Albu
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Ein Raum voller verrückter Nerds spielt seit Freitag Nacht das wohl langweiligste Spiel der Welt: Desert Bus. Erfunden und entwickelt von zwei (hier) unbekannten Magiern, die offenbar überm Teich sehr bekannt sind. Ziel des Spiels ist es mit einen Bus von Tuscon, Arizona nach Las Vegas, Nevada zu fahren. In Echtzeit. Mit 45 Meilen die Stunde dauert eine Tour genau 8 Stunden. Die Strecke ist schnurstracks durch die Wüste gelegt, hat keine Kurven, keinen Gegenverkehr, nix. Außer ein paar vereinzelten Steppenläufern und einem Käfer, der bei Meile 333 auf die Scheibe knallt, bietet das Spiel Null Unterhaltung. Erreicht man sein Ziel in Las Vegas erhält der Spieler genau einen Punkt und die Option wieder zurückzufahren - für den nächsten Punkt.
Und damit der Spieler nicht einfach den Beschleunigungs-Knopf festtackert, lenkt der Bus stetig leicht nach rechts. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass ein Abkommen von der Strasse (rechts oder links) oder ein Halt zum sofortigen Defekt des Busses führt, und dieser zur letzten Station zurückgeschleppt werden muss, wo der Fahrer seine Tour, nach erfolgter Reparatur, wieder aufnehmen kann. All das passiert natürlich in Echtzeit, obwohl der Abschleppwagen schneller fahren kann (dafür kann man ihn nicht steuern).
Der Grund für diese Tortur und dem ganzen Game-Marathon liegt im Sammeln von Spenden für eine Organisation namens Child's Play. Die Truppe ist dabei schon im zweiten Jahr und sie haben derzeit über 52000$ eingenommen, mehr als doppelt soviel, wie letztes Jahr. Der Haken bei der Sache: Je mehr die Leute spenden, desto länger müssen die Fahrer spielen. Was sie aber nicht davon abhält für Spenden die Wünsche und Anfragen der Chatteilnehmer zu erfüllen, welche dann sofort nach Spendeneingang live erfüllt werden.
Das Ganze wird live im Internet übertragen, sowohl der Fahrer und sein Supportteam, als auch der Spielbildschirm. Daneben gibt es einen IRC-Chat.
Die Jungs sitzen in Canada, also ein Englisch-Wörterbuch mitbringen.
Zu finden auf: Desert Bus for Hope
Und damit der Spieler nicht einfach den Beschleunigungs-Knopf festtackert, lenkt der Bus stetig leicht nach rechts. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass ein Abkommen von der Strasse (rechts oder links) oder ein Halt zum sofortigen Defekt des Busses führt, und dieser zur letzten Station zurückgeschleppt werden muss, wo der Fahrer seine Tour, nach erfolgter Reparatur, wieder aufnehmen kann. All das passiert natürlich in Echtzeit, obwohl der Abschleppwagen schneller fahren kann (dafür kann man ihn nicht steuern).
Der Grund für diese Tortur und dem ganzen Game-Marathon liegt im Sammeln von Spenden für eine Organisation namens Child's Play. Die Truppe ist dabei schon im zweiten Jahr und sie haben derzeit über 52000$ eingenommen, mehr als doppelt soviel, wie letztes Jahr. Der Haken bei der Sache: Je mehr die Leute spenden, desto länger müssen die Fahrer spielen. Was sie aber nicht davon abhält für Spenden die Wünsche und Anfragen der Chatteilnehmer zu erfüllen, welche dann sofort nach Spendeneingang live erfüllt werden.
Das Ganze wird live im Internet übertragen, sowohl der Fahrer und sein Supportteam, als auch der Spielbildschirm. Daneben gibt es einen IRC-Chat.
Die Jungs sitzen in Canada, also ein Englisch-Wörterbuch mitbringen.
Zu finden auf: Desert Bus for Hope
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