(illegale) Dateneinsicht und andere Probleme...

LaLALa

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Hi!
In unserer Schule soll jetzt ein Raum mit Pcs, Drucker, Stereoanlage usw. eingerichtet werden. Es handelt sich um keinen Unterrichtsraum! Jeder kann rein - wann er will.

Verhindert wird das Aufspielen, Runterladen, sonstiges durch eine PCWächterkarte (kennt vielleicht jemand) die jegliches Abspeichern auf Festplatten und Umstellen der Systemoptionen verhindert. Sogar Formatieren nützt nichts!

Natürlich verhindert das auch den komerziellen Speicherverbrauch bei legalen Dateien. Wir wollen es trotzdem den Schülern ermöglichen legale Dateien abspeichern zu können. Daher haben wir über den Kauf von externen Festplatten nachgedacht. Jeder Schüler der sich anmeldet, bekommt 1-2 Gigabyte. Da liegt aber auch schon das Problem:
- jeder Schüler könnte den Ordner eines anderen löschen.
- jeder Schüler könnte mehr als 2 Gigabyte speichern
- jeder Schüler könnte nicht altersgemäße Dateien abspeichern und ausführen
-Was wenn ein Schüler von der Schule geht (also müsste sich das Verzeichnis nach 1-2 Jahren selbst löschen)
>Das Überwachen würde sehr viel Zeit kaputt machen und/oder bürokratisch zum Chaos werden(Papierkram...)<

Wie liese sich wenigstens garantieren das keiner(auser wir Admins) die Daten eines anderen verändert oder löscht und das einem Schüler nur 1-2GB freigegeben werden? (wenn möglich mit Software!?!)
 
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wie sieht es mit Windows 2000 aus? wier haben hier an der uni jeder einen netzwerk-Login —> jeder einen Ordner und begrenzte rechte
 
Du hast nicht dazu geschrieben welches OS auf den Kisten geplant ist. Deswegen eine allgemeine Antwort :)

Die eleganteste Lösung wäre natürlich die mit einem zentralen Server der abgeschlossen (d.h. ohne physikalischen Zugang) rumsteht. Dieser Verwaltet Logins und hält die Homeverzeichnisse der User. Dort kann dann auch zentral die Kontrolle des maximalen Festplatten-Speicherplatzes erfolgen (Quotas).
Über die zentrale Rechteverwaltung liesse sich so festlegen, daß ein User nur seine eigenen Daten manipulieren kann, und trotzdem kann der Verwaltungsaufwand minimiert werden.
Abhängig von den gewünschten Anwendungen muß man sehen, wie weit man die Clients "verdummen" kann, d.h. alles ausbauen und / oder abschalten, was geht.
Was ist z.B. mit Memory Sticks? Da paßt einiges drauf....


Ich würde auf allen Rechner knallhart Linux installieren, mit einem zentralen Linux Rechner als Server.
 
Ne - das geht nicht. Gusi(spitzname des veranwortlichen Lehrers :) ) ist zwar für viel offen- was sich bei den Festplatten zeigt, aber er hat auch für teueres Geld die Windows und Officelizenzen gekauft(die wir nun auch nutzen wollen) - auserdem soll alles vernetzt werden - und Windows <--> Unix vernetzten... Naja weiss nicht(...ob das geht), aber die Meisten Schüler die da ran wollen, wollen auch Windows - denn wenn wir ehrlich sind ist die Linux/Unix/Mac/...-Gemeinschaft immer noch 5%tig ,zumindest auf unserer Schule.
 
Oh ich merk grad ihr fragt alle nach dem OS :p - Windows Xp mit relativ guten Rechnern "dahinter" - und das sollte auch so bleiben! Wir haben ca 700 Schüler an unserer Schule wovon sich vieleicht ein Viertel am Angebot beteiligt. Da kämen wir auf 87, 4 GB.
 
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Ist doch kein Problem, wenn man die Rechtevergabe über eine Domäne laufen lässt und sich jeder bei der Domäne anmelden muss. Aber Manitou weiß darüber bestimmt mehr...
 
Also, hier noch mal die Fakten:
-Es muss Windows sein!
-Server, mh liese sich machen!
-Das mit der Rechtevergabe müsste mir näher erklärt werden,klingt interressant!
Inzwischen denk ich mir das so:
Es soll wie bei Ftp auf den Server der das netzwerk hält zugegriffen werden. Je nach Passwort soll auf die 2Gb-Verzeichnisse umgeleitet werden. Geht das mit Windows ?
 
Wenn man die Homeverzeichnisse per Samba vom $Unix Server holt und dort per Quota den Speicherplatz eines jeden Nutzers einschränkt. Ob man mit der neuesten Samba Version auch schon eine zentrale Passwort und Userverwaltung hinbekommt, kann ich allerdings nicht sagen.

Und wenn ihr das Geld für die MS Lizenzen gespart hättet, dann hättet ihr entweder mehr Rechner, oder bessere Hardware oder oder oder kaufen können.
Und das die Schüler Windows wollen ist klar, aber meist wollen die das nur, weil sie nix anderes kennen und zu faul sind was neues zu lernen. Wenn man sie dann aber erstmal an ein KDE dransetzt, dann kommen sie genauso schnell damit zurecht, wie mit dem Windows Krams. Und natürlich kann man nur mit MS Office produktiv seine Texte schreiben (auch wenn man nur 5 % der Funktionalität des Pakets nutzt - aber egal ist ja schon zu spät ist alles schon beschafft.... ;)
 
Ich würd das so machen:

Auf einem Windows-Server eine Domäne einrichten, insofern nicht schon eine vorhanden ist - sonst könnte man mit Vertrauensstellungen bzw. ActiveDirectory Abgleich arbeiten. Müsste man ausprobieren,... Oder nur nen eigenen File-Server? Auf jeden Fall mit servergespeicherten Profilen!

Die Rechte könnte man dann im ActiveDirectory vergeben und am File-Server könnte man dann Datentäger-Kontingente (2GB?) vergeben.

Folge daraus, der User meldet sich an der Workstation an. Die Workstation holt sich das User-Profil vom Server, kann alles in seinen Eigenen Dateien speichern. Der User meldet sich ab, das Profil von der Workstation wird mit dem Server synchronisiert und lokal gelöscht - wieder ein sauberer Rechner. Ist ein User nicht mehr da, aus dem ActiveDirectory löschen und fertig!
 
Ich würde als Server einen Linux-Rechner nehmen. Die neue Samba-Version beherrscht die zentrale Verwaltung von Usern und Passwörtern bereits. Ist viel einfacher geworden als früher. Ebenso wird das Domain-Konzept von M$ unterstützt.

Dann richtet man die Profile ein, mit Shares die mit dem Login connected werden, die Rechte werden auf dem Linux-Server verwaltet. Fertig ist die Laube. Ist ne ziemlich einfache Geschichte.

Das Geld für den M$-Server könnt ihr Euch sparen, auch wenn es für Schulen verbilligte Versionen gibt. Es gibt unter Linux keine Einschränkungen für den Betrieb mit Windows-Clients.
 
Es gibt ein Programm das INiS heißt von der Firma Ramcke, vielleicht ist das sowas, wie du suchst.

Gruß,
Colja
 
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