Gerwebe = Nebenjob

reni

Lounge-Member
kennt sich jemand mit Gewerbeanmeldung aus?

Folegende Sache... ich habe einen Vollzeitjob und möchte in einem anderen Berufsfeld (dazu brauche ich einen gewerbeschein) nebenbei arbeiten, also auch nicht jeden monat so 3-4 mal im jahr würde da ein auftrag kommen... was heißt das für anfallende kosten...dafür muss man doch sicherlich keine steuer zahlen..oder (ich meine für was wenn man nur so wenig verdient..)
rutsche ich dann automatisch auch in eine andere lohnsteuerklasse mit meinem festen job?

für aussagekräftige hilfe bin ich euch dankbar

reni
 
ja ich sagte ja bereits das es nicht viel sein wird

ich gehe von höchstens 2000 € wenn überhaupt aus!
 
das sagt mir leider wenig...

ich bin schon die ganze zeit am recherchieren aber darüber gibt es von den öffentlichen stellen sooo unterschiedliche auffassungen...ich dachte halt jemand von euch ist vielleicht in der selben situation...
 
Ich habe im Jahr etwa 300 € zu versteuern, dewegen zuckt sich keiner. Sorry, ruf doch mal beim Finanzamt deines Vertrauens an. Oder bei der IHK.
 
Also ich würde sagen, Du brauchst ein Gewerbe (ob Du das Geld für den Gewerbeschein sparst mußt Du wissen), und Du wirst eine Einnahme- / Ausgabe Rechnung aufstellen müssen und Deinen Gewinn beim Finanzamt angeben.

Soweit so gut.... Du sagst Du wirst höchstens ca. 2000 € einnehmen. Das ist zunächst mal ja nur Umsatz. Gewinn ist es ja erst, wenn alle Rechnungen, Verbindlichkeiten, Abschreibungen usw. abgezogen sind. Wenn Du es also hinkriegst, daß Du so viele oder mehr Ausgaben hast, wie Einnahmen, dann hast Du ja keinen Gewinn, sondern einen Verlust (den Du natürlich trotzdem beim FA angeben mußt, was natürlich plausibel sein muß, aber das geht ja aus der Einnahme- / Ausgabe Rechnung aus). Und so ein Büro zu Hause kostet ja schon einiges, so ein Rechner will abgeschrieben werden und und und.... am besten fragst Du dazu aber mal einen Steuerberater, die kennen sich am besten mit sowas aus und Du bist auf der sicheren Seite.

Ansonsten fällt mir noch ein, Dein Arbeitgeber des Vollzeit-Jobs sollte sein Einverständnis geben, daß Du nebenbei ein Gewerbe hast, sonst könnte er trouble machen, wenn er es irgendwann mal über Dritte erfährt.
 
ja das sage ich ihm schon

es ist auch nicht der selbe erwerb...also nix mit computer und so weiter also dürfte er kaum was dagegen haben...

ich habe jetzt mal an die finazabteilung geschrieben und hoffe das die mir helfen können

puh... das klingt alles ziemlich beamtenmäßig was du da erzählst ich glaub ich blick nicht ganz durch...
du meinst also dass es sich nicht lohnen würde oder?
ich möchte dieses gewerbe ja auch nur als hobby betreiben ...wenn eiun auftrag kommt isses gut und wenn nicht sollte es mich nicht in den ruin stürzen!... ?????
 
Wie dein Rechnungsbuch aussieht hängt von dir und den Händlern/Kunden ab, die du als gute Freunde bezeichnest. Und von deiner Fantasie.
Schmeißt den Post raus, wenn's zu offensichtlich ist.
 
Das ist halt so beamtenmäßig, schließlich sollen die Finanzbeamten ja auch durch Dein Gewerbe durchsteigen. :)

Und so eine Einnahme- / Ausgabe Rechnung (EAR) ist nix anderes als ein Zettel, mit einer zweispaltigen Tabelle. Auf der einen Seite (links) die Einnahmen und auf der anderen Seite (rechts) die Ausgaben. Unten wird zusammengerechnet, d.h. Summe der Einnahmen, Summe der Ausgaben und Differnenz, d.h. Einnahmengesamt - Ausgabengesamt. Und was am Ende rauskommt ist Dein Gewinn. Wenn Du alle Belege und Rechnungen sammelst, dann sollte so eine Tabelle schnell zu erstellen sein. Und wie gesagt, wenn Du keine Ausgaben hast, dann wird Dein Gewinn größer, der muß versteuert werden. Je mehr Ausgaben Du hast, desto weniger Steuern, das beste ist also, wenn Du Verlust machst (deswegen machen das auch die ganzen Pleitefirmen ;) ).

In der Steuererklärung mußt Du dann eben eine zusätzliche Anlage oder bestimmte Felder ausfüllen (keine Ahnung welche, ich renn lieber zum Steuerberater...), die EAR abgeben, die Belege, damit die das nachprüfen können und das sollte es gewesen sein. Aber wie gesagt schnapp Dir einen Steuerberater und quetsch ihn aus...
 
ok dank dir albu

... aber son steuerberater knöpft einem doch auch ziemlcih viel geld ab ..mmh? ich weiß nicht ob sich das bei son nem hobby-gewerbe lohnt!?
 
im grossen und ganzen

hat albu recht. alles, was du an zusätzlichen einnahmen aus selbständiger tätigkeit erwirtschaftest, musst du auch in deiner steuererklärung angeben. dafür gibt es die spalten einnahmen aus nichtselbständiger arbeit und aus selbständiger arbeit, aus landwirtschaftlichen betrieben etc. die erwirtschafteten gewinne unterfallen deiner einkommenssteuer.

soweit du mit der selbständigen tätigkeit keinen gewinn machst (lässt sich schon ganz gut steuern :))) sondern verluste, dann zahlts du auch weniger steuern auf deine einnahmen aus nichtselbständiger arbeit. du darfst es nur nicht so erscheinen lassen, dass es ein hobby ist, denn dann kann es passieren, dass die kosten nicht als betriebsausgaben anerkannt werden und die verluste nicht mehr zählen. dann wird das nachberechnet und könnte dich ganz schön ärgern.

fazit: wer sich nicht ein bissel damit auskennt, sollte den gang zu einem steuerberater nicht scheuen, es gibt auch nette und man sollte einfach mal fragen; umsonst ist aber auch eure arbeitszeit nicht, also gönnt auch den menschen ihr einkommen, sie leben davon:)))

oder aber man macht es mit charme *fg* (aber ist das umsonst??) ok, ich sag nix mehr *lach*

grüsse Lance
 
ich dank euch erstmal

ich wende mich jetzt mal an ein paar finanzbewanderte leute :)
frag auch mal beim arbeitsamt und so weiter..

besten dank!
 
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