Freispruch nach Hinrichtung...

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Meines Erachtens könnte man es auch in "Fun" posten, aber seht selbst:

Erstmals Freispruch nach Hinrichtung möglich

Ein DNA-Test soll in den USA die Unschuld eines Hingerichteten beweisen. Damit könnte zum ersten Mal seit Einführung der Todesstrafe ein US-Bürger freigesprochen werden, der vor 14 Jahren trotz Unschuldsbeteuerungen wegen Vergewaltigung und Mordes auf dem elektrischen Stuhl starb.

weiter in tagesthemen.de...




Entweder bin ich zu naiv oder dumm, dieses Vorgehen zu begreifen, und denke mir, weshalb nicht vor der Hinrichtung ausreichend recherchiert werden kann - oder die da drüben sind es...
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das Problem ist, dass vor 14 Jahren wo er hingerichtet wurde (und auch bei seiner Verurteilung, die sicherlich noch einige Jahre zuvor war), die DNA-Analyse noch nicht soweit war wie heute, bzw. bei seiner Verurteilung vllt. noch garnicht vorhanden war.

Der Sinn ist höchstens, dass die Angehörigen, nicht mehr "die Angehörigen eines Vergewaltigers und Mörders" sind, ansonsten ist es einfach eigendlich nur Humbug. Aber die Amis sind ja auch nicht für ihre Geistige Stärke bekannt ;)


mfg nwibs
 
Wenn Der Hingerichtete wirklich Freigesprochen wird gibt das den Todesstrafegegner eine ganz neue Grundlage. Ich bin generell nicht gegen die Todesstrafe, aber wenn er jetzt Freigesprochen wird sollte man wirklich mal überdenken ob die Todesstrafe nicht in manchen Fällen zu schnell angewendet wird. Und diese Diskussion wird danach sicher aufkommen.
 
Jepp, ich muss auch sagen, dass ich bei so manchem Straftatbestand auch in Deutschland für die Todesstrafe wäre.
Das die TS-Gegner dann wieder neuen Zündstoff hätten, das stimmt wohl, allerdings kann ich manchmal aber auch deren Gründe nicht so ganz nachvollziehen.

Nuja, angewendet wird die Todesstrafe nun ja nicht wirklich schnell (gab ja schon Fälle, wo der Verurteilte 20 Jahre und mehr gewartet hat), nur die Grundlage der Verhängung der Todesstrafe ist manchmal für mich nicht ganz nachvollziehbar. Was vllt. auch wünschenswert wäre, da die Vollstreckung ja nun doch recht lange auf sich warten läßt, neue Forensik-Methoden auf die alten Fälle nachträglich nochmals anzuwenden, um die Beweise erneut zu überprüfen.


mfg nwibs
 
nwibs schrieb:
Nuja, angewendet wird die Todesstrafe nun ja nicht wirklich schnell (gab ja schon Fälle, wo der Verurteilte 20 Jahre und mehr gewartet hat),...

Hm, also im Zusammenhang mit dem VOR der Klammer, sehe ich eigendlich keinen Hinweis, dass es gut ist, so lange zu warten und das wollte ich damit so auch nicht sagen.
Natürlich ist es, wenn Beweise neu gesichtet werden würden bei neuen Forensik-Methoden, nicht schlecht, wenn man so lange gewartet hat und dann frei kommt, aber ehrlich gesagt würde ich nicht gerne so lange auf die Todesstrafe warten wollen, wenn ich an der Stelle eines "Todeskandidaten" wäre.

Allerdings muss ich dazu aber auch sagen, dass jeder Tag auch ohne die Todesstrafe zu erwarten schlimm genug sind.


mfg nwibs
 
Also ich muss ja mal dazu kurz intervenieren-ich bin eigentlcih kein radikaler Gegner udn würde mir selber oft wünschen wnn man Nachrichtne schaut dasses die Todesstrafe gäbe-aber man muss immer mit eingestehen dass man nur in sagen wir mal 75% aller Fälle überhapt richtig sicher sein kann obs denn nun der echte Täter ist-also ich deke mal dass fürs erste eine Überarbeitung unseres Strafrechtes tun würde-im Moment bekommt man weniger Strafe-und um Himmels willen-es ist sowieso viel zu grausam-ein Kind erst vergewaltigt und dann ermordet als wenn man gleich den Mord begeht-im ersten Fall hzählt der Mord nämlich oft als affekttat-damit eigentlich aaußerhalb der Bewertung. Wenn es eine Todesstrafe gäbe und solche Leute aufgrund der vorhergehenden "mildernden"Vergewaltigung trotzdem mit dem Leben davonkämen-na dann lieber nicht
 
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