1,4 Mio Euro Strafe für mp3 Sammlung

Wenn man die Strafe in Relation zur Höhe des Schadens setzt, ist das sicher angemessen, aber diese Summe wird der eh nicht bezahlen können. Da frag ich mich in welche Relation die Strafhöhe gesetzt werden sollte um Wirkung zu zeigen. Denn, wenn der Bestrafte die für ihn schmerzhafte Summe auch wirklich erbringen könnte, wäre das wohl eher eine Strafe für ihn.
 
Wenn man die Strafe in Relation zur Höhe des Schadens setzt

ich sehe da keine Relation. 2000 mp3s und dafür 1,4 Mio?
Das sind 700 Euro pro Lied, finde ich ein wenig happig. Gut da kamen noch ein paar Programme und nen Haufen Videoclips dazu (sind mit Videoclips Musikvideos gemeint?)
Aber viel ist es immer noch.
 
@Zeitgeist das ist aber kein kleiner "hey ich hab mir ein Lied runtergeladen, das ich toll finde" Typ sondern der hat damit Geld verdient. Find ich dann schon angemessen. Man hätte ihn lieber für 3 Jahre in Knast packen sollen, wäre vielleicht für ihn besser gewesen weil er die 1,4 Mio eh nie zahlen kann, aber das kostet wieder dem Staat Geld....
 
dann wars kein Diskjockey sondern ein musicfilejockey :)
und wer da commercials abspielt ist selbst dran schuld *lol*
 
@Zeitgeist das ist aber kein kleiner "hey ich hab mir ein Lied runtergeladen, das ich toll finde" Typ sondern der hat damit Geld verdient.

Macht vom entstandenen Schaden aber keinen Unterschied oder?
Ich finde die Strafen fallen eindeutig zu hoch aus. Wenn ich das ins Verhältnis zu Strafen setzte, die wegen Körperverletzungen, Vergewaltigungen etc verhängt werden, finde ich stimmt das Mass nicht mehr.
Der arme Plattenboss der jetzt noch nen Jahr länger auf seinen neuen Privatjet warten muss, tut mir ja auch leid. Klar hängt da mehr mit ran, aber das tut niemanden weh.
 
@ZeitGeist
da gibts ein wort das erklärt alles. es fängt mit k an ;)
wo gibts denn noch gerechte strafen wenn geld eine rolle spielt?
 
Ein bisschen überdimmensioniert ist das wohl schon. Kann er eh nie bezahlen. Weiß nicht wie das in Rom ist, aber in Doitchland deckt die Haftpflicht so was nicht, weil vorsätzlich. Der Mnn hat also bis an sein Lebensende was davon.
Die spinnen, die Römer.
 
Sieht für mich so aus, als meinte der Staat wieder einmal, er bräuchte einen Medienknüller, um Raubkopierern und Filesharern etwas Angst einzujagen. Und deshalb finde ich diesen Ansatz grundsätzlich falsch (da es meiner Ansicht nach an dieser These keinen Zweifel gibt) unwillkürlich einen von sehr sehr vielen Raubkopierern aus der Menge zu fischen, und ihm eine untragbare Strafe zur Last zu legen.

Bewirkt zwar einen Angsteffekt, zerstört allerdings eine Existenz.
 
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