also auch ich finde bowling for columbine ganz gut, allerdings hat die sache immer zwei seiten und ein paar sachen passen mir auch daran nicht:
1. ist es ignorant nur den amerikanern die schuld zu geben. dieser film mag ja für amerikaner selbst recht sinnvolls sein, allerdings wird vielen leuten in deutschland anscheinend der eindruck verlittelt, die amis wären der einzige grund, dass es 90% der weltbeölkerung schlecht geht. da sind wir deutschen aber ganz genauso dran schuld...
2. michael moore hat die medien genauso für seine zwecke benutzt wie alle anderen. seine anschuldigungen während der oscar-verleihung waren doch im grunde auch nur promotion.
3. irgendwie erscheint mir der regisseur eh nicht allzu glaubhaft. hätte ein afroamerikaner diesen film gedreht, der in slums aufgewachsen ist, rassismus unterlag und dessen urgroßeltern noch baumwolle pflücken mussten, dann hätte ich seinen worten glauben geschenkt... aber irgendwie erinnert mich michael moore immer an den comicbuch-händler aus den simpsons, der absolut pessimistisch ist und der gesellschaft schuld gibt, dass er ein unattraktives gelangweiltes nichts ist...