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Jamcats

xorg1990

New member
Ein Freund und ich hatten vor ein paar Tagen eine kleine Idee: Wie allgemein bekannt ist, fällt ein Marmeladenbrot ja mit der beschmierten Seite nach unten.
Es ist aber ebenfalls bekannt, dass eine Katze immer mit den Pfoten nach unten landet.

Was also passiert, wenn man eine Katze nimmt, den Rücken mit Marmelade bestreicht und sie fallen läßt? Nun, ganz einfach: Sie kann den Boden nie erreichen und bleibt stattdessen etwa 10-30 cm über dem Boden schweben.

Jetzt kann man vier dieser jamcats (TM) nehmen und ein Brett drüberlegen, oder sie anstelle der Räder in ein Auto einbauen oder Ähnliches, und hat damit die erste funktionierende Antigrav-Einheit gebaut. (DAS ist ne Idee, gell ?) Wer dies selbst nachbauen möchte, sollte beachten, dass die jamcats (TM) frei drehbar gelagert werden, da sie ja sonst keine Wahl mehr haben und die ganze Sache nicht mehr funktoniert.
Bisher scheiterte der Prototyp allerdings noch an zwei Dingen:

- Murphy's Gesetz funktioniert bekanntlich in der Weise, dass es immer die größte anzunehmende Gemeinheit sucht. Ein schwebendes Auto ist sicherlich keine Gemeinheit. Bisher habe ich noch keine Idee, wie man dem abhelfen kann.
- Der untergelegte Teppich war nicht teuer genug, die Katzen kamen mit den Pfoten zuerst auf und wurden anschliessend vom Auto zerquetscht, was einen gemein grossen Blutfleck auf ebendiesem Teppich hervorrief. Meine Idee bezueglich diesen Themas war, den Teppich fest am Unterboden zu vernageln, was das Auto einerseits beweglicher macht, da nicht ewig ein Teppich mitgeschleift werden muss, und durch einfache Mittel verhindert werden kann, dass er mit Katzenblutlachen oder dreckigen Strassen im Berührung kommen kann.

Für weitere Ideen, besonders bezüglich Punkt 1, wäre ich immer dankbar, da ich bereits einige Interessenten habe, die in absehbarer Zeit einen Prototypen sehen wollen.

Du hast leider eine Kleinigkeit übersehen, was aber vielleicht der Anstoß für einen neuen Anlauf sein könnte: Bei obiger Konstruktion müssen die Katzen frei drehbar gelagert sein, sonst geht es nicht. Also mache ich hier den Vorschlag, die Katzen zusätzlich mit einem Magneten zu versehen und die ganze Apparatur in eine Spule zu verfrachten. Durch den sich drehenden Magneten wird in der Spule ein Strom induziert, der dann andere Aggregate, wie zum Beispiel einen Elektromotor antreiben kann.

Es sollte vielleicht noch untersucht werden ob und wie die Drehgeschwindigkeit der Katze von der Katzenrasse, von der Teppichmarke und der Buttermarke abhaengt und ob es auch mit Margarine funktioniert.
Beachtet werden sollte noch, dass bei Angorakatzen die Umgebung zu sehr mit Katzenhaaren verziert wird, was vielleicht im Hinblick auf die Rotationsgeschwindigkeit von Bedeutung sein könnte. Außerdem haben Katzen eine maximale Rotationsgeschwindigkeit, die die Funktionsfähigkeit derselben stark beeinflusst.
Für sachdienliche Erweiterungen oder sogar eine Doktorarbeit wäre ich sehr dankbar....
 
Aus eigener Erfahrung spielt das Objekt des "Drauffallens" (hier: Landezone) keine Rolle - dies kann jedwede Art von Fallhöhe verkürzender Gegenstand sein; also Teppich (minimal), Tisch (schon besser), Schrank etc. Praktische Physik mit Nachbars Katze hat ergeben, dass die Fallgeschwindigkeit sich "natürlich" entwickeln muss, damit das Tier entsprechenden Instinkt aktiviert (namentlich protokolliert als "Test 1"). Verwendet man etwas zur Beschleunigung (Kater-Pult) des Fallkörpers (hier: Nachbars Katze), so hat das Tier a) "Test 2" nicht so gut abgeschnitten und b) stellte sich in den folgenden Dummy-Tests als recht zickig an (Memo aus der Unterlage: Diva).

Nachbars Katze (um keine persönliche Bindung aufzubauen, haben wir hier keinen Namen vergeben; "Versuchobjekt" oder "Dummy" waren geläufig) entwickelte mit der Anzahl der Tests eine natürlich Abneigung gegen unsere Zugriffe. "Dummy" war stets bemüht das Sammeln empirischer Daten zu entschleunigen (durch Verstecken oder Flucht) oder den durchführenden Tester an der qualitativ hochwertigen Arbeit zu hindern, wodurch der liebe Kollege (gute Besserung auf diesem Wege) wie Captain Mifune aus Matrix 3 aussah (nach der Begegnung mit den Wächtern).

Das Versuchobjekt aka "Dummy" schaffte nach protokollierten, mehr oder minder erfolgreichen 23 Durchgängen (mit und ohne Kater-Pult) die erfolgreiche Flucht. Der Testbericht (hier grob zusammen gefasst) ergab dabei folgendes Resultat:

- Dummy muss immer wieder motiviert werden; das Prinzip "guter Cop, böser Cop" hat sich bewährt (in Bezug auf "jaaa, bist der Beste" und Kraulen mit "Test XY ... uuuund Action!")
- das Versuchsobjekt darf um keinen Preis das Toastbrot vorher sehen oder finden
- ebenfalls muss das Toast derart justiert sein, dass die Reichweite des Kopfes dieses nicht erreicht (Empfehlung: eine möglichst baugleiche Katze verwenden, um den Drehradius des Halses bis zum Maximum lokalisieren zu können; dies schadet zumindest nicht dem eigentlichen Versuchsobjekt)
- Versuchsobjekt und "zu viel Butter" ergibt eine stinkende, durchaus sehr flüssige Angelegenheit in brauner Farbe (allein aus diesem Grund ist "Teppich" nicht geeignet).
- zwischen den Tests sollten 8 - 10 Minuten Erholung für "Dummy" ausreichen
- sämtliche Fluchtmöglichkeiten sind vorab zu lokalisieren und zu neutralisieren. Schnellbinderzement (oder auch Gips) haben sich als hilfreich erwiesen (gelacht haben wir nur beim Plexiglas-Crash ... ehrlich!)
- Anhängen von Gewichten, Messgeräten, Magneten oder einem Halsband haben falsche Ergebnisse zur Folge - Warnung beim Halsband: Strangulation (ja, Katzen lassen sich reanimieren)

Die wichtigste Erkenntnis zum Schluss: Perserkatzen sind wie gemacht dafür, da das lange Fell Reibung mit umgebenen Luftpartikeln erzeugt und damit ein Gleichstrom gemessen werden konnte. Wir haben hierbei - da Dummy flüchten konnte - aber keinen zweiten, bestätigen Versuch vornehmen können. Die Daten sahen aber ... vielversprechend aus.

Leider sind unsere Forschungsergebnisse bereits in die falschen Hände geraten, wodurch wir diese hier nun derart publizieren: klick

Empfehlung: Sollte ein Versuchsobjekt die Flucht erzielen, empfehlen wir die Installation eines Hundes mit 1,20 m Kopfhöhe (aufrecht sitzend). Die ersten Tage nach der Flucht ergaben für uns einige Hygieneprobleme außerhalb des Labors (wir wurden regelrecht zugeschissen, Haarknäuel (reicht bequem für einen Teppich) und die Kotze auf der Terrasse hatte weiterhin eine leichte Butternote im Abgang). Hund 1.0 bewährte sich auf Anhieb und hält seit dem das Grundstück katzenfrei.

Das Forschungsteam "Toast Nord" wünscht viel Erfolg in Ihrer Versuchsreihe.
 
Ei, da haste aber was geschrieben, das artet ja in arbeit aus das zu lesen xD.
Die wichtigste Erkenntnis zum Schluss: Perserkatzen sind wie gemacht dafür, da das lange Fell Reibung mit umgebenen Luftpartikeln erzeugt und damit ein Gleichstrom gemessen werden konnte.
Naja mann könnte auch ne Wildkatze nehmen die rotiert wilder:p
An Strom habe ich gar nicht so gedacht, Ehrer an mechanische Energie. Eisenstange hinten und vorne rein. So ist das Tier gleich fixiert.

Leider sind unsere Forschungsergebnisse bereits in die falschen Hände geraten, wodurch wir diese hier nun derart publizieren: klick
Mist hätte damals ein Patent anmelden sollen, naja kein Geld.
 
Sorry, wollte den Spaß nur fortsetzen.

Eisenstange? Lässt sich hier u. U. Energie aus Dönergrill-Bewegungen ziehen? Vorteil: Drehung UND Temperatur!!! :D Eigentlich duale Verschwendung ... prinzipiell wie bei Tesla: aus allem eine Rückgewinnung machen! :D
 
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