[DISKUSSION] Vorgehensweise bei Penetrationstests

Ich würde schon länger mal gerne bei meinem eigenen Server eine DDos-Attacke ausprobieren und schauen, wie viel er standhält. Aber da dieser gehostet wird, darf man das selbstverständlich nicht...
 
Julian, in Absprache mit dem Providersupport ist soetwas normalerweise kein Problem. Kleinere simulierte Angriffe hab ich auch schon gemacht. Wenn man es dem Support ankündigt ist das nach meiner Erfahrung in Ordnung.
 
in Absprache mit dem Providersupport ist soetwas normalerweise kein Problem. Wenn man es dem Support ankündigt ist das nach meiner Erfahrung in Ordnung.
Tatsächlich? Weil nicht dass man dann deren ganzen Server lahm legt... Naja, danke für den Tipp, dann frag ich doch einfach mal nach!
 
Hallo miteinander,

ich habe mir das veraltete PDF (aus 2008) aufmerksam angelesen - und bin ein wenig enttäuscht, da ich das Muster kenne (aus einem anderen Bereich der Welt). Aber ganz von vorn ... und vorweg: Die Herkunft dieses PDF mit direktem Link dort ist mir etwas unheimlich. Mir ist ein Fall aus Frankreich bekannt, wo jemand verhaftet wurde, der ein Bundesdokument via Internet fand (Google) und herunterlud. Der bekam Knast. Ohne hier jetzt einen Streit vom Zaun zu brechen, ob ein Betrachten im Browser einen Download darstellt - immer schöööön vorsichtig!

So, reden wir über Tests, Hacks, Penetration (da dachte ich erst an eine US-Flughafen-Einreise-Untersuchung-beim-Zoll aufgrund URL ... lach! Als Mik schrieb, dass er das "interessant" findet und mal versuchen würde, lachte ich noch mehr ... :D) und das, was in dem PDF steht.

Ich kürze es deutlich ab: Es ist der gleiche Denkfehler wie bei Bauplänen für AKW! Sehr gern erinnere ich an Fukushima, wo der Betreiber auch sagte (auch nachweislich), dass das Modell gegen jede Art von Gewalt getestet wurde - das Malör entstand durch humanoide Fehlentscheidungen und den Umstand, dass es zeitgleich auftrat. Demnach also bei diesem PDF von "ich mache meinen Test der Reihe nach" auszugehen, ist bereits als heikel einzustufen! Mein Lieblingsbeispiel eine Firma zu infiltrieren ...

"social engineering" trifft "autobootloader" mit "passiver Aktivierung" - also nicht nur "one-by-one", sondern Eigendynamik und Kombination mit brutaler Sicherheit ausschließen!!! Denn: XSS ist in Verbindung mit CSRF bspw. erst richtig fies ... !

Was den Stresstest anbelangt: Du wirst bei einem Provier das LVS nicht einmal zum Lächeln bekommen - dafür fehlen schlichtweg MASSEN an zeitgleichen Zugriffen, die das LVS einbrechen lassen. Ja, man kann sich sowas anmieten - bspw. Bot-Netze. Aber das ist nicht ganz günstig und auch noch weniger unbedingt legal. Ich erinnere gern an VISA/MC und Julian Assange, als die Empörung die User mobilisierte ... usw. Wenn Du Kontakte nach China oder Indien hast, lässt sich da schon was regeln - aber im Zeitalter von Routing kommen China/Indien (und all die anderen Aggressoren wie USA, RUS etc.) gar nicht an meinen Server.

Meine Bitte: Nicht mit einem Einzelangriff, "partly" o. ä. rechnen - die Kominbation macht es unangenehmer; erst recht mit Power von Unzähligen. Lässt Du Dich dann auch noch "penetrieren" (social engineering) ... tjoar ...

BTW: Ich hätte da eine schöne Idee für eine App ... damit kriegen wir das Internet "sauber" und setzen damit auch ein politisches Signal. ;)

*huch* ... Kaffee schon wieder leer ... wir lesen uns!
 
Im Gegensatz zu Fukushima würde ich nach einem solchen Test aber niemals behaupten, dass es 100 % sicher ist. Und soweit ich das verstanden habe sind hinter dem Link nur Vorschläge für Vorgehensweisen. Ob die nun aus 2008 oder von gestern sind, ändert ja an der grundsätzlichen Vorgehensweise nichts. Aber ich hab den Inhalt des Links zugegebenermaßen auch noch nicht komplett gelesen.

Steel, soll ich den Link lieber rausnehmen?
 
Mik, ich bin kein Jurist - das PDF selbst hat keine Kennzeichnung, dass es "Dienstgebrauch", "Verschlusssache" (oder höher) ist. Mein Mißtrauen ist hellwach, wenn gewisse IPs, Endungen usw. im Spiel sind. ;)

Mir ist klar, dass "alt" nicht immer gleich schlecht ist (guck mich an! :p) - aber die Vorgehensweisen (sind nur Beschreibungen - keine Beispiele) verleiten zur linearen (!) Testdurchführung und damit zum falschen Sicherheitsgefühl. Das wird von diesem PDF wohl unbewusst vermittelt - wollte das nicht auf mir sitzen lassen. ^^
 
Ich hab den Link aus irgend einem Newsletter oder einer Zeitschrift. Hier gepostet habe ich das, weil es im Zusammenhang mit IT Sicherheit wohl eine Art ISO Standardisierung für solche P-Tests gibt, die der Link wohl darstellt, zumindest stand das in diesem Zusammenhang dort.
 
Jau, und da schlage ich in die Kerbe: Diese Test laufen linear ... und ich hab hier rebelliert, da es Mischbetriebe gibt, die deutlich bösartiger sind (XSS/CSRF in Combo).
 
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