Ein Freitag in einem deutschen Gymnasium:
Martin, 16 Jahre alt, 10.Klasse, läuft neben seinem Bekannten Mark, 15 Jahre alt, 9.Klasse her und fragt ihn, was er gedenkt am kommenden Wochenende zu tun.
Die Antwort: "Saufen"
Eine Antwort, doe ebenso schockierend wie sinnbildlich und beispielgebend ist und fast die Standardantwort Jugendlicher auf die oben gestellte Frage ist.
Immer mehr Jugendliche betrinken sich Wochenende für Wochenende, was die Gesundheitsstudie 2005 belegt, wo Jugendliche Alkohol für ein gutes Fest als "nötig" bezeichnen.
Es bleibt einzig und allein die Frage nach dem "Warum?".
"Damit ich lockerer werde und Spaß haben kann, ist mit Alkohol viel einfacher", eine Antwort von Mark, die kongruent zur o.a. Gesundheitsstudie ist.
Deutschlands Jugend sehnt sich offenbar nach der schnellen und v.a. unbequemen Lockerheit und denkt bei den dabei verwendeten Suchtmitteln nicht über die unmittelbaren Folgen für die Gesundheit und somit für die eigene Zukunft nach, sodass die Anzahl der Alkoholiker unaufhörlich steigt.
So wird es unter Jugendlichen zu einem wahren Machtkampf aufzuzählen, wer wie oft und in welchem Maße betrunken war und welche weitreichenden Folgen das, vom Übergeben bis zur Ausnüchterungszelle das hatte.
Doch wer ist an diesem Desaster kultureller und Gesellschaftlicher Verarmung Schuld?
Die deutsche Gesellschaft sowie v.a. Industrie und Medien propagieren förmlich, das Alkohol trinken "normal" und v.a., und das ist das Fatale "positiv" ist.
So wird zum Beispiel ein Bierhersteller mit dem Werbespruch "*biersorte*, Mehr damit", ein Slogan, der zuvor aufgestellte Hypothesen stützt.
Man sollte Schluss machen mit der Behauptung, die schlechte konjunkturelle Lage wirke sich auf alle Bevölkerungsschichten und Generationen in jedweder Form der Depression (auch Alkohol aus).
Ich behaupte z.B. 70% aller Jugendlichen können die Begriffe "Konkunktur" oder gar "Wirtschaft" nicht annähernd richtig definieren, wo wir beim großen Übel des ohnehin schon als Malheur zu bezeichnenden Sachverhaltes sind: Der Bildungsmisere bzw. der gescheiterten Bildungspolitik der Bundesregierung.
Es ist hinzuzufügen, dass sich folgendes nicht auf bürokratische Studien, sondern auf objektive Beobachtungen aus dem Schulleben bezieht.
Und so möchte ich behaupten, dass unser Schulsystem zu schwammig und oberflächlich aufgebaut ist.
Bei deutschen Lehrern wird größtenteils auf die gute Vermittlung des Unterrichtsstoffes geschaut, doch die ebenso wichtigen, wenn nicht noch wichtigereren pädagogischen sowie psychologischen Aspekte vollkommen auf der Strecke.
Ein Beispiel: Ein Lehrer kommt in die Klasse und propagiert im ersten Satz des Unterrichts die Coolness des Alkohols in einem Satz wie diesem:
"Ihr seht alle müde aus, braucht wohl Bier".
Und hier schließt sich der Kreis wieder bzw. wird erweitert.
Lehrern kommt es im psychologisch-pädagogischen Bereich zu sehr auf ihr eigenes Ansehen an, dass sie bei der trockenen und veralterten Art des Vermittelns von Wissen verlieren und so sind sie bemüht Probleme von sich fern zu halten.
Ein Beispiel.: Die Isolation eines Schülers in einem Klasenverband wird gerade ab der 9. Klasse aufwärts von Lehrern ignoriert und der Vertrauenslehrer der Schule erzählt von Gesprächen mit seinen Schützlingen.
Insgesamt ein Artmutszeugnis. Es muss dringend gehandelt werden und so fordere ich in Deutschland PISA auch für Lehrer, eine Studie bei der o.a. Aspekte stärker unter die Lupe genommen werden als die Leistung des Wissensvermittlers, denn Lehrer finden sich heute in einer Rolle, die wesentlich vielseitiger ist als diese eine und sind damit überfordert.
Und so muss das ganze schon ander Uni angefangen bis zur PISA-Studie für Lehrer beendet werden.
Danke fürs Lesen
Alles was hier steht beruht auf Fakten.
Ich denke das bietet Anlass zur Diskussion.
Mit frdl. Grüßen
Martin Schenkemeyer
Martin, 16 Jahre alt, 10.Klasse, läuft neben seinem Bekannten Mark, 15 Jahre alt, 9.Klasse her und fragt ihn, was er gedenkt am kommenden Wochenende zu tun.
Die Antwort: "Saufen"
Eine Antwort, doe ebenso schockierend wie sinnbildlich und beispielgebend ist und fast die Standardantwort Jugendlicher auf die oben gestellte Frage ist.
Immer mehr Jugendliche betrinken sich Wochenende für Wochenende, was die Gesundheitsstudie 2005 belegt, wo Jugendliche Alkohol für ein gutes Fest als "nötig" bezeichnen.
Es bleibt einzig und allein die Frage nach dem "Warum?".
"Damit ich lockerer werde und Spaß haben kann, ist mit Alkohol viel einfacher", eine Antwort von Mark, die kongruent zur o.a. Gesundheitsstudie ist.
Deutschlands Jugend sehnt sich offenbar nach der schnellen und v.a. unbequemen Lockerheit und denkt bei den dabei verwendeten Suchtmitteln nicht über die unmittelbaren Folgen für die Gesundheit und somit für die eigene Zukunft nach, sodass die Anzahl der Alkoholiker unaufhörlich steigt.
So wird es unter Jugendlichen zu einem wahren Machtkampf aufzuzählen, wer wie oft und in welchem Maße betrunken war und welche weitreichenden Folgen das, vom Übergeben bis zur Ausnüchterungszelle das hatte.
Doch wer ist an diesem Desaster kultureller und Gesellschaftlicher Verarmung Schuld?
Die deutsche Gesellschaft sowie v.a. Industrie und Medien propagieren förmlich, das Alkohol trinken "normal" und v.a., und das ist das Fatale "positiv" ist.
So wird zum Beispiel ein Bierhersteller mit dem Werbespruch "*biersorte*, Mehr damit", ein Slogan, der zuvor aufgestellte Hypothesen stützt.
Man sollte Schluss machen mit der Behauptung, die schlechte konjunkturelle Lage wirke sich auf alle Bevölkerungsschichten und Generationen in jedweder Form der Depression (auch Alkohol aus).
Ich behaupte z.B. 70% aller Jugendlichen können die Begriffe "Konkunktur" oder gar "Wirtschaft" nicht annähernd richtig definieren, wo wir beim großen Übel des ohnehin schon als Malheur zu bezeichnenden Sachverhaltes sind: Der Bildungsmisere bzw. der gescheiterten Bildungspolitik der Bundesregierung.
Es ist hinzuzufügen, dass sich folgendes nicht auf bürokratische Studien, sondern auf objektive Beobachtungen aus dem Schulleben bezieht.
Und so möchte ich behaupten, dass unser Schulsystem zu schwammig und oberflächlich aufgebaut ist.
Bei deutschen Lehrern wird größtenteils auf die gute Vermittlung des Unterrichtsstoffes geschaut, doch die ebenso wichtigen, wenn nicht noch wichtigereren pädagogischen sowie psychologischen Aspekte vollkommen auf der Strecke.
Ein Beispiel: Ein Lehrer kommt in die Klasse und propagiert im ersten Satz des Unterrichts die Coolness des Alkohols in einem Satz wie diesem:
"Ihr seht alle müde aus, braucht wohl Bier".
Und hier schließt sich der Kreis wieder bzw. wird erweitert.
Lehrern kommt es im psychologisch-pädagogischen Bereich zu sehr auf ihr eigenes Ansehen an, dass sie bei der trockenen und veralterten Art des Vermittelns von Wissen verlieren und so sind sie bemüht Probleme von sich fern zu halten.
Ein Beispiel.: Die Isolation eines Schülers in einem Klasenverband wird gerade ab der 9. Klasse aufwärts von Lehrern ignoriert und der Vertrauenslehrer der Schule erzählt von Gesprächen mit seinen Schützlingen.
Insgesamt ein Artmutszeugnis. Es muss dringend gehandelt werden und so fordere ich in Deutschland PISA auch für Lehrer, eine Studie bei der o.a. Aspekte stärker unter die Lupe genommen werden als die Leistung des Wissensvermittlers, denn Lehrer finden sich heute in einer Rolle, die wesentlich vielseitiger ist als diese eine und sind damit überfordert.
Und so muss das ganze schon ander Uni angefangen bis zur PISA-Studie für Lehrer beendet werden.
Danke fürs Lesen
Alles was hier steht beruht auf Fakten.
Ich denke das bietet Anlass zur Diskussion.
Mit frdl. Grüßen
Martin Schenkemeyer
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