8,562 Mio. Arbeitslose !!!

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Eine Misere! Eine Schande! Eine Katastrophe! Und zu alle dem will der Staat diese Schande nicht einmal zugeben. Bei der BA am Mittwoch gab Wirtschaftsminister Clement gerade einmal 5,037 Mio. Arbeitslose zu. Eine Schande.

1) 5,037 Mio. Arbeitlose: offiziell gemeldet.
2) 1,625 Mio. Arbeitslose: verdeckte Arbeitslose (wie ABM, Weiterbildung, Ruhestand ect.)
3) 1,9 Mio. Arbeitslose: Joblose, die sich nicht im Arbeitsamt melden.

Warum wird Kategorie 1) und 2) nicht angegeben? Kann man diese Menschen etwa nicht „Arbeitslos“ nennen? Oder bekommen wir bei solch einer Zahl ärger mit der EU? Oder ist es unseren Spitzen einfach nur peinlich? Wieso dürfen wir nicht die wahre Zahl aus den Mündern der großen Politikern hören? Weil es uns beunruhigen würde? Was ist nur los mit dem deutschen Staat? Waren wir nicht einst eine stolze und aufstrebende Wirtschaftsmacht?
 
da hast du recht, eine schande was hier passiert!
aber schönung der statistiken ist doch gang und gebe, das ist nur eine von vielen...

Waren wir nicht einst eine stolze und aufstrebende Wirtschaftsmacht?
wann waren wir das ?
90er, als der osten ausgelutscht wurde(und der westen sich damit selber geschadet hat) oder in den 80ern wo's schon bergab ging?

rechne dir mal aus wieviel leute eigentlich geld in den staat zahlen ;)
kinder und rentner kannst du schonmal raus nehmen.
beamte kannst du teilweise rausnehmen.
dann die arbeitslosen (die du schon berechnet hast)
sind bei punkt 3 schon die frauen im kinderjahr und kranke dabei?
was ist mit den leuten die im ausland ihre sozialhilfe empfangen? (ja, das gibts auch und das lohnt sich!)
wenn du das ergebnis hast, bist du dir dann sicher das dieses dann das richtige ergebnis ist?

da fällt mir ein gespräch meines bruder mit nem westdeutschen bürger ein, was er mir letztens schilderte...
w: wir haben 14% arbeitslose!
bruder: was du dich aufregst, bei uns sinds 23%!
w: is ja auch osten...

ich ärger mich nichtmehr, ich freu mich darauf das sich der westen an den osten angleicht :D
erst wenn es soweit ist wird vielleicht etwas passieren. also in 3 bis 5 jahren.

achja, so mancher weiß gar nicht das ossis auch nen solidaritätsbeitrag zahlen *rofl*
 
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Leute, regt euch doch nicht auf.
Verstehe die Jammerei nicht.
Es geht doch aufwärts.
Clements betet es uns doch jeden Tag vor... :mad:
 
Glaube nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

Ansonsten kann man sich entweder hinsetzen und rumheulen, dass Vater Staat einem gefälligst einen Job besorgen soll, oder sich hinsetzen und was tun. Aber nein, dazu ist man ja zu verwöhnt. Da werden lieber SEP[1] Felder aufgebaut und das letzte Geld am Stammtisch aufn Kopp gekloppt, wo kräftig über die unfähige $höhere Instanz hergezogen wird.

Wenn der Bundes-Schröder und seine Mannen was von einem Ruck erzählen, der durch D-Land gehen muss, dann heißt das nicht, es kommt ein neues Gesetz und alles wird gut, sondern jeden einzelnen und seine Einstellung. Willkommen in der Geiz-ist-geil-Gesellschaft!


[1] Somebody-Else's-Problem - Douglas Adams - Hitchhikers Guide to the Galaxy - Life, The Universe and Everything
 
Das Problem in Deutschland ist, dass viele Arbeitslose von der Stütze besser leben könen, als wenn Sie in einem einfachen Job arbeiten gehen. Solange dieser Zustand besteht, hat es doch keine Not, selber irgendwie die Initiative zum Überleben zu ergreifen. Dazu ist unser (a)soziales Netz noch zu fest. Das "(a)" steht für den Blickwinkel der Leute, die Arbeiten, Steuern zahlen und die 8,5 Mio mit durchfüttern!

In Neapel ist das Chaos seit über 30 Jahren perfekt, dort wären etwa 40% arbeitslos. Da es dort aber kaum Unterstützung vom Staat gibt, helfen sich die Leute selber, kleine Dienstleister, Verkäufer, usw. Viele arbeiten geduldet schwarz, aber so kosten sie wenigstens den Staat kein Geld, anders wäre es dort nicht machbar.

In den USA stehen Leute an der Kreuzung und waschen Autoscheiben oder packen Kunden im Supermarkt den Einkauf ein. Bei uns ist sich dazu fast jeder noch zu fein, aber ein Blick dorthin ist ein Blick in unsere Zukunft!
 
Naja, die letzten beiden Ansichten sind wohl etwas zu einfach gehalten...
Prinzipiell ist da viel Wahrheit drin,
aber irgendwoher sollten die Jobs ja auch kommen.
Gegen Billiglohnländer können wir hier nicht mithalten.
Die Wirtschaft glänzt mit immer höheren Gewinnen und gleichzeitig werden immer mehr Menschen entlassen.
Bei Entlassungen brechen die Aktionäre in Beifall aus. Pervers.
Dann sagen unsere Politiker, wir (die Deutschen) müssen uns eben einfach auf 'unsere' Stärken besinnen.
Innovation und Forschung.
Aber spätestens seit Pisa wissen wir, das dass irgendwie ein Witz ist.
Wenn immer weniger in die Bildung gesteckt wird, woher sollen dann die Düsentriebs kommen?

Und irgendwie sträuben sich mir die Nackenhaare,
wenn hier über derartige Dinge diskutiert wird...
 
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Albu schrieb:
Wenn der Bundes-Schröder und seine Mannen was von einem Ruck erzählen, der durch D-Land gehen muss, dann heißt das nicht, es kommt ein neues Gesetz und alles wird gut, sondern jeden einzelnen und seine Einstellung. Willkommen in der Geiz-ist-geil-Gesellschaft!

Generell bin ich es leid, von allen Seiten gejammer über das miserable Deutschland zu hören. Immerhin gehören wir noch immer zu den stärksten Industriestaaten der Welt (Bsp.: Exportweltmeister). Wenn aber die Schröder-Qlique von einem Ruck redet, bekomme ich ein komisches Gefühl im Magen. Denn war es nicht Schröder bei Amtsbeginn, der von weniger als 3,5 Mio. Arbeitslosen sprach? War dies nicht das große Ziel? War dies nicht mitunter ein Grund, weshalb soviele auf Schröder gesetzt haben? Die Lage erinnert mich fatal an die 1930-Jahre. Aberich höre an dieser Stelle auf, denn es artet sich wieder in gejammer aus. Und ich habe keinen Grund zu jammern...
 
Ein möglicher Anfang ist es zu investieren und die eigene Arbeit nicht zu verschenken, aber wer kann sich das schon leisten.
 
bine schrieb:
Ein möglicher Anfang ist es zu investieren und die eigene Arbeit nicht zu verschenken, aber wer kann sich das schon leisten.


Naja, ich sehe jeden Tag in meinem Betrieb wie Menschen aufsteigen, nur weil der Abteilungsleiter bzw. Prokuristen bestimmte Favoriten hat. Und gleichzeitig sehe ich, wie sich fleißige Mitarbeiter wegen Meinungsverschiedenheiten mit eben diesen Abteilungsleitern auf einmal Arbeitslose nennen dürfen.

Es ist Schade, aber laut meiner Erfahrung kann hier nicht mehr von Arbeitsplatz verschenken, sondern von verlieren die Rede sein...
 
wenn man den bürger mal entlaßten würde und nicht ständig irgendwo durch immer mehr gesetze
den ein oder anderen mehr und wieder andere weniger zur kasse beten würde währe uns schon gut geholfen.
ein gesetztes abbau muß her, das macht man aber nicht, weil, man sägt ja nicht am eigenen stuhl und somit
werden erstmal andere aufwändige lösungen gesucht um zu beruhigen bzw zu verwirren.
solange noch geld für solche dinge da ist wird sich nichts ändern. und es ist noch genug da, das ist das problem. mit dem geld was der staat zur verfügung hat dürften wir normalerweise keine probleme haben.
deswegen sind wir ja eigentlich "ein gesundes land" im vergleich zu anderen.
nur, wenn mal die moral, das pflichtbewußtsein, der ergeiz und die ideen unsere politiker besser wären und sie sich mal wieder selbst informieren würden und nicht sog. "wirtschaftsexperten" zu sich ziehen würden und die dann mit dem beauftragt was sie selbst eigentlich erledigen sollten, und das dann eben mal unser geld kostet...
den wirtschaftsexperten ist es am ende eh egal weil der auftrag "mehr geld" lautet und es sie slebst am wenigsten betrifft.
neue ideen wurden schon immer blockiert, leute die revolutionär erschienen wurden unterdrückt, wer nicht mitschwimmt geht unter (wird untergegangen), so sieht (nicht nur) der bundestag aus.

ich hab sogar nix dagegen wenn hier und da ne million "verschoben" wird, das ist gang und gebe bei solchen positionen aber dann soll man es doch wenigstens so wirtschaftlich machen das auch immerwieder glückliche menschen die millionen einzahlen.
 
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