Frage an Fotoexperten

Mad Jack

New member
Frage an die "fotogenen" Menschen ;)

Hallo,

ich fotografiere eigentlich gerne zum spaß. es ist mehr ein hobby. von daher habe ich keine "profi" ausrüstung oder die große ahnung. Ich knips die Fotos nur mit meiner handy cam, diese 2 mega pixel cam aus dem K750i.

Ich wollte daher einfach mal in die runde fragen was ihr von den fotos haltet:



Ich danke euch jetzt schon mal für die Zeit die Ihr euch nehmt und bin für alles offen, Kritik, Verbesserung und sogar für vielleicht was lob :)

Liebe Grüße,

Maddi

PS: Natürlich können sich alle User äußern, nicht nur die User die fotografieren :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Was das persektivische Fotografieren angeht, wäre sicherlich noch mehr drin, ansonsten sind die Bilder für ne Handykamera sicherlich top... ;) :)
 
da ich relativ viel Fotografiere nehm ich die Bilder mal auseinander (ich selber mache bei meinen Bildern oft die selben "Fehler")

1 Rose: nicht wirklich scharf und die Blüte ist oben angeschnitten
2 Sonnenblume: Blatt links ist angeschnitten
3 Katze: unscharf und auch überall angeschnitten - obwohl das eigentlich nur am Ohr links stört, der Rest ist ok
4 Sonnenblume: zu viel drauf - rechts das Haus stört - vielleicht von einer anderen Seite & Perspektive fotografieren
5 Insekt: unscharf und der Flügel des Tiers überdeckt den Kopf.....
6 Insekt: auch unscharf (das haste vergrößert oder mit Digitalzoom aufgenommen, oder?)

Ich finde Bild 2 und 3 aber sehr gut - die anderen sagen mir gar nicht zu.
 
tjoah ich kann mich .holger da nur anschließen, was die kritik angeht
Bei der Sonnenblume ist zB auch noch das Gelb zugelaufen - also die oberen Blätter - da fehlt die sog. »Zeichnung«

- die Katze find ich auch ziemlich cool - liegt an der perspektive und an dem ignoranten Blick der Katz >^-^<

Aber generell - Naja - sind halt Handy-Fotos.
Wenn Du ernsthaft daran interessiert bist, schöne Fotos zu machen, kauf die (vorerst) eine kleine Digitalkamera - aber möglichst eine, die schon ein ganz guten Objektivdurchmesser hat (so ca 52-55 mm ... da werden die Farben auf jeden Fall kräftiger und echter) und einige manuelle Einstellmöglichkeiten (Blende, Belichtungszeit) (Beispiel FinePix S5600)

Du wirst merken, daß du dann auch schon ganz anders herangehst, um ein Foto zu machen. DANN kann man auch damit anfangen die Fotos ernsthaft zu kritisieren - weill dann hast du auch einen größeren Einfluß darauf, wie die Bilder letztendlich aussehen...
 
hm naja liegt glaub ich aber auch an dem was hinter der kamera steckt.

klar wie gesagt, ist kein profitool, aber ich mach fotos auch nur als hobby. ich hab ne kleine digicam, aber totaler reinfall, da ist selbst die handycam besser.

ich werde mir die tips zu herzen nehmen. es sollen keine wettbewerbsfotos werden, einfach nur ein paar schnappschüsse.

aber keine bange, ich werde jeglicher fotocommunity fernbleiben :)
 
Tjoah, wenn die die Quali reicht ^^

@ Digicam: Naja, für unter 200€ bekomtm man eigentlich nur Handycam-äquivalente =)
 
seufz ich seh schon :(

ne ich hab leider schon ein teures hobby (modellport), ne kamera für 400 oder sonst was, das geht leider nicht

naja streichen wir das hobby :(
 
vorläufig ja. naja lassen wir das

wenn man es nicht kann, dann soll man es lassen
 
Zuletzt bearbeitet:
DAS meinte ich nun nicht, daß du es nicht kannst - weil eben DAS kann man nur beurteilen, wenn man auch einigermaßen taugliches Handwerkszeug hat.

Okay, ein guter Maler kann auch mit einem schlechten Pinsel malen - und eine superkrasse 14MP-dSLR macht auch keine Superbilder von allein - trotzdem haben handy-kameras nicht wirklich was mit Fotografie zu tun - meine Meinung...
 
ich muss zuegeben, ich habe nie wirklich auf solche dinge geachtet wie perspektive, oder kaum.
es nützt kein gutes werkzeug was, wenn der handwerker damit nicht umgehen kann.

nein eine handycam ist keine digicam. aber ich denke es ist noch mehr drin, es fehlt nur an übung und etwas geschick. für ein paar schnappschüsse reicht das.

habe eigentlich nie vor das professionell zu machen, oder geld damit zu machen. ich mach das wirklich nur aus spaß, und ich leider nicht die mittel hab "feinwerkzeug" zu kaufen, bleibt mir nichts übrig als den kopf hoch zu nehmen und das beste draus zu machen mit dem was ich habe.

PS: habe neben euren tipps eine lektüre gefunden, von martin parr, (sagt sicherlich nicht jedem was). martin parr ist bekannt für die außergewöhnliche darstellung von gewöhnlichen bildern.

einer seiner regeln ist:

Martin Parr schrieb:
Brechen Sie die Regeln, Viele Leute werden Ihnen erzählen, wie man großartige Bilder macht, aber nur Sie können die Welt fotografieren, wie Sie sie sehen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Anblick und erinnern Sie daran, daß Regeln da sind um gebrochen zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

wollte mich in dem Fall eigentlich zurückhalten, weil ich eigentlich nichts anderes gesagt hätte, als im Zitat von Mad Jack gesagt wird. Und das wäre vielleicht etwas zu OT gewesen wie ich fand.

Fotos kann man nicht bewerten oder Kritisieren.
Sie sind ein Abbild von dem Moment, wie der Fotograf ihn gesehen hat und jeder sieht eben _den_ Moment anders.

Ich finde das Du Talent hast Mad Jack, was Du daraus machst, ist Dir überlassen.

Und Verzeihung, wenn ich jetzt jemanden angreife, aber wer ein Bild auf An- und Abschnitt und mit welcher Kamera es gemacht wurde reduziert, bleibt wohl möglich auf einer Stufe stehen.
Bestes Beispiel ist die Fotocommunity. Dort gibt es Technik-Freaks, die zwar technisch einwandfreie Bilder haben, aber leider keine Bilder mit Seele. Und es gibt dort Leute, die mit einfachsten mitteln Bildern Leben einhauchen und dies auch spürt beim Betrachten.

Photographie besitzt ein so breitgefächertes Spektrum, dass es gerade zu vermessen erscheint, bestimmend zu sagen, was Photographie ist und was nicht.

Photographie bewegt sich in einem Zwiespalt zwischen Zweck und Kunst.

Ja und Kunst ist für mich ein Begriff, welcher Dinge aufwertet, die ohne die Fantasie des Menschen, im übertragenen Sinne nur wertlose Dinge wären. Man könnte somit sagen, dass die Prämisse darin besteht, Massen für etwas zu begeistern, sie teilhaben zu lassen an den Fantasien die man selbst hat und somit eine Bedeutsamkeit schafft, welche dem geschaffenen Prädikat Kunst gerecht wird.

Genauso ist aber für mich Kunst auch ein Virus, der, wenn er ein bestimmtes Schaffensgebiet infiziert hat, andere infiziert, die dieses Gebiet plötzlich in einem anderen Rahmen sehen und zwangläufig auch unreal bewerten können. Das wäre ungefähr so, als würde ich mit Hilfe eines ethisch vertretbaren Wertekontexts suggestiv vermitteln wollen, Blei sei Gold.

Geschmack und Meinung ist nun mal Massenware, die sich aber immer an dem Status der Alleinstellung bedient.


Nun ja, wie gesagt, ich sehe es für unnötig an, Fotos zu kritisieren.
Entweder entspricht es meiner Auffassung oder eben nicht.

Grüße Robert
 
Na da kann ich dem robert nicht ganz zustimmen …

Ich denke schon, daß die Wahl des Stilmittels entscheident ist — und eben dieses sollte man bewußt einsetzen. Bei MadJack's Bildern sehe ich die Wahl des Stilmittels "HandyCam" für ungeeignet. Wenn man eine Sonnenblume in ihrer Schönheit einfangen möchte, dann reicht die Qualität dieser Kamera nicht — ander zB bei der Katze, das hat etwas von Situationsfotografie — aber auch hier gilt: wenn man weiß, was Situationsfotografie ansprechend und "realistisch" macht, geht man halt anders an die Sache heran.

Knipsen ist für mich keine Fotografie - auch keine Kunst - es Sei denn, die Bilder fügen sich zu einem Gesamtwerk oder werden mit einem bestimmten Hintergedanken (außer dem des Knipsens) gemacht.

Photographie besitzt ein so breitgefächertes Spektrum, dass es gerade zu vermessen erscheint, bestimmend zu sagen, was Photographie ist und was nicht.

Naja - kommt halt darauf an, wie man Fotografie definiert, ob als reinen physikalischen oder als bewußte Vorgang des dokumentierens eines Augenblicks, einer Szene etc. ...
Ja und Kunst ist für mich ein Begriff, welcher Dinge aufwertet, die ohne die Fantasie des Menschen, im übertragenen Sinne nur wertlose Dinge wären

und ich denke, daß es vermessen wäre, den Kunstbergiff klären zu wollen =) denn dazu sind wir alle hier nicht in der Lage :D aber wenn es für DICH so ist ... naja - is ja deine Meining, kann dir niemand nehmen =)
 
Hi Mad,

De Katze hat was da auf dem runden Kopfsteinpflaster. Der Beschnitt gefällt mir grad, gut geblickt.
Klaro, mit ner 2 egapixel Kamera wird vieles schnell unscharf und rot ist sowieso eine Problemfarbe.

Die Sonnenblume gefällt mir ebenfalls, hab fast ein gleiches Foto, wo auch die Sonne von hinten draufscheint.


Mit deiner Cam eine Libelle oder ein anderes Insekt so gut draufzukriegen wie man es sich meist selbst wünscht ist äusserst schwer. Das erfordert schon ganz ideale Lichtverhältnisse und meist wirds doch verschwommen.

Ich finde auf jeden Fall solltest du positiv ans Fotografieren rangehen und nicht unbedingt an der Cam Qualität messen. Das schwierigste ist, nen guten Blick zu haben, für Formen, Bildaufteilung und Perspektiven und das kann man mit jeder Kamera machen.

Nimm sie einfach überall hin mit und probier alles aus. Die Wirkung von der Lichteinwirkung und den Einstellungsmöglichkeiten wird dir erst nach und nach klar werden
1. Macht das Spaß und 2. trainiert es den Blick.
 
Zurück
Oben