webdesigner werden

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so, da ich ab 1. august wieder arbeitslos™ bin, bin ich quasie gezwungen mir ne neue arbeit zu suchen. eigentlich bin ich lackierer, will ich aber nicht mehr sein.
ich möchte nämlich webdesigner™ sein.

das ist leicht gesagt glaub ich aber ich denke die grundvorraussetzung hab ich.
ich wollt jetzt gern mal wissen:
·worauf ich mich einstellen muß in diesem beruf
·was ich alles als vorraussetzung brauch
·wie ich mich in der bewerbung gut darstellen könnte
·was ihr mir für tips geben könntet (wo von ihr mir abratet und was ihr mir empfehlen würdet)

meine kenntnisse wären:
html,css,js,as (alles meistens per editor programmiert)
programme mit den ich vertarut bin:
dreamweaver(grob, weil ich eben fast alles mit der hand schreibe), flash
anderes:
soundloops/effeckte mit magix music maker 7
corel draw und photopaint 10
mängel:
die rechtschreibung ist mein feind :D

ps: hat jemand ne ahnung wie das jetzt mit dem arbeitsamt und ner weiterbildung so läuft?

(ich hab das jetzt mal extra nicht unter jobs gepostet weil ich denke das ich da nicht soviel resonaz hab wie hier :D)

danke schonmal für die antworten
 
Da Du jetzt schon weißt, dass Du ab 1.8. Kunde des Arbeitsamtes wirst, solltest Du jetzt schon hingehen und Dich arbeitslos und arbeitssuchend melden. Du bekommst dort dann einen Gesprächstermin mit einem Berater und erfährst alles Notwendige für die Weiterbildungsmöglichkeiten, etc.
 
ja, da ich kein dummer bin hab ich das auch gemacht. allerdings hab ich erst am 1.8. den termin weil ich bis dahin noch arbeiten muß und auch viel betrieb dort herscht.

ich dachte nur ich könnt mich ja schon vorher etwas informieren und mich etwas vorbereiten, hab kein bock erst dann anzufangen wenn ich mit dem vom arbeitsamt labern konnte ;)

(hab heute extra urlaub genommen)
 
also das arbeitsamt kann man ja vergessen.

job angebote in raum thüringen ein treffer und der sieht dann so aus. hut ab...

hat jemand zufällig noch so ne jobvermittler adresse ?
 
da oben der link nicht funzt...

hier ein screenshot
 

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also in erster line würde ich dir raten dich selbstständig zu machen.

aber primär musst du dich erst mal weiterbilden, weil du musst mehr wissen. die sache ist die, dass du dem arbeitsamt klar machen musst, dass du in deinem job kein erfolg mehr hast und siehst. das wird recht schwer, weil du gerade aus einem arbeitsverhältnis kommst. da denk ich das du keine chancen hast.
das heist für dich jetzt, dass du erst mal 1-2 monate bewerbungen schreiben musst, die du dann bei amt vorlegen kannst. wenn du auf diese bewerbungen kein erfolg gehabt hast, würde ich das thema beim berater anschlagen. den musst du voll und ganz überzeugen das du es willst und das du da mehr chancen siehst.

in der umschulung muss du dann richtig ranklotzen, weil du musst dann den stoff aufholen den andere in 3 jahre ausbildung gelernt haben. initiative ist gefragt und freude am neuem.

dann musst du dich damit abfinden, dass es nach einer schulung nicht getan ist, weil der umfang webdesign wird oft unterschätz. es reicht halt nicht mal hier mal da ne seite zumachen. du muss halt upToDate sein, damit du dich auch auf dem arbeitsmarkt behaupten kannst.
sicher wirds auch kleine firmen geben die nicht soviel von dir abverlangen, aber drauf verlassen würde ich mich nicht. alles was du weist und kannst ist ein pluspunkt!

aber wie gesagt, wenn du meinst du hast das nötige KnowHow, dann würde ich über eine selbstständigkeit nachdenken. du kannst dich in der ersten zeit auch nebenberuflich selbstständig machen, dies muss aller ding von dem arbeitgeber erlaubt werden, was in der regel auch gewährt werden muss, wenn keine klaren gründe dagegen sprechen.

da musst du dich dann besonders beraten lassen. es gibt in jeder stadt anlaufstellen für exsistenzgründer, z.b. handelskammer, ihk, finanz- und gewerbeamt, steuer-und unternehmensberater oder exsistenzgründerbüros.
du musst dann auch umfangreiche seminare mitmachen, die dich in allen wichtigen bereichen mit wissen abdecken.

desweiter gibt es ca. 1200 förderprogramme für exsistenzgründer, das bekannteste ist wohl die ICH-AG.

wenn du dir eine umschulung suchst, achte darauf das du zum ende hin ein zertifikat bekommst, was du in der regel auch bekommst. das sollte dann so ausgelegt sein, dass du eine umschulung im breich webdesign gemacht hast, also das es auf den punkt gebracht ist. und achte darauf, dass die umschulung nicht nur ein halbes jahr geht, ein ganzes jahr sollte mindestens drin sein. scheu dich auch nicht davor ein paar kilometer zu fahren.

naja ich könnt dir noch mehr darüber erzählen, aber denk das ist erst mal das wesentliche.

ach, ich gibt dir noch ein tipp, auch wenns nervt, gehe mindestens 2 mal monatlich zu deinem arbeitsamtberater und erstatte bericht, was du gerade machst und vor hast.
weil jeder besuch bei ihm wird digital festgehalten, somit wird es bei bewilligungen von anträgen auch darauf ankommen wie regelmäßig du dar warst. der berater sieht dadurch das du an dir und deiner situation arbeitest.

ich hab bis jetzt alles bewilligt bekommen was ich brauchte.

also, wünsch dir viel erfolg!
 
also du hast dich selbstständig gemacht.
hm...

also ich hatte mehr daran gedacht erstmal bei einer firma zu arbeiten um mir ein gewisses know how anzueignen. und vorher über das arbeitsamt und einer firma eine weiterbildung zum serverseitigen programmieren und das drum und dran zu machen.

an selbstständig möcht ich noch nicht denken weil mir da im ersten moment alles fehlt (wissen material kunden).

wenn ich es andererseits erstmal nebenbei mache fehlt mir die zeit und die zeit für weiterbildung. denn ich müßte wieder richtung westen um einen bezahlten (so muß man das schon nennen) job als lackierer zu bekommen.

danke für die antwort (hab ihn als kleinen merkzettel gespeichert :D)

danke auch @ Jigger
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun also, ich arbeite neben der Schule auch ab und zu als Webdesigner. Ich verlange 20 Franken pro Stunde, also etwa 15 Euro. Damit habe ich in den letzen 3 Monaten gerademal 1000 Franken verdient, also weit entfernt von der Summe, die man zum Leben braucht. Klar sind 20 Franken sehr wenig, ich denke mit 60 wärst du noch konkurenzfähig, aber das wären dann auch nur 3000 Franken auf 3 Monate verteilt, und in der Schweiz gelten 3000 Franken pro Monat als Mindestlohn. Der Markt ist dazu auch ziemlich übersätigt, nur mit wirklich günstigen Preisen und guten Beziehungen kriegt man gute Aufträge. Deshalb denke ich, dass du relativ wenig Chance hast, dich als freiberuflicher Webdesigner durchzuschlagen, ausser in Deutschland sind die Verhältnisse extrem anders als in der Schweiz.

Deshalb wirst du wohl nicht ohne Klinkenputzen einen neuen Job kriegen. Wie Jigger vorgeschlagen hat, könntest du über einen Webanbieter die potentiellen Firmen suchen, und dich dort mit deinen Webdesign-Referenzen bewerben. Ich hoffe, dass du einigermassen viele und auch gute Referenzen hast, da es ziemlich komisch tönt, wenn man vom Lackierer zum Webdesigner werden möchte.

Aber allgemein solltest du dir Womstars Tipps zu Herzen nehmen, da er sich mit der Situation in Deutschland sicher besser auskennt. Nur seinen Tipp mit dem selbstständigen Arbeiten kann ich nicht bestätigen, da meiner Meinung nach zu wenig Geld fliesst, um davon wirklich leben zu können.

Die einzige, wirklich erfolgreich Webdesignfirma in der Gegend die ich kenne, wurde von einem Kollegen gegründet. Der Grund, warum die Firma gut läuft, ist, dass sie sich nicht auf das Webdesign spezialisiert haben, sondern auch Hosting anbieten. Ausserdem bietet die Partnerfirma, die aus steuertechnischen Gründen auch von ihm gegründet wurde, massgeschneiderte Programme für Firmen an.


Ich wünsche dir aber wirklich viel Glück für die Arbeitsssuche, da sich diese in Deutschland wahrscheinlich ziemlich schwierig gestalten könnte.
 
gut, dann werd ich mal ne vorfürseite basteln.
ich denk das kommt an wenn man auch was zugesicht bekommt.
ich bin jetzt einfach mal optimistisch.

ich muß dann mal wieder nach wob, morgen frühschicht 4:30 aufstehn. naja, s wird eh nicht mehr viel passiern wo jede/r, 60 mäner/frauen, weiß das er/sie ab august arbeitslos ist.
volkswagen will arbeitsplätze sichern und da wir ne fremdfirma sind dürfen wir gehn und vw übernimmt unsere/ihre halle.
werd mir keinen vw mehr kaufen und von den ersten 5ern mit sonderlackierung würd ich abraten oder zumindest genau ansehn bevor ihr die kauft, vor allen die gelben ;). danke @ volkswagen und viel spaß mit euren beginnern *bäh*
(auch wenn das jetzt nicht nett war, hey, die sind's doch auch nicht)

danke julien

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bin am we wieder da, würd mich auch über weiter komentare freuen.

danke schonmal
 
ich hab mir jetzt die antworten net durchgelesen

aber du kannst dich darauf vorbereiten , dass es momentan oder besser mittlerweile niemanden gibt der ausgerechnet auf ein bestimmte person wartet...

du musst dich stark qualifizieren... die meisten denken : klar kein problem krieg ich hín aber das ist nicht so einfach...

ich selber bin momentan am überlegen, was ich sonst werden könnte, ich bin ausgebildete mediendesignerin und kein hahn kräht nach mir...obwohl ich gute referenzen habe,... ok ich habe einen job in meinem bereich, einen guten sogar aber sollte das alles mal nicht mehr gehen ... kann ich das mediendesigner - thema abhaken und mich nach was neuem umsehen weil dieser markt echt überschwemmt von sowas is...


wie immer meine meinung...
 
Ja, ich schliesse mich reni an. Wie ich oben geschrieben habe, ist der Markt für Fachleute im Digitalen Bereich übersättigt. 2 Erfahrungen dazu habe ich gemacht und zwar, Nummer 1 wie oben erwähnt beim Webdesign. Ich habe bisher 5 Referenzen, und 4 davon hat mir mein Informatiklehrer aufgrund seiner guten Beziehungen verschafft. Die zweite Erfahrung habe ich bei der Lehrstellensuche gemacht. In der Schweiz ist der Lehrstellenmarkt für Informatiker sowieso schon übersättigt, und jedes Jahr werden mehr Bewerbungen verschickt und weniger Stellen angeboten. Obwohl ich schulisch doch relativ begabt bin und das Gymnasium begonnen habe, hatte ich Mühe eine Lehrstelle zu finden. Um überhaupt angeschaut zu werden, sollte man bei dem sogenannten Multicheck über 75 Punkte haben, was doch einigermassen schwierig ist. Naja, jedenfalls ist es auch in der Schweiz ziemlich schwierig, eine Stelle zu finden. Und prozentual gesehen gibt es in Deutschland nur wenig mehr Arbeitslose als in der Schweiz.

Naja, eigentlich will ich dich ja nicht entmutigen, aber die Realität lädt im Moment ja nicht umbedingt zum Träumen ein. Aber wie gesagt, auf 4 Millionen Arbeitslose kommen in Deutschland ja 77 Millionen Arbeiter. Naja ich weiss, ich weiss, Kinder, Behinderte und Rentenempfänger miteinbegriffen, aber ich hoffe, du siehst was ich meine... :) Viel Glück!
 
du mußt wirklich klein anfangen...so wie viele hier halt nebenbei..aber hauptberuflich ist da flaute angesagt...
 
wo ein wille ist ist auch ein weg! ich bin quär durch deustchland gereist um einen optimalen job als lackierer zu finden, ich hatte ihn gefunden und ich hatte noch andere gute stellen als reserve.

es ist vieleicht schwierig aber ich hab hier in der gegend schon eine hand voll firmen gefunden und ich werde auch kein problem haben mich da vorzustellen. hey, das die chance aus meien job rauszukommen, später is immer schlechter und jetzt ist mein wissen grad noch außreichend und ich kann noch viel lernen weil ich jung bin und hey ich hab spaß dabei!

also es sieht vieleicht schlecht aus aber nicht schlecht genug das ich mir das nicht zutraue :D

meine vorschau seite ist bereits in arbeit.
ist ne egoseite um mich vorzustellen mit einen bestimmten thema der grafischen gestalltung. ich denk mal das sowas das richtige wäre. wenn ich sie hlabwegs fertig habe werd ich sie hier mal posten, vieleicht könnt ihr mir ja dann noch mal weiterhelfen.

vielen dank für eure beiträge.
 
also ich finde deine positive Einstellung richtig. Es gibt genug Möglichkeiten den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann jedoch auch die Andere wählen. Gut ist, das du einen Beruf hast, den du zum Brötchenverdienen verwenden kannst. Um einen Arbeitsplatz zu bekommen muß man heutzutage schon örtlich flexibel sein. Und egal wo du auch bist, verlier den Faden nicht, dich weiterhin fit zu machen und zu halten, was Webdesign betrifft. Ich denke, es gehört schon einiges dazu, um konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben und schon erst recht um davon zu leben. Aber das sollte einen ja nicht daran hindern es anzugehen.
 
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