meine 'Firma', die ich wahrscheinlich noch dieses Jahr gründen möchte. Ich habe schon einige Namen bei der Denic eingegeben, waren alle schon vergeben.

Wer verwaltet denn solche TopLevelDomains wie biz und info? Kommen diese überhaupt für mich in Betracht? Falls nein, welche dann (außer de)?

Danke für jeden Tipp.
 
schau dir doch einfach ein paar hoster an.

Hosteurope z.b. bietet alle möglichen domainendungen an.

und da ich davon ausgehe, dass du keinen eigenen domainserver besitzt brauchst du eh einen provider für deinen webspace.

mein beispiel ist nicht der einzige, da gibts noch zig andere. vergleiche etwas die preise und welche vorraussetzungen dein space haben muss (php etc.)

ich persönlich würde dir hosteurope empfehlen, da deren server wirklich sehr stabil ist. hatte wirklich noch nie nen serverausfall miterlebt. bietet alle möglichen features, kostet aber auch dementsprechend.

ich sag immer so, je billiger der webspace, desto instabiler der server. irgendwo müssen ja die auch sparen :D aber das lass ich mal so im raum stehen ;)

gruß ReCeD
 
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