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Eine Verdoppelung der Leistungsfähigkeit von Mikroprozessoren alle zwei Jahre hatte der Intel-Gründer vor vierzig Jahren vorausgesagt. Seine Vision wurde Gesetz.
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.wikipedia schrieb:Die Beobachtung, dass sich durch den technischen Fortschritt die Komplexität von integrierten Schaltkreisen alle 18 Monate verdoppelt, heißt Mooresches Gesetz.
Gordon Moore bemerkte 1965, also nur wenige Jahre nach der Erfindung der Integrierten Schaltung (IC) im September 1958, dass die Dichte der Transistoren auf einer Integrierten Schaltung mit der Zeit exponentiell ansteigt. Die Presse, die die Geschichte aufgriff, nannte diese Regelmäßigkeit dann das Mooresche Gesetz. Ursprünglich wurde von Moore eine Verdopplung alle 12 Monate vorausgesagt. Diese Vorhersage musste später auf alle 18 Monate korrigiert werden, welches aber nichts am exponentiellen Charakter änderte.
Dass die Rechenleistung der Computer exponentiell anwächst kann daraus jedoch nicht gefolgert werden. Bei modernen Prozessoren werden immer mehr Transistoren für einen integrierten Speicher (Cache) verwendet, der zur Rechenleistung nur passiv beiträgt, indem Schreib- und Lesezugriffe auf benötigte Daten beschleunigt werden. Als Beispiel sei hier der Vergleich des Pentium-III 500MHz mit einer 1000MHz Variante angegeben.