Albu
New member
Es gibt bereits Firmen, die solche Dienste anbieten.Auch welche, die das gegenteil zu erreichen versuchen, nämlich das Bereinigen von Jugendsünden. Die Zukunft hat also schon längst begonnen.Gut, vielleicht wird es in naher Zukunft irgendeinen Google-Service für Unternehmen geben, die für 50 Euro ganze Dossiers über ihre Bewerber erhalten können. Aber auch da muss ich sagen: Das Problem besteht ja heute schon. Man braucht kein gesammeltes Dossier, man muss lediglich eine Suchmaschine bedienen können. Und gegen Jugendsünden hilft Prävention am besten.
Ich denke hier bist Du auf dem Holzweg:Zu guter Letzt hat man in vielen Ländern unserer Welt das garantierte Recht, den Seitenbetreiber der Information XY über einen veröffentlich veranlassen diese von der Seite zu nehmen.
- ausländischen Seiten beizukommen dürfte sich als schwierig erweisen, weil es i.d.R. keine rechtliche Grundlage gibt (schließlich sind es die Daten von Ausländern und nicht von Einheimischen, die gespeichert wurden - möglicherweise unterscheidet dies die örtliche Rechtsprechung)
- Daten, Meinungen und Informationen die Du selbst über Dich irgendwo reingestellt hast kannst Du zwar selbst Löschen (sofern Du noch Zugang hast), aber wenn die Inhalte oder Informationen weiterverwendet werden (z.B. Leserbrief an Zeitung, die stellt ihn ins Internet), dann hast Du schlechte Karten, denn es gibt (zumindest in Deutschland) keinen gesetzlichen Löschanspruch oder zumindest eine unklare und ungetestete Rechtslage
- Beiträge von anderen über Dich musst Du hinnehmen, sofern sie nicht die Grenze zur Beleidigung oder Schmähkritik überschreiten, und sie wahrheitsgemäß sind, bzw. außerhalb "schutzwürdiger Interessen" liegen
Ich bin natürlich kein Jurist und gfs. sind die Punkt nicht 100% korrekt wiedergegeben, aber zur groben Lektüre sei aus ix 08/08 der Artikel "Für immer - Wer darf oder muss Spuren im Netz löschen?" (siehe Wer darf oder muss Spuren im Internet löschen?. heise online-Kiosk - iX-Archiv, 8/2008, Seite 107 ) genannt