Manitou
Lounge-Member
Wer hat das nicht schon erlebt? Die alte Festplatte ist zu klein oder gibt seltsame Geräusche von sich, sprich es ist an der Zeit für eine neue, die in der Regel auch größer ist.
Um das Umziehen zu erleichtern gibt es jede Menge kleine Helferlein, die das im Handumdrehen machen wie zum Beispiel TrueImage oder DriveImage und wie sie alle heißen.
Nebenbei haben die noch den Vorteil, in kürzester Zeit eine komplette Sicherung der Festplatte vornehmen zu können.
Doch beim Restaurieren der Installation auf der neuen Platte gibt es einiges zu beachten:
Kann das Betriebssystem die neue Platte, falls sie größer als 137 GByte ist nicht in voller Größe erkennen, fehlt ein Eintrag in der Registry oder der Wert dessen ist falsch. Das passiert vor allem bei Installationen von Windows 2000 oder XP, das von Windows 2000 upgegradet wurde. Um dieses Problem zu beheben, gibt es ein kleines Tool das sich EnableBigLBA nennt.
Dieses Tool sollte man einsetzen, bevor man die letzte Sicherung macht, von der aus restauriert werden soll, da sonst die neue Platte nicht korrekt erkannt wird. Auf keinen Fall sollte man die Platte bereits mit dem "alten" Betriebssystem formatieren, da ansonsten die Laufwerksbuchstaben bereits festgelegt werden, die auch nach der Rücksicherung bebehalten werden, was mit Sicherheit zu Problemen beim Start führt.
Wenn man jetzt die entsprechende Sicherung auf die neue Platte zurückspielen will, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Typen der Partitionen auf der neuen Platte exakt die gleichen sind, die auch auf der alten Platte vorhanden waren. Ansonsten wird man beim Hochfahren des Rechners vor allem bei Installationen die das Betriebsystem nicht auf der C-Partition haben seltsame Effekte erleben. Zum Beispiel bekommt man eine Fehlermeldung, dass die Auslagerungsdatei zu klein oder nicht vorhanden sei. Wenn man dieses Fenster mit OK bestätigt, erscheint die Meldung, dass die Benutzereinstellungen geladen werden, kurz darauf meldet Windows, dass die Einstellungen gespeichert werden. Diese drei Meldungen laufen in einer endlosen Schleife. Man erhält dabei keine Chance an das Betriebssystem heranzukommen, um die Einstellungen manuell zu korrigieren. Auch der abgesicherte Modus funktioniert nicht.
Sollte man vor diesem Problem stehen, gibt es verschiedene Wege Windows wieder zum laufen zu bekommen.
Der eine besteht darin, die Reparaturkonsole zu starten und von da aus auf der Partition, die Windows vermutlich benutzen will um zu starten ein Verzeichnis \Winnt\system32 zu erstellen und in dieses die Datei USERINIT.EXE hineinzukopieren, die sich im vorhandenen Windowssystemverzeichnis befindet. Anschliessend sollte sich Windows wieder starten lassen.
Die andere Möglichkeit ist, sich eine DOS- oder Win9x-Bootdiskette zu besorgen und den Rechner von dieser zu booten. Von da aus führt man dann FDISK /MBR aus, was den Masterbootrecord überschreibt. Anschliessend sollte Windows auch wieder starten, damit man die Einstellungen von Hand ändern kann.
Die Ursache für die Probleme ist die Windows-interne Behandlung der einzelnen Partitionen und -Typen, die einerseits aus Kompatibilitätsgründen noch teilweise wie unter DOS, teilweise wie unter Unix angesprochen werden. Wenn diese "Übersetzung" nicht einwandfrei funktioniert, treten oben genannte Schwierigkeiten auf.
Um das Umziehen zu erleichtern gibt es jede Menge kleine Helferlein, die das im Handumdrehen machen wie zum Beispiel TrueImage oder DriveImage und wie sie alle heißen.
Nebenbei haben die noch den Vorteil, in kürzester Zeit eine komplette Sicherung der Festplatte vornehmen zu können.
Doch beim Restaurieren der Installation auf der neuen Platte gibt es einiges zu beachten:
Kann das Betriebssystem die neue Platte, falls sie größer als 137 GByte ist nicht in voller Größe erkennen, fehlt ein Eintrag in der Registry oder der Wert dessen ist falsch. Das passiert vor allem bei Installationen von Windows 2000 oder XP, das von Windows 2000 upgegradet wurde. Um dieses Problem zu beheben, gibt es ein kleines Tool das sich EnableBigLBA nennt.
Dieses Tool sollte man einsetzen, bevor man die letzte Sicherung macht, von der aus restauriert werden soll, da sonst die neue Platte nicht korrekt erkannt wird. Auf keinen Fall sollte man die Platte bereits mit dem "alten" Betriebssystem formatieren, da ansonsten die Laufwerksbuchstaben bereits festgelegt werden, die auch nach der Rücksicherung bebehalten werden, was mit Sicherheit zu Problemen beim Start führt.
Wenn man jetzt die entsprechende Sicherung auf die neue Platte zurückspielen will, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Typen der Partitionen auf der neuen Platte exakt die gleichen sind, die auch auf der alten Platte vorhanden waren. Ansonsten wird man beim Hochfahren des Rechners vor allem bei Installationen die das Betriebsystem nicht auf der C-Partition haben seltsame Effekte erleben. Zum Beispiel bekommt man eine Fehlermeldung, dass die Auslagerungsdatei zu klein oder nicht vorhanden sei. Wenn man dieses Fenster mit OK bestätigt, erscheint die Meldung, dass die Benutzereinstellungen geladen werden, kurz darauf meldet Windows, dass die Einstellungen gespeichert werden. Diese drei Meldungen laufen in einer endlosen Schleife. Man erhält dabei keine Chance an das Betriebssystem heranzukommen, um die Einstellungen manuell zu korrigieren. Auch der abgesicherte Modus funktioniert nicht.
Sollte man vor diesem Problem stehen, gibt es verschiedene Wege Windows wieder zum laufen zu bekommen.
Der eine besteht darin, die Reparaturkonsole zu starten und von da aus auf der Partition, die Windows vermutlich benutzen will um zu starten ein Verzeichnis \Winnt\system32 zu erstellen und in dieses die Datei USERINIT.EXE hineinzukopieren, die sich im vorhandenen Windowssystemverzeichnis befindet. Anschliessend sollte sich Windows wieder starten lassen.
Die andere Möglichkeit ist, sich eine DOS- oder Win9x-Bootdiskette zu besorgen und den Rechner von dieser zu booten. Von da aus führt man dann FDISK /MBR aus, was den Masterbootrecord überschreibt. Anschliessend sollte Windows auch wieder starten, damit man die Einstellungen von Hand ändern kann.
Die Ursache für die Probleme ist die Windows-interne Behandlung der einzelnen Partitionen und -Typen, die einerseits aus Kompatibilitätsgründen noch teilweise wie unter DOS, teilweise wie unter Unix angesprochen werden. Wenn diese "Übersetzung" nicht einwandfrei funktioniert, treten oben genannte Schwierigkeiten auf.