Bei den "freien" Varianten, d.h. den Downloadbaren Open Source 4 gewinnt Spielen vom .colin, bzw. beliebig andere die man findet besteht aber eine Gefahr: Wenn man sie verwendet und den Code nicht und kaum ändert, dann könnte der Prof. / Teacher die Quellen auch finden und Mogelei unterstellen / beweisen....
Außerdem muß man den Code 100% erklären können, da isses besser, wenn mans selber bastelt, lernt man ja auch ein bißchen was dabei.
@wagi: Also so eine Engine hört sich spannender an, als es vielleicht ist. Letztendlich ist 4 Gewinnt ein recht einfaches Spielprinzip. Es gibt nur n mögliche, nächste Züge für den Computer, was er also macht ist, daß er in jede Spalte "virtuell" einen Stein reinwirft und guck wie das Spielfeld aussieht und ob es für ihn "gut" ist. Dazu benutzt er natürlich die Bewertungsengine, die in irgendeiner Form einen Wert / Zahl für die aktuelle Position ermittelt.
Soweit die einfachste Form der Vorhersage und Bewertung. Der nächste Schritt wäre, wenn die Vorhersage nicht nur den nächsten Spielzug des Computers berücksichtigt, sondern auch noch für jeden Zug des Computers ausrechnet, welchen Zug denn der Spieler höchstwahrscheinlich machen wird. Hier bekommt man also zwei Bewertungen, die man entsprechend verrechnen muß.
Das Spiel kann man jetzt soweit treiben, daß der Rechner m Züge vorrausberechnet, bis hin zum Spielende (könnte aber aufgrund der CPU Belastung ausscheiden)
Bei der Bewertungsfunktion muß man geeignete Kriterien finden, die dem Rechner eine subjektive Einschätzung seiner Lage erlauben

Also z.B. Anzahl offener Reihen des Gegners zu Anzahl offnerer eigener Reihen. (offen im Sinne von kann noch zu einer 4er Reihe ausgebaut werden).
Hat der Computer z.B. dann in einer Stufe die Möglichkeit eine seiner 3er Reihen zu einem 4er zu machen, dann erhält er für diese Stufe / Schritt eine 1.
Kann der Gegner einen 4er machen, dann erhält er eine 0.
Ziel des Computers ist es dann seine Bewertungsfunktion zu maximieren, um letztendlich eine 1 zu erreichen
