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  1. #31
    Avatar von kkapsner
    kkapsner ist offline Super Moderator
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    Zitat Zitat von Tenzing Beitrag anzeigen
    Remember! In XHTML ist alles lower-case, also heißt es nicht "onClick" sondern "onclick"
    Schon klar - wir hatten nur dazu vor kurzem hier eine kleine "Diskussion": http://forum.jswelt.de/javascript/53...abe-macht.html (Selectbox: Alter von/bis ... automatisch korrigieren wenn User Falscheingabe macht)

    Zur Diskussion: Im Endeffekt willst du, dass deine Seite sauber beim Besucher angezeigt wird. Valider Code ist ein gutes Ziel, aber meiner Meinung nach kein Selbstzweck. Du kannst ja in validem XHTML arbeiten und über einen Validator deiner Wahl (ich würde mich da nicht auf einen Browser verlassen, sondern z.B. den vom w3c nehmen - siehe onClick: ist invalide, wird aber vom Safari nicht moniert; nur ignoriert) alle Fehler ausmerzen. Der Besucher der Seite will aber definitiv nicht sehen, dass da irgendwas von "Parse Error: blablabla..." steht - auch wenn dein XHTML mal aus Versehen einen Fehler enthält. Somit solltest du deine Dateien als html verschicken, auch wenn sie reines, fehlerfreies XHML sind.

  2. #32
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    jo, oder zu testzwecken als xhtml übertragen, um auch vom validator nicht erkannte probleme zu lösen und dann wieder als html übertragen.

    Nein (zitat vom diskussionsthread)
    Geändert von Tenzing (26-03-2011 um 18:02 Uhr)

  3. #33
    Avatar von miniA4kuser
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    Mal nur so eine dumme Frage am Rande: Wie testest du denn gerade dein .xhtml-Dokument?
    Lokal, lokal über lokalen Webserver oder über einen echten Webserver?
    Wenn die Seite über einen Webserver kommt, wie hast du diesen denn konfiguriert?
    Mit welchem MIME-Typen wird denn die .xhtml-Datei ausgeliefert?
    Des weiteren kannst du auch HTML5-Dokumente als application/xhtml+xml ausliefern, wo der selbe XML-Parser verwendet wird (werden sollte) und dann auch die selben Probleme auftreten.
    Geändert von miniA4kuser (26-03-2011 um 19:08 Uhr)
    Hoffe ich konnte helfen

  4. #34
    Tenzing ist offline Mitglied
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    Mal nur so eine dumme Frage am Rande: Wie testest du denn gerade dein .xhtml-Dokument?
    Lokal und auf einem Server. Das macht keinen Unterschied.
    Wenn die Seite über einen Webserver kommt, wie hast du diesen denn konfiguriert?
    Ich habe ihn, weil er über Apache läuft, so konfiguriert, dass er nicht nach einer index.html suchen soll, sondern nach einer index.xhtml, index.html, index.php, usw. . Ich musste ihn nicht anweisen, xhtml-Dokumente mit einem best. MIME-Typ zu übertragen.
    Mit welchem MIME-Typen wird denn die .xhtml-Datei ausgeliefert?
    application/xhtml+xml
    Des weiteren kannst du auch HTML5-Dokumente als application/xhtml+xml ausliefern, wo der selbe XML-Parser verwendet wird (werden sollte) und dann auch die selben Probleme auftreten.
    Man kann HTML5-Dokumente so ausliefern, aber man muss einen XHTML Doctype angeben und die Dokumente validieren. Es ist ja bekanntlich so, dass jedes XHTML-Dokument als HTML5 validiert ist, wenn es selber valide ist, aber nicht umgekehrt.
    Außerdem benötigt jedes XHTML-Dokument abgesehen von dem Bereich, in dem letztendlich der Code steht, eine XML-Deklaration
    Code:
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    und natürlich eine Fassung für den HTML-Code, die nach der Doctype-Deklaration kommt.
    Code:
    <!DOCTYPE ...>
    <html xmlns="..." xml:lang="..." lang="...">
    ...
    </html>
    XHTML-Dokumente sind meiner Ansicht nach schlicht und einfach XML-Dokumente, die Code enthalten, der wiederum durch Anweisung als HTML geparsed wird, also die bare Information, für die XML da ist, als Dokument in Form einer SGML als Dialekt brauchbar wird.
    Für weitere Fragen bin ich offen

    cheers

    Tenzing
    Geändert von Tenzing (26-03-2011 um 19:55 Uhr)

  5. #35
    Avatar von miniA4kuser
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    Zitat Zitat von Tenzing Beitrag anzeigen
    Lokal und auf einem Server. Das macht keinen Unterschied.
    Das macht insofern einen Unterschied ob der Browser bei einer lokalen Datei die Dateiendung berücksichtig oder bei einem Webserver den gelieferten MIME-Typen. Dementsprechend wird der XML- oder (X)HTML-Parser verwendet.


    Zitat Zitat von Tenzing Beitrag anzeigen
    Ich habe ihn, weil er über Apache läuft, so konfiguriert, dass er nicht nach einer index.html suchen soll, sondern nach einer index.xhtml, index.html, index.php, usw. . Ich musste ihn nicht anweisen, xhtml-Dokumente mit einem best. MIME-Typ zu übertragen.

    application/xhtml+xml
    Du willst also für eine (X)HTML-Struktur den XML-Parser verwenden?


    Zitat Zitat von Tenzing Beitrag anzeigen
    Man kann HTML5-Dokumente so ausliefern, aber man muss einen XHTML Doctype angeben und die Dokumente validieren. Es ist ja bekanntlich so, dass jedes XHTML-Dokument als HTML5 validiert ist, wenn es selber valide ist, aber nicht umgekehrt.
    Bei dieser Aussage bin ich mir ehrlich geagt nicht ganz sichr ob das stimmt.


    [QUOTE=Tenzing;342213]Außerdem benötigt jedes XHTML-Dokument abgesehen von dem Bereich, in dem letztendlich der Code steht, eine XML-Deklaration
    Code:
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    [QUOTE]
    Dies ist nicht so, da bei einem ausgelieferten XML-Dokument mit fehlender Deklaration per default automatisch Version 1 und UTF-8 verwendet wird.


    Zitat Zitat von Tenzing Beitrag anzeigen
    XHTML-Dokumente sind meiner Ansicht nach schlicht und einfach XML-Dokumente, die Code enthalten, der wiederum durch Anweisung als HTML geparsed wird, also die bare Information, für die XML da ist, als Dokument in Form einer SGML als Dialekt brauchbar wird.
    Ich denke hier liegt genau das Verständnisproblem. Warum denkst du besitzt der Browser einen (X)HTML- und einen XML-Parser? Bestimmt nicht weil die Strukturen für HTML und XML identisch sind, sondern verschiedenartig. XHTML-Dokumente sind je nach MINE-Typ entweder als HTML-Dokumente oder als XML-Dokumente zu sehen und werden dann dementsprechend geparst. Du versuchst etwas zu mischen was nicht (oder nur sehr schwer) zu mischen ist. Der SGML-Interpreter bekommt eine DTD für eine HTML-Struktur als Referenz zugewiesen und soll dann gemäss XML-Regelwerk parsen und ohne XSLT-Deklaration die Informationen rendern und in deiner gewünschten lesbaren Form auf dem Bildschirm ausgeben?
    Hoffe ich konnte helfen

  6. #36
    Tenzing ist offline Mitglied
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    AW: XHTML 1.0 Strict und innerHTML - Problemlösung

    Danke für die Antwort.

    Das macht insofern einen Unterschied ob der Browser bei einer lokalen Datei die Dateiendung berücksichtig oder bei einem Webserver den gelieferten MIME-Typen. Dementsprechend wird der XML- oder (X)HTML-Parser verwendet.
    Da hast du recht. Im Nachhinein habe ich beschrieben, dass ich bei meinem Serversetup keinen MIME-Typ manuell angeben musste und so der Server komplett nach Dateiendung geht.

    Du willst also für eine (X)HTML-Struktur den XML-Parser verwenden?
    XHTML nutzt XML als Definitionsbasis, so kann man auch davon sprechen, dass XHTML mit einem XML-Parser verarbeitet wird; nimm dies aber bitte nicht zu wörtlich.

    Bei dieser Aussage bin ich mir ehrlich geagt nicht ganz sichr ob das stimmt.
    Tut es auch nicht, weil HTML5 noch kein definierter Standard ist und ich von den neuen Klassen absehe. Nehmen wir für dieses exemplarische Beispiel einfach ein HTML 5-Dokument, das nur aus divs, spans und links zusammengesetzt ist (+Strukturdefinitionen (head, body, ...)).
    Schriebe man es in XHTML und validierte man es, so würde es auch unter einem HTML 5 Doctype laufen. Umgekehrt scheitert es daran, dass valider HTML 5 Code viel Interpretationsfreiraum lässt und so in relativer Betrachtung zu XHTML zwar im HTML-Validator valide erscheint, letztendlich im XHTML-Validator aber nicht. XHTML enthält alle Elemente von HTML (4.01) und die meisten von HTML 5.

    Dies ist nicht so, da bei einem ausgelieferten XML-Dokument mit fehlender Deklaration per default automatisch Version 1 und UTF-8 verwendet wird.
    Du wirst mir nicht widersprechen, wenn ich sage, dass der Browser bei einem HTML-Dokument auch bei fehlendem Doctype einen Interpretiert.
    W3C warnt in beiden Fällen, doch eine Deklaration anzugeben.

    Ich denke hier liegt genau das Verständnisproblem. Warum denkst du besitzt der Browser einen (X)HTML- und einen XML-Parser? Bestimmt nicht weil die Strukturen für HTML und XML identisch sind, sondern verschiedenartig. XHTML-Dokumente sind je nach MINE-Typ entweder als HTML-Dokumente oder als XML-Dokumente zu sehen und werden dann dementsprechend geparst. Du versuchst etwas zu mischen was nicht (oder nur sehr schwer) zu mischen ist. Der SGML-Interpreter bekommt eine DTD für eine HTML-Struktur als Referenz zugewiesen und soll dann gemäss XML-Regelwerk parsen und ohne XSLT-Deklaration die Informationen rendern und in deiner gewünschten lesbaren Form auf dem Bildschirm ausgeben?
    Ich hoffe nicht, dass es so rüber kommt, als dächte ich, ein Browser hätte einen (X)HTML und einen XML-Parser.
    Du musst bedenken, dass XML eine Teilmenge von SGML ist und so XHTML-Dokumente auch den Syntaxregeln von XML entsprechen, und nicht denen von SGML.
    Weil die Syntaxregeln einer Teilmenge einer größeren Markup Language strenger sind, ist die Struktur von HTML und XHTML-Dokumenten unterschiedlich, und weil XHTML den Syntaxregeln von XML folgt, haben, wie du schon sagtest, HTML und XML verschiedenartige Strukturen.
    Auch werden HTML-Dokumente und XML-Dokumente nach dem MIME-Typ geparsed, der grundlegend von der Dateiendung bestimmt wird. Die Dateiendung kann aber beliebig je nach Ausführungsumgebung unterschiedlich definiert werden.
    So ist es möglich, ein XHTML-Dokument als audio/ogg zu übertragen, was aber zu keinen wünschenswerten Ergebnissen führen würde.
    Ich kann nicht verstehen, warum du meinst, ich würde versuchen, XML und SGML zu vermischen, wenn ich es doch in irgendeiner Weise gemacht habe, so will ich es mit diesem Beitrag widerlegen.
    Wenn ein Browser ein Dokument vorgelegt bekommt, wird die Parsingmethode folgendermaßen bestimmt:
    text/html gibt an, dass das Dokument mit SGML Interpretiert werden soll. Hierbei kann das Dokument entweder direkt in HTML programmiert worden sein, oder ein XHTML-Dokument sein, welches sich an die Regeln der Rückwärtskompatibilität hält.
    Nur bei application/xhtml+xml setzen Browser ihre XML-Parser ein. Hier wird auch klar, dass der Versuch, XHTML zu programmieren und als text/html auszuliefern, sinnlos ist, weil die Vorzüge des schnelleren XML-Parsers nur genutzt werden können, wenn auch der XML-Parser vom Browser benutzt wird. So merkt auch nur ein XML-Parser letztendlich nur invaliden Code.
    Der Fehler in deiner letzten Frage liegt, dass ein Interpreter erst auf den MIME-Typ schaut und dann auf die DTD für eine (X)HTML-Struktur.
    Dieser MIME-Typ definiert dann auch, welchen Parser der Browser einsetzt (XML oder SGML) und natürlich braucht ein XML-Parser XSLT's, integriert in den meisten Browsern, um aus dem in der Struktur einer Teilmenge von SGML (--> XML) programmierten Code mittels dieses XSLT-Prozessors in ein neues Dokument (--> z.B. XHTML) zu überführen.

    cheers

    Tenzing

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