das liebe geld

sanchez

Lounge-Member
das wurde wahrscheinlich schon mal gefragt, also bitte nicht hauen, weil ich jetzt nochmal das Thema anspreche...Hab auch gesucht, aber nicht das gefunden was ich gesucht habe...

Also ich bin hier fast am verzweifeln...da hat man sich in jahrelanger Arbeit angeeigent ein paar Seiten zu bauen und kann so ziemlich jedes Problem auf einer Webseite beheben und kann sicherich Seiten erstellen, die sich ziemlich von den Editor-Krams wie Netfusion oder so... unterscheidet (ich denke ihr wisst was ich meine).

Nun bin ich ein kleiner armer Student und versuche mir hier ein wenig Geld mit dem Erstellen von webseiten zu verdienen...nur was kann man dann von den Kunden verlagen...?
Da hat man dann mühevoll über irgendwelche Bekannten von Bekannten eine Firma gefunden, die was brauchen könnte. Aber wenn man denen nach ihrern ganzen Forderungen einen realistischen Preis sagt, dann sagen die das ist viel zu viel, das könnte man nie bezahlen...was nun tun?

Meine Frage jetzt...
Kennt einer von euch diese Situation? und wie kommt ihr an richtige Kunden? und was habt ihr so für eure Seiten bekommen?
 
Hi sanchez!
http://forum.jswelt.de/showthread.php?s=&threadid=4345&highlight=homepage

Ich denk mal, die Preise kannst Du 1 : 1 in Euro übernehmen!

"Unser Verein hat ja gar kein Geld, eine homepage können wir uns nicht leisten, hätten aber gerne eine!", sowas bin ich schon gefragt wurden. Manchmal sage ich dann trotzdem ja: erstens machts mir Spaß, zweitens kann ich das nicht, aber es darf dann auch niemand Ansprüche stellen, drittens kann ich dann auch so ziemlich alles machen, was ich will und muß mich nicht an Vorlagen halten.
Sowas macht viel mehr Spaß, wenn man nicht drauf angewiesen ist und es nur hobbymäßig betreibt. Gewerblich gehts nur, wenn Steuern, Sozialbeiträge (Rente, Krankenkasse, ... ) Unkosten, ... gedeckt sind und noch genügend übrig bleibt. Der homepagebaukünstler ist nicht so wichtig, da kann man auch Studenten nehmen und schlecht bezahlen, viel wichtiger ist Marketing, Werbung, Verkaufstalent, ... .

lg joachim
 
ja, den link hab ich auch schon entdeckt, aber da steht nicht wirklich bei wieviel die für seiten nehemne, die die erstellt haben...naja was du geschrieben hast, das ist sicherlich richtig...stimme ich dir zu.
Bei mir ist es so, das ich alles alleine mache und einen gewerbeschein habe, aber rente oder krankenkasse ist bei mir auch nicht...
das ich nicht so viel verlangen kann wie ne Agentur mit 10 Leuten, die an einer Seite arbeiten kann ich mir auch denken, aber bei denen ist eine Seite ja mal eben 5000€ wert und manchmal fangen andere firmen bei mir schon bei ein paar hundert euro an zu stöhnen...mein problem ist wieviel weniger kann ich verlangen für seiten...z.b. ne seite mit 6 unterpunkten nem ansprechenden layout und nem content management system und von mir aus noch ein gästebuch...nur mal so als beispiel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi sanchez!

Um wieviel sind denn Deine Seiten schlechter als die Seiten der 10 Mann Agenturen?
Ich glaub, Du gehst den falschen Weg. Verlange doch einfach mal das dreifache Deines normalen Preises, Du kannst ja immer noch 20% Rabatt geben! Schließlich hast Du ja auch eine 5 Mann Firma, (auch in vielen "großen" Firmen zählen Mutter, die drei Geschwister, Ehefrau, Steuerberater, Putzfrau, ... mit, selbstverständlich mit provorma Halbtagsarbeitsvertrag.) Selbstverständlich braucht der Geschäftsführer Sanchez dann auch passende Visitenkarten, Briefpapier, Firmen(leih)wagen, ...

Die Baufirma, in der ich arbeite, nahm jede Arbeit an. Sie machte großen Verlust! Danach entschloß man sich, nur noch arbeiten anzunehmen, die hohen Gewinn versprechen. Seitdem gehts ihr wieder gut.

Sanchez, frag doch mal die "Firmaleute" hier mit ner privaten Nachricht nach Ihren Preisen. Ich nehm an, daß Dir viele gerne konkretere Auskunft geben, aber halt nicht in einem offenen Forum.
Hier findest Du einige Adressen:
http://forum.jswelt.de/showthread.php?s=&threadid=9865&highlight=was+macht+ihr

lg joachim
 
jo, ich denke du hast recht...ich sollte einfach mal richtige Preise verlangen und dann evtl. noch runter gehen...
Schlechter als große Firmen bin ich im übrigen nicht...

Naja, also als Antwort reichen mir natürlich auch pm's...ich brauch halt nur mal nen Überblick...
 
allerdings mußt Du wahrscheinlich alle Leute einzeln anschreiben. Sonst denkt jeder, dem Sanchez werden ja genug andere schreiben, da brauch ich nicht mehr, und Du erfährst garnichts.

lg joachim
 
Wie kommt man an Aufträge?
i.d.R. über jemanden, der jemand kennt, der jemand kennt, der von seinem Bekannten gefragt wurde, ob er ned jemanden kennt.
Funktioniert immer noch am besten.
Bei Pitches mitmachen als Einzelkämpfer ist kostenintensiv und bringt ned besonders viel, selbst wenn man preislich gegenüber den anderen als Schnäppchen erscheint.

Wichtig ist auf jeden Fall, daß man was zusätzlich bieten hat. Mit Webdesign gewinnt man keinen Blumentopf, Gästebuch ist ein Allerweltsfeature, CMS hat auch jede Agentur, die was auf sich hält. Wobei ein CMS schon ein Schritt in die richtige Richtung ist, allerdings ist es aber auch so, daß es keinerlei Standards gibt, was ein CMS angeht. Wie gesagt jede Agentur kocht ihr eigenes Süppchen, also kann man bei einem Agenturwechsel auch gleich das CMS Austauschen -> zusätzliche Kosten für den Kunden.

Außerdem kann man schon bei der Erstellung des Angebotes Punkte sammeln, wenn man das Projekt 1. möglichst detailiert beschreibt und 2. ganz offen mit dem Kunden redet und ihm die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen zeigt und vor allem ihm 3. das anbietet, was er haben will, in einer sinnvollen Konstellation (keine Features die er nicht braucht, ihn aber Geld kosten; Features aufführen, die er entweder kostenlos dazubekommt oder die zwar was kosten, aber die ihm echten Nutzen bringen). Bei der Aufstellung der Kosten im Angebot am besten so detailiert wie möglich aufschlüsseln (es sei denn es ist von vorneherein klar, daß er ein Fixpreis Angebot haben will), dann kann er sich ein Bild davon machen, wo welche Kosten erzeugt werden.

Womit wir bei den Preisen sind....
Preise sind so eine Sache. Ist man zu billig, dann macht man sich unglaubwürdig (was nix kostet, das kann auch nix taugen; gepaart mit Studentenkopp), ist man zu teuer, dann gehen die Kunden zum billigeren Anbieter.
Außerdem kann es von Kunde zu Kunde unterschiedlich sein, was für ihn ein Schnäppchen ist, und was zu teuer ist. Der Bäckermeister von nebenan wird bei einem Stundensatz ab 50 EUR zucken, während große Firmen das als Einstiegspreis oder Schnäppchen ansehen. Es kommt auch immer darauf an, ob derjenige schon andere Angebote eingeholt hat. Wenn der z.B. Bäcker sich schon ein Angebot einer lokal einschlägig bekannten Agentur eingeholt hat, dann ist er schon auf die Preise "eingenordet" und hat eine Vergleichsmöglichkeit. Dann sieht er Deine Preise schon in einem anderen Licht.
Außerdem sollte man abklopfen, ob der Kunde nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung hat, wenn man dann ein Angebot ins "Blaue" macht, könnte es das Budget sprengen. Wenn man es kennt, dann kann man sein Angebot darauf zuschneiden und schon selbst die Funktionalitäten so beschneiden, daß es noch rentabel ist. Wenn er dann mehr haben will muß man entscheiden, ob man es ihm noch als "Bonus" mitgibt, oder ob er es zusätzlich beauftragen muß.
 
Ich gebe Albu da völlig recht.

Meiner Erfahrung nach ist es das sinnvollste erstmal zu sondieren, was der Kunde wirklich will und wieviel er bereit ist auszugeben. Das geht nur im persönlichen Gespräch. Da bekommt man einen Eindruck vom Kunden und umgekehrt, was nicht unerheblich ist.
Wichtig ist dem Kunden von vornherein reinen Wein einzuschenken. Er muss alle eventuellen Kosten kennen, auch die, die er im Moment gar nicht haben will. Denn erfahrungsgemäß ändert sich das im Verlaufe des Projektes. Und da sollte es keine unliebsamen Überraschungen geben.
Du solltest auch auf jeden Fall schriftlich niederlegen, was mit dem Kunden vereinbart worden ist. Ansonsten kommt er an und meint "Ich dachte das wäre bei dem Preis mit drin. Sie haben doch gesagt...."
Zeige dem Kunden Beispiele, an denen er sich orientieren kann. Du weißt ja selber, wie aufwändig eine Programmierung werden kann. Aufgrund des Kundenwunsches kannst Du dann den Preis festlegen. Eine Site bei der Du tausende von Zeilen Code entwickeln mußt, kann nicht so billig sein wie eine 08/15-Site.

Wenn Du sondiert hast, kannst Du mich gerne anmailen. Dann telefonieren wir und ich sage Dir was wir bei den entspechenden Anforderungen nehmen würden.

Gruß

Manitou
 
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