ProSieben hielt es vorhin für nötig, eine Frau zu zeigen, die einen Weinkrampf bekam (sie war Augenzeugin und stieg aus einem anderen Zug). Das ist der Journalismus, wie er heute praktiziert wird.
Muss es sein, dass man z.B. Bilder fünfmal zeigt und dann noch in Zeitlupe, damit man alles schön sieht?
Mir reicht es, wenn man sagt: "199 Menschen in Madrid bei Anschlag gestorben."
Die Bilder muss ich nicht so oft sehen... Und man sollte es lassen, so offen über die Täter zu spekulieren, wenn man keine Anhaltspunkte hat. Besonders Schily hat mich aufgeregt... So nach dem Motto: "Es war die ETA - wir sind sicher, denn die kommen nicht nach Deutschland."
RTL ist da immer Spitzenreiter in der Blutberichterstattung...