Ihr sollt jetzt mal was lernen!

ach lass gut sein, is jetzt zu anstrengent.
klappt irgendwie nicht.
jedenfalls hatte ich nie was gegen den link oder dieses thema.
 
Ich fände es sehr schön, wenn man sich etwas mehr bemühen würde, korrekt zu schreiben. Ich lese gern Albus' Threads, da diese meist fehlerfrei und dazu auch orthografisch und grammatisch korrekt sind. Natürlich unterlaufen ihm auch Fehler, aber Albu ist auch nur ein Mensch.
Viele Menschen denken, dass sie sich nicht anstrengen müssen korrekt zu schreiben, da sie im Internet sowieso "anonym" sind und keiner weiss wer wirklich so schlecht schreibt und "es eh nicht drauf' an kommt". Das ist jedoch nicht ganz richtig. Es zeugt schon von einem gewissen Respekt wenn man sich bemüht fehlerfrei zu schreiben. Ich antworte Benutzern, welche versuchten fehlerfrei ihre Fragen zu stellen, viel lieber als jenen, welche dies nicht für nötig halten, und nur am Schmarotzen sind.
 
hmm also in einem Forum wie diesem gibt es Fragesteller und Antwortgeber (außer vielleicht in den Laberforen). Wenn jetzt ein Fragesteller ankommt und kostenlosen Support für sein Problem will (und meist auch bekommt), dann kann man mindestens verlangen, daß dieser jemand einigermaßen vernünftig schreibt.
Und damit meine ich lesbar, möglichst auch mit flüchtigen Anzeichen einer funktionierenden Shift Taste.
Dabei muß es nicht ausschließlich Deutsch sein, auch mit Englisch hätte ich kein Problem.
Auch sollte das Problem umfassend genug erklärt werden, damit man nicht im Trüben rumstochern muß.

Wenn jemand meint, er muss hier nicht auf Rechtschreibung achten, bzw. passabler Ausdruck sei eine unnütze Zeitverschwendung, dann ist das sein gutes Recht. Ich nehme mir dann allerdings auch die Freiheit nicht aktiv an der Problemlösung beitragen zu müssen.

Sicherlich sind auch meine Texte nicht 100% fehlerfrei, weil ich auch nicht immer alles nochmal durchlese (ist meist viel zu viel ;) ), aber glückllicherweise befinde ich mich meist auf der Seite der Antwortgeber, da ist sowas zwar genauso unangebracht aber geduldet, weil Fragesteller will ja eine Antwort haben :p

Und was Einstellungskriterien angeht: Wenn ein Bewerber schon in seinem Anschreiben grobe Klopfer drin hat, einem Dokument, welches den Bewerber von seiner besten Seite zeigen soll, dann kann der noch so geil mit Notepad HTML Seiten zusammenklopfen, der landet in der Tonne! Er/sie/es mag zwar total geniale Sachen machen können, aber wenn ich dann bei jeder Änderung jeden Text und jedes Dokument fünfmal lesen muß, um sicher zu gehen, daß da doch nix durchhuscht, dann kann man es auch gleich selbst machen. Direkte E-Mails an den Kunden geht gar nicht.
 
Mmh, ich möchte zwar nicht als Klugscheißer gelten, aber in den Texten des Spiegels sind auch einige Fehler enthalten ;)

Bei uns in der Firma ist es genauso, dass "schlechte" Bewerbungsschreiben aussortiert werden. Wenn man sich bewirbt, kann man es von dem Schreiber erwarten, dass die Bewerbung keine groben Fehler enthält. Es gibt genügend Möglichkeiten, die Bewerbung von einer Person korrigieren zu lassen. Es hat auch etwas mit Bequemlichkeit zu tun.

Ich finde es zudem auch sehr schlecht, wenn man sich in E-Mails nicht an Grundsätze des Schriftverkehrs hält - damit meine ich, dass man auch die Großschreibung verwenden sollte. Und ich finde es kaum relevant, wer diese E-Mail erhält.
 
Ich kann mich den beiden letzten Threads nur anschliessen.


Natürlich hat man es auch mal eilig. Ein Kontrollblick auf den ganzen Text ("überfliegen") dauert jedoch nur einige Sekunden.
 
Auf Spiegel.de habe ich gestern mindestens in 5 verschiedenen Artikeln grobe Fehler, auch richtige Grammatikfehler, gefunden!

Beim Zwiebelfisch hab ich allerdings - glaube ich - noch keine gefunden.

Mir ist halt aufgefallen, dass die meisten Leute - auch die Presse - "dass" und "das" nicht auseinanderhalten können, und das stört mich schon, muß ich zugeben. Einfach weil es den meisten egal ist, sich zu bemühen, wie es richtig heißt. Zumal ich oft darüber stolpere und dann einen Satz zweimal lese, was den Lesefluss stört.

Naja, aber da ist wohl jeder anders. Stören tut es mich trotzdem, ich kann es nicht ändern. ;)
 
Vorab:
womstar schrieb:
hah ich dass (?) <= FALSCH jetzt richtig verstanden ... vielleicht hat er sich wirklich keine mühe gegeben, dass (?) <= FALSCH erkennt ihr aber sicher.
Also ich hab langsam Zweifel an eurer Meinung. In dem thread, den ich vor Kurzem in der Lounge eröffnet habe,
waren scheinbar alle der Meinung, dass <= RICHTIG Rechtschreibfehler einer bestimmten Person eher lustig als störend sind.
Und jetzt kommt das Thema wieder auf den Tisch und alle habe ihre Meinung geändert? Das grenzt doch an Schizophrenie.

Ich selbst möchte ausdrücklich jekos und Albus posts loben. Ich finde es einfach störend bis unhöflich/unverschämt,
wenn Texte ohne Rücksicht auf Rechtschreibung und Grammatik veröffentlicht werden. Genauso nervt es mich tierisch,
wenn Leute nur klein oder noch schlimmer nur GROSS schreiben. (Tippfehler sind, sofern sie nicht zu oft vorkommen, natürlich ok)

Zu guter Letzt finde ich ss (ae, oe, ue), wo eigentlich ß (ä, ö, ü) stehen müsste, blöd.
Das schaut für mich immer so aus, als würde man sich seiner Sprache schämen.

So viel dazu.
Jonas
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur soviel zu den ss statt ß

In der Schweiz haben wir kein ß, und man schreibt alles was im Deutschen mit ß geschrieben wird, wird bei uns mit ss geschrieben. Wir haben auch auf unseren Tastaturen (Schweizer Tastaturen) kein ß-Zeichen.
Dies wird auch in unseren Schulen so unterrichtet.

Soviel dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum ß: Mir ist aufgefallen, dass die meisten Leute glauben, das ß sei nach der Rechtschreibereform abgeschafft worden. Plötzlich schreiben alle nur noch "Strasse" statt "Straße", obwohl es falsch ist. In der Schweiz ist das korrekt, da schreibt man das mit Doppel "s", aber hierzulande - ich meine Deutschland - ist das eben falsch!

Lange Vokale sowie Kombinationen "au", "eu", etc. werden mit ß geschrieben.
Kurze Vokale mit "ss".

Zum Beispiel eben "Kuss" und "Fluss", aber "Fuuuuuuß" und "Straaaaaaaaße" ;)

[edit]Sorry, hatte mich beim Fluss vertippt :D [/edit]
 
Mein Problem ist dass ich mich ständig umstellen muss. Wenn ich bei Counterstrike zum Beispiel was schreibe hab ich weder nen ß noch ä ü ö. Insofern kann es durchaus mal vorkommen dass man noch in einer anderen Schreibweise drin ist und halt automatisch mal natuerlich so schreibt obwohl man es natürlich auch richtig schreiben koennte. Außerdem fallen "Extra"laute beim "programmieren" (wo sind eigentlich um es korrekt zu machen die Anführungszeichen unten) sowieso weg und wenn man dann währenddessen hier vorbei schaut ist man halt in der anderen Schreibweise drin.
Ich find es macht nen Unterschied ob man nun nen "offizielen Text" schreibt oder nur kurz was postet. Wenns nur nen paar Sätze sind find ich die nichtvorhandene Rechtschreibung, was Groß/Kleinschreibung und die Grammatik was Zeichensetzung etc angeht nicht so wild. Solange es noch halbwegs lesbar bleibt.
Nen Post ist ja eigentlich auch mehr nen Ersatz zum Gesagten und reden tut man ja größtenteils frei nach Schnauze.
Fazit: Solange es nicht in den Augen wehtut find und lesbar bleibt find ich es in Ordnung.
 
Ist schon korrekt, was Du sagst, Zeitgeist. Allerdings sind dann sehr viele hier im Forum, die entweder pausenlos zocken oder programmieren. ;)

(Die Anführungszeichen fehlen, weil ich mich so oft vertippt hatte und dann keine Lust mehr hatte, ich geb's zu :D)

Nein, im Prinzip könnte es egal sein. Aber es reißt halt im Internet ein, nicht nur in den Foren, sondern auch auf offiziellen Seiten, dass es egal ist, wie man schreibt. Und ich finde, das sollte es nicht. Eben weil viele Jugendliche im Internet lesen statt in Büchern und sich diese falsche Schreibweise dann aneignen. Tippfehler erkennen die meisten, auch Schusseligkeitsfehler. Aber es gibt eben notorische "Falschschreiber", die sich nicht bemühen wollen, richtig zu schreiben. Man zollt aber seinen Mitmenschen damit stückweit Respekt, wenn man sich deutlich ausdrückt, als wenn man sich das richtige schon selbst zusammenklauben kann aus einem Text. (Bewusste Übertreibung!)

Naja, sagen wir es so: ich rege mich eigentlich nicht darüber auf. Ich rege mich nur dann darüber auf, wenn ich ohnehin schon gereizt bin (was ich zur Zeit leider bin durch das Lernen), und das ist dann nicht das Problem von anderen, sondern mein ganz eigenes! :D
 
Was genauso schlimm ist, finde ich zumindest, ist die teilweise grauenhafte Satzstellung,
oder auch die an falscher Stelle eingesetzten Worte, da wo sie gar nicht hingehören.

Ich traue es mich gar nicht zu schreiben, aber ich bin der Meinung,
die deutsche Sprache verkommt immer mehr.
Auch die vermehrt vorhandenen englischen Worte,
die zu allem Überfluß auch noch "verdeutscht" werden.

Naja, aber dies sind wohl die die Zeichen der Zeit...

Gestern hörte ich zufällig zu, wie sich zwei etwa 13jährige unterhielten als sie sich trafen.
Sagt der Eine: "Hey, wo gehst Du ?"

Noch Fragen...?
 
Werdet Mitglied im VDS! Dieser Verein setzt sich gegen die Verdenglischung der deutschen Sprache ein. Ich finde das interessant. Deshalb bin ich auch Mitglied :)
Die Thesen, die der Verein aufgestellt hat, sind zwar etwas überzogen, aber auch richtig ;).

Aber: der Verein ist NICHT rechtsgerichtet. Das denken viele, denen ich von dem Verein erzähle...
 
Ja, das ist dass Problem hier in Deutschland.

Hat man einen "heimatlichen" Gedanken,
wird man sofort in die rechte Ecke gestellt.

In Frankreich z.B. ist das überhaupt kein Problem.
Da dürfen sogar in Werbespots keine nicht-französischen Slogans benutzt werden.
 
Man hat ja sogar schon wissenschaftlich belegt, dass es nicht viel hilft, in Werbeslogans englische Begriffe zu verwenden, wenn Englisch eine Fremdsprache ist (will heißen: in America bringen natürlich nur englische Slogans etwas :D). Allgemein ausgedrückt: keine Fremdsprache in der Werbung!
Man hat festgestellt, dass das die Käuferschicht nicht anspricht. McDonald's hatte doch auch einen englischen Slogan (hab ich vergessen) und hat ihn dann umgeändert in "ich liebe es".
 
Interessanter Thread eigentlich, hab mal alle Beiträge durchgelesen, deshalb nun auch ein paar Zeilen von mir ;)

Mit der Rechtschreibung wird es meiner Meinung nach immer Probleme geben, da die Deutsche Sprache nicht nur in Deutschland gesprochen wird, sondern auch in Österreich und der Schweiz ihre Verwendung findet. Nicht nur die Länder alleine Stellen ein Problem dar, sondern auch die einzelnen Regionen der Länder.
Meines Wissens kennt ihr Deutschen den Begriff "heuer" beispielsweise gar nicht. Wie Jelko bereits angesprochen hat, kennen Schweizer kein scharfes s. Genauso gibt es in der Schweiz Begriffe, die wir Österreicher nicht verstehen und so weiter und so fort...

Dann wäre auch noch das Problem der Grammatik - auch diese ist von Land zu Land unterschiedlich. Wir hier in Österreich können/dürfen beispielsweise Sätze bilden, die in Deutschland völlig falsch wären. Es gibt leider keinen Standard, an den sich alle Deutsch sprechenden und auch schreibenden Leute halten können. Das selbe Problem gibt es im Endeffekt auch mit BE (Britisches Englisch) und AE (Amerikanisches Englisch).

Rechtschreibfehler in Zeitungen (ich glaube von Nonens ;)) können natürlich immer passieren. Redakteure stehen unter Druck, müssen ihre Berichte zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig haben und da bleibt manchmal keine Zeit große Berichte durchzulesen. Manchmal sind es auch nur Tippfehler. Selbiges gilt natürlich auch hier im Forum. Wer hat schon Zeit sich nochmal alles durchzulesen? Vielleicht sollte es eine gesetzliche Strafe für falsch geschriebene Sätze, Wörter,... geben, dann würden es sich viele bestimmt nochmal überlegen. :D

Dass in Frankreich der Einsatz von fremder Sprache in der Werbung verboten ist, wusste ich gar nicht. Ich halte die Franzosen ohnehin für ein wenig merkwürdig. Sie haben ja ohnehin ein bekanntes Problem mit dem Englischen. Wahrscheinlich auch mit dem Deutschen, da sie anscheinend keine andere Sprache akzeptieren wollen und denken, deren Sprache sei die Beste und die wahre Sprache. Ich hatte auch mal vor kurzem eine Diskussion mit jemandem und da habe ich genauso erfahren, dass Lehrer in französischen Schulen, keine Kopftücher tragen dürfen (sich verschleiern dürfen). Würden wir hier solche Maßnahmen ergreifen, würde es sofort heißen "Ach sind die ausländerfeindlich"...

Wie, ich glaube dkdenz richtig erwähnt hatte, verkommt die deutsche Sprache aufgrund der Eindeutschung von ausländischen Begriffen immer mehr. Meiner Meinung nach tragen die Kiddies, die sich selbst als Skater, Raver usw. bezeichnen eine große Schuld am Verlust der deutschen Sprache. Sie finden nämlich das undeutsche, Sätze wie sie Ausländer verwenden etc. besonders cool und verwenden diese auch (siehe bspw. auch "Was guckst du"). Hier sollten wohl auch Lehrer verstärkt eingreifen, aber ich denke, dass viele selbst nicht der deutschen Sprache mächtig sind und genauso Fehler einbauen, Fehler übersehen, falsch korrigieren.

Nun noch zu den angesprochenen ä, ö, ü, die von vielen als ae, oe, ue geschrieben werden. Mir persönlich kann das genauso passieren, dass ich Texte "in der freien Wildbahn" ;) mit ae, oe und ue schreibe, da ich meine Quelltexte frei von Umlauten halte - die Macht der Gewohnheit. Außerdem wurde uns auf der Uni von einem Prof. aus Großbritannien gelehrt, dass wir ae, oe und ue im Internet verwenden sollten, da auch andere Leute aus fernen Ländern eventuell unsere Texte lesen könnten und deren Geräte eventuell den Zeichensatz (mit den deutschen Sonderzeichen) nicht unterstützt.
 
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